Dienstag, Januar 19, 2021

Ernst-Christian-Thiel-Ausstellung ab dem 29.01.2018 im Museum Schloss Fellenberg in Merzig

Politik

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Im Rahmen des diesjährigen Ernst-Thiel-Hummel-Cups wird der Namensgeber dieses Handballturniers mit einer Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg gewürdigt und sein 30jähriges Wirken in und für die Stadt Merzig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Ausstellung (28.01.- Ende März 2018) findet in Zusammenarbeit mit dem Museum Schloss Fellenberg und der Familie von Ernst Christian Thiel statt.

 

Ernst Christian Thiel war von 1887 bis 1917 Bürgermeister der Stadt Merzig. Bei seinem Amtsantritt war er 27 Jahre alt und in seiner Dienstzeit erlebte Merzig einen beachtlichen Aufschwung.

 

Seine Amtszeit fiel in politisch nicht einfache Zeiten. So bemühte sich der junge Bürgermeister um die Neustrukturierung der Verwaltung, um die Pflasterung der Straßen, befestigte Straßen waren damals eher noch selten. Merzig erhielt eine Zentralwasserleitung. Das Bildungswesen wurde erweitert. Es entstanden unter anderem die Höhere Töchterschule und ein Lehrerseminar. Das heutige Peter-Wust Gymnasium und das Gymnasium am Stefansberg gehen auf Einrichtungen aus dieser Zeit zurück. Ein Schlachthof wurde gebaut, um die Bevölkerung mit frischem Fleisch zu versorgen.

 

Dank seines Engagements wurde Merzig nach und nach zu einem zentralen Ort, der die Bezeichnung „Stadt“ nicht nur dem Namen nach verdiente. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Ernst Christian Thiel 1910 vom Stadtrat zum Bürgermeister auf Lebzeiten gewählt.

 

Im Jahre 1917 legte er sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg, aus dem er an Ruhr erkrankt zurückkehrte, der schmerzhafte Verlust von drei Söhnen in den ersten Kriegsmonaten 1914 und der frühe Tod seiner Frau Elly 1917 schwächten seine Schaffenskraft. Ernst Christian Thiel starb am 8. November 1932 im Alter von 72 Jahren.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 28.01.2018 um 11.00 Uhr im Museum Schloss Fellenberg in Merzig statt.

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