Samstag, Juli 24, 2021

AK-Filmtage: Mit kritischem Blick! vom 5. bis 9. Juli im Kino achteinhalb

Politik

Foto: Borga (East End Film)

Die Arbeitskammer des Saarlandes veranstaltet in der Woche vom 5. bis 9. Juli ihre „13. AK-Filmtage: Mit kritischem Blick!“ im Kino achteinhalb in Saarbrücken. „2020 mussten wir unsere AK-Filmtage coronabedingt ausfallen lassen. 2021 wollen wir Schulklassen und Jugendgruppen unbedingt wieder die Möglichkeit bieten, mit kritischem Blick auf unsere von Spaltung bedrohte Gesellschaft zu schauen, Hintergründe zu erfahren und darüber zu diskutieren“, sagt Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes. Dieses Jahr dreht sich alles um Chancengleichheit.

Insgesamt fünf Filme zeigt die AK im Kino achteinhalb jeweils um 8.30, 11.30 und 15 Uhr für Schulklassen und Jugendgruppen. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Wegen der aktuellen Coronabeschränkungen wird in jeder Vorstellung nur eine Schulklasse/Jugendgruppe zugelassen. Die Filme werden außerdem abends um 19 Uhr zu einem ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro gezeigt. Karten für die Abendveranstaltungen gibt es im Kino achteinhalb.

Am Montag, 5. Juli, zeigt die AK den Film „BORGA“ von York-Fabian Raabe. Der Film wurde beim Festival Max Ophüls Preis 2021 viermal ausgezeichnet, unter anderem als bester Spielfilm und mit dem Publikumspreis. Darin geht es um zwei Brüder aus Ghana, die versuchen, ihrem Elend auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshi in Accra zu entkommen. Einem der Brüder gelingt die Flucht nach Europa. Doch auch hier platzen Lebensträume.

Dienstag, 6. Juli, steht „Skin“ von Guy Nattiv aus dem Jahr 2018 auf dem Programm. Dort geht es um den rechtsextremen Byron Widner, der versucht, der rechten Szene zu entkommen. Am Mittwoch, 7. Juli, ist „Nur ein Augenblick“ zu sehen. Der Film von Randa Chahoud wurde beim Festival Max Ophüls Preis 2020 mit dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Es geht um den jungen Syrer Karim, dessen Leben in Hamburg durch ein schicksalhaftes Ereignis auf den Kopf gestellt wird. 

Mit „Sami, Joe und Ich“ zeigt die AK am Donnerstag, 8. Juli, den dritten Film des Festivals Max Ophüls Preis. Der Schweizer Spielfilm der Regisseurin Karin Heberlein lief beim Festival 2021 und erzählt die Geschichte dreier Freundin aus teils schwierigen Verhältnissen auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Als letzter Film steht am Freitag, 9. Juli, „Das Tagebuch der Anne Frank“ (2016) von Hans Steinbichler auf dem Programm.

Im Anschluss an alle Schulvorstellungen diskutieren Expert*innen zu den jeweiligen im Film aufgegriffenen Themen mit den Jugendlichen. Schul- und Filmmaterial zur Vorbereitung sind auf der Internetseite www.arbeitskammer.de/filmtage2021 verlinkt.

Anmeldung für Schulklassen und Jugendgruppen per E-Mail an filmtage@arbeitskammer.de

Mehr Infos unter www.arbeitskammer.de/filmtage2021

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