Mittwoch, September 28, 2022
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FCS: 6 Treffer in Oberachern

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Das fünftägige Trainingslagers des 1. FC Saarbrücken fand seinen Abschluss mit einem Testspiel beim SV Oberachern, einem Oberligisten und DFB-Pokal-Teilnehmer, dessen Sportdirektor ein Altbekannter ist: Mark Lerandy. Dessen Verbindung zu seinem ehemaligen Trainer Jürgen Luginger sorgte dafür, dass der kleine Schwarzwaldverein einen echten Härtetest gegen ein oberklassigen Gegner bekam, bevor es am 31. Juli im Freiburger Dreisamstadion gegen Borussia Mönchengladbach geht.

Die Aufstellung, für die sich Uwe Koschinat zu Beginn entschieden hatte, denn sowohl Julius Biada als auch Adriano Grimaldi standen auf dem Rasen:

Paterok – Ernst,  Frantz, Uaferro, Schwede – Gnaase, Neudecker – Rabihic, Biada, Günther-Schmidt,  – Grimaldi

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Saarbrücken drückte von Beginn an. Mal wieder sehr auffällig war Kasim Rabihic, der in der 17. Minute über halbrechts an die Strafraumkante sprintete und flach in die Mitte passte. Grimaldi verpasste, Günther-Schmidts Schuss wurde in letzter Sekunde zur Ecke geblockt. Es war Tempo im Saarbrücker Spiel. Sie ließen dem Oberligisten zunächst keine Luft zum Atmen. In der 19. Minute kam Rabihic wieder über rechts durch, lief bis zur Grundlinie und flankte auf den Kopf von Adriano Grimaldi – 0:1. Ein perfekter Einstand für den lange verletzten FCS- Mittelstürmer. Auch Julius Biada deutete an, dass er der Mannschaft helfen kann, zeigte einen beachtlichen Aktionsradius und einen guten Antritt. Nach 30 Minuten gingen die beiden Rückkehrer vom Platz, für sie durften Tobias Jänicke und Marvin Cuni ran.

Das Spiel lief ab diesem Wechsel in die andere Richtung. Nach 37. Minuten wäre fast der Ausgleich gelungen, doch Rais Awell konnte das Geschenk der Saarbrücker Abwehr nicht verwerten. Wenige Minuten später wurde es wieder eng für den FCS geworden. Doch das Tor fiel in der Schlussminute der 1. Halbzeit auf der anderen Seite durch einen schönen Lupfer von Richard Neudecker.

In der Pause wurde kräftig gewechselt:

Paterok – Frantz, Thoelke, Boeder – Scheu, Jänicke, Kerber, Breuer, Krätschmer – Cuni, Steinkötter

Von Anfang gaben die Drittligisten nun richtig Gummi, insbesondere über den schnellen Robin Scheu, dem man anmerkte, dass er um seine Chance auf einen Platz in der Mannschaft kämpft. Alle Bälle führten zu Marvin Cuni, der zwischen der 47. und 63. Minute glatte viermal traf und in der Folge wenigstens drei weitere Tore hätte erzielen müssen. Für Pius Krätschmer wurde Mitte der zweiten Halbzeit wegen Kreislaufproblemen behandelt, konnte aber weiter machen. Nach siebzig Minuten ging Mike Frantz für Sebastian Jacob vom Platz, der kurz vor Spielende ebenfalls einen Treffer auf dem Fuß hatte, aber vergab.

Fazit: Mark Lerandy brachte es auf den Punkt: Für einen Oberligisten, dessen Spieler allesamt direkt von der Arbeit zu der gestrigen Begegnung angefahren kamen, war es kein schlechtes Spiel, zumal die Oberacherner eine Woche später mit ihrer Vorbereitung begonnen haben. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit zeigten sie gelungene Angriffe und wären fast zum Ausgleich gekommen. Dass ihnen hinter heraus die Luft ausging und sie sich der höheren Qualität geschlagen geben mussten, war klar.

Immer wieder hörte man an diesem Abend einen Satz von den FCS-Fans: „Der wird nächste Saison nicht mehr bei uns spielen“. Gemeint war Marvin Cuni, der mit etwas mehr Konzentration an diesem Abend nicht nur vier, sondern sieben bis acht Tore hätte schießen können. Nun gilt es, die Form bis zum Start der Saison aufrechtzuerhalten.

Am Samstag will sich der Verein nochmals mit einem Testspiel gegen den FC Köln II präsentieren. Für die Saisoneröffnung werden wieder eine Reihe von Ständen aufgebaut, an denen es Essen, Getränke und natürlich Fanutensilien zu kaufen gibt. Nach dem Spiel können sich die Fans wieder Unterschriften von ihren Spielern holen.  

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