Donnerstag, August 18, 2022
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FCS: Guter Auftritt beim 1:1 gegen Pirmasens in Neuweiler

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Gut 1200 Besucher sahen am gestrigen Abend am Neuweiler Koppshaus eine temperamentvolle Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem FK Pirmasens, die ohne Sieger endete. Der FCS verzichtete auf Steven Zellner, Daniel Batz, Julius Biada und Frederik Recktenwald. Auch Mike Frantz muss passen: Er hatte sich am Nachmittag wegen „Magendarm“ abgemeldet und wird wohl erst wieder im Laufe der kommenden Woche ins Training einsteigen können.

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Sein Trainer, Uwe Koschinat, hatte sich zu einer Umstellung der Grundtaktik gegenüber den vergangenen Testspielen entschlossen und ein Team in der 4-3-3 Formation auf den Rasen geschickt:

Paterok – Ernst, Becker, Uaferro, Krätschmer – Jänicke, Zeitz, Gnaase – Scheu, Cuni, Steinkötter

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Erster Auftritt in blauschwarz für Marvin Cuni, der vom FC Bayern München ausgeliehen wurde.

Saarbrücken begann druckvoll, schaltete immer wieder den Vorwärtsgang über die Außen dazu und erarbeitete sich eine Reihe von Torchancen. Ein paar schön geschlagene Diagonalbälle sorgten bei der Pirmasenser Abwehr für Verwirrung, auf die mit hartem Einsteigen reagiert wurde, was gelegentlich zu Auseinandersetzungen führte. In seinem ersten Spiel für den FCS zeigte sich Marvin Cuni sehr beweglich und schussstark. Ein Treffer wollte ihm trotz einiger guter Möglichkeiten an diesem Abend jedoch nicht gelingen.

Nach der Halbzeit wurde nicht wie in den vorangegangenen Testspielen komplett durchgewechselt. Cuni, Becker und Krätschmer wurden zunächst durch Jacob, Thoelke und Schwede ersetzt. Der FCS agierte weiter in der 4-3-3 Grundordnung und es änderte sich wenig an den Kräfteverhältnissen, bis auf eine Phase um die 60. Minute herum, in der Pirmasens plötzlich zu einigen Möglichkeiten kam. Nach 77 Minuten sorgte ein schön über rechts vorgetragener Angriff von Kasim Rahibic für den Führungstreffer. Der Neuzugang aus Verl bediente Sebastian Jacob im Zentrum und dieser ließ Ramon Andreas Büsken im Tor der Schuhstädter keine Chance. Leider musste der 1. FC Saarbrücken nach einem Fehler von Torwart Bauer drei Minuten später schon den Ausgleich durch Luca Eichhorn hinnehmen. Es blieb beim glücklichen 1:1 für die Gäste aus der Pfalz.

Wie in Quierschied beobachtete Rüdiger Ziehl, der Ex-Trainer des TSV Havelse, die Partie in Neuweiler. „Ich habe im Moment Zeit“ erzählte er. Am Nachmittag habe er bereits Wehen Wiesbaden gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Nürnberg beobachtet. Von den Hessen sei einiges zu erwarten, berichtete der Zweibrücker, „wenn sie Nilsson halten können…“. Gut möglich, dass Rüdiger Ziehl also bald bei dem ein oder anderen Testspiel des FCS zu sehen sein wird. Ihn verbindet eine langjährige Freundschaft zu Uwe Koschinat.

Fazit: Auch wenn erneut kein Sieg am Ende der Begegnung winkte, so ist dennoch erkennbar, dass sich das Spiel des 1. FC Saarbrücken verändert hat. Das Team tritt variabler und dynamischer auf. Nicht nur die Neuzugänge, sondern auch die schon länger in blau-schwarz auflaufenden Spieler ziehen voll mit und lassen viel Positives für die am 22. Juli beginnende Spielzeit erwarten.

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