Sonntag, Januar 23, 2022
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FCS baut Siegesserie in Zwickau aus

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Knapp, aber verdient besiegte der 1. FC Saarbrücken den FSV Zwickau im Flutlichtduell am Freitagabend. Der Aufwärtstrend von Uwe Koschinats Truppe setzte sich auch in spielerischer Hinsicht fort. Mit diesem Erfolg rücken die Saarländer nun dicht an die Aufstiegsränge.
Im Vorfeld der Begegnung gegen den FSV Zwickau hatte Uwe Koschinat Änderungen angekündigt. Die fielen umfangreicher aus als gedacht. Manuel Zeitz kehrte auf die Sechserposition zurück, Robin Scheu ersetzte den erkrankten Dodo Ernst, weshalb im rechten offensiven Mittelfeld Platz für Maurice Deville entstand:

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Batz – Scheu, Erdmann, Boeder, Müller – Zeitz, Kerber – Deville, Jänicke, Günther-Schmidt – Grimaldi

Einen besseren Auftakt kann man sich von Saarbrücker Seite nicht vorstellen: In der 3. Minute schickte Grimaldi Julian Günther-Schmidt auf links Richtung Tor von Kamenz, der aus dem Kasten eilte. „Günni“ behielt die Nerven und schob das Leder ins lange Eck – 0:1! Sechs Minuten später hätte Nkansah nach einer Ecke fast ausgeglichen, doch sein Kopfball touchierte nur die Latte und fiel aufs Netz.

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Julian Günther-SChmidt erzielte den Führungtreffer für den 1. FC Saarbrücken nach drei Minuten.

Die Zwickauer versuchten nach dem rasanten Beginn auf dem eisigen Boden ihr Offensivspiel aufzuziehen, doch es gelang ihnen wenig. Saarbrücken nutzte die frei werdenden Räume für gefährliche Vorstöße. Sehr selbstbewusst wirkten die Gäste, die dort weiter machten, wo sie gegen Viktoria Berlin aufgehört hatten. Nach 34 Minuten hätte der nächste Treffer für Blauschwarz fallen müssen als sich Günther-Schmidt bis zur Grundlinie durchgekämpft und auf den im Fünf-Meter-Raum lauernden Grimaldi passte, doch sein Ball wurde von einem Roten geblockt. In der 42. Minute schließlich verfehlte ein 20 Meter Knaller von Tobias Jänicke knapp sein Ziel.

FCS Talk vom 26.11. im Garelly-Haus

Jänicke blieb verletzungsbedingt in der Kabine. Dafür rückte Sebastian Jacob ins offensive Zentrum. Joe Enochs tauschte gleich drei Spieler aus: Möker, Reinthaler und Jansen wichen für Coskun, Frick und Baumann. Die zweite Halbzeit begann flott mit Chancen auf beiden Seiten. Zwickau agierte nun druckvoller und hätte in der 53. Minute beinahe den Ausgleich erzielt als sich Altmeister König im Strafraum durchsetzte, aber an Batz scheiterte. In der 62 Minute folgte der nächste Warnschuss, der abermals von Batz vereitelt wurde. In der 65. war der Torhüter der Saarbrücker dann doch geschlagen als Nkansah nach einer Ecke von links unbedrängt einköpfen konnte.

„Lasst euch nicht den Schneid abkaufen!“ rief Uwe Koschinat wenig später seinen Mannen zu, die durch den Ausgleich aus dem Tritt gekommen schienen. Joe Enochs wollte nun nochmals nachlegen, brachte Starke für Horn. Koschinat reagierte ebenfalls, in dem er Steinkötter und Krätschmer für Grimaldi und Deville einwechselte. Nach einem gelbwürdigen Foul von Manuel Zeitz ergab sich eine weitere Möglichkeit für den FSV Zwickau, die allerdings kläglich versiebt wurde.

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Sebastian Jacob erzielt das 1:2 per Foulelfmeter

Auf der anderen Seite trieb Krätschmer den Ball in der 84. Minute durchs Mittelfeld, passte auf den freigelaufenen Steinkötter, dessen Schuss jedoch geblockt wurde. Nick Galle kam in der 87. Minute noch für Julian Günther- Schmidt und hatte großen Anteil an der spielentscheidenden Szene, die sich sich eine Minute vor Schluss ereignete: Galle ging auf links auf und davon, sieht in der Mitte Steinkötter, spielt ihn mustergültig an. Der wird im Strafraum bretterhart von den Beinen geholt. Elfmeter und rote Karte für Frick. Sebastian Jacob angelte sich das Leder und versenkte unhaltbar für Kamenz zum 1:2.

Pressekonferenz nach dem Sieg beim FSV Zwickau

Fazit: Ein fußballerisch verbesserter 1. FC Saarbrücken erzwang den Sieg gegen recht bieder auftretende Westsachsen, denen vor allem in der ersten Spielhälfte nicht viel einfiel. Die Schmach des verlorenen Lauternderbys dürfte nun auch endgültig bei den Fans ausgewetzt sein.

Das Spiel in der GGZ-Arena markierte womöglich auch eine Wende in der Strategie des Trainers. Die Rückbeorderung von Manuel Zeitz brachte zwei Vorteile: Ein stabileres Zentrum und eine deutlich verbesserte Innenverteidigung. Dennis Erdmann hat seine Chance ebenso genutzt wie sein Kapitän. Auch der oft kritisierte Maurice Deville zeigte eine ordentliche Leistung. Einzig Robin Scheu scheint noch nicht in Saarbrücken angekommen zu sein. Ganz im Gegenteil zu Justin Steinkötter, der durch seinen Antritt auch an diesem Tag für die Entscheidung zugunsten des 1. FC Saarbrücken sorgte. Es wird sicherlich bald die Frage auftauchen, warum er nicht von Beginn an spielen darf, zumal auch ihm ein „spielender FC“ offensichtlich sehr entgegen kommt.

In den beiden letzten Begegnungen zuhause gegen Freiburg II und Havelse kann die Mannschaft von Uwe Koschinat weitere Punkte sammeln, um frühzeitig das erste Saisonziel, den Nichtabstieg, zu sichern.

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