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FCS verliert kraft- und ideenlos gegen Verl

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Nach zwanzig Minuten war für die Spieler des 1. FC Saarbrücken heute offensichtlich schon Schicht. Die nicht viel besseren Verler malochten weiter und gewannen letztlich verdient mit 1:2 vor 6283 Zuschauern im Ludwigsparkstadion.

Uwe Koschinat musste umstellen – und wollte es zum Teil auch. Denn neben den Verletzten Manuel Zeitz und Pius Krätschmer hatte er Lukas Boeder und Robin Scheu, die in Kaiserslautern besonders schlecht ausgesehen hatten, auf die Bank. Dafür rotierten Bone Uaferro und Tobias Jänicke ins Team. Zeitz und Krätschmer wurden von Kerber und Müller ersetzt:

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Batz – Becker, Uaferro, Zellner – Ernst, Kerber, Gnaase, Müller – Jänicke, Günther-Schmidt – Jacob

Die Partie begann munter mit zwei Mannschaften, die versuchten, Druck auf des Gegners Tor auszuüben. Nach einem Anspiel von Gnaase mit der Hacke, zirkelte Julian Günther-Schmidt in der 23. Minute das Leder unhaltbar für Thiede in die Maschen des Verler Tors. Eine tolle Kombination der beiden besten Feldspieler des FCS an diesem Tag.

Zu diesem Zeitpunkt hätte niemand an einen späteren Sieg der Gäste geglaubt, doch nach 32 Minuten folgte nach einem Eckball der Ausgleich. Der lange Sapina hatte den Ball an den langen Pfosten verlängert, wo Berlinski lauerte und nur noch die Birne ranhalten musste. Eine Minute später hätte es bereits 1:2 heißen müssen, doch Corbozs scheiterte an Uaferro. Die Saarländer wirkten fahrig. Kurz vor Schluss klärte Kerber in höchster Not für seinen bereits geschlagenen Torhüter. Das Saarbrücker Team musste sich beim Gang in die Halbzeitpause einige Unmutsbekundungen von den Rängen gefallen lassen.

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Ausgleich in der 32. Minute durch Berlinski.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Saarbrücker erneut zu einer Chance, doch Günther-Schmidts Ball wurde von Lannert vereitelt. Danach übernahmen die Westfalen das Zepter auf dem Platz im Ludwigsparkstadion, ohne wirklich gefährliche Aktionen vortragen zu können. Koschinat reagierte, in dem er Gnaase und Müller für Steinkötter und Scheu wechselte. Es änderte sich nicht viel. In der 80. Minute brachte Michel Kniat seinen Top-Stürmer, Kasim Rabihic, der prompt in der 83. Minute nach einem Zuspiel von Nico Ochojski die 1:2 Führung erzielte. Koschinat brachte noch Hawkins für Becker, doch die Verler brachten das Ergebnis über die Zeit.

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Julian Günther-Schmidts Tor reichte heute nicht.

Fazit: Nach dem schwachen Auftritt in Kaiserslautern hätte man schon erwarten können, dass die Koschinat-Truppe die Ankündigung wahrmachen und versuchen würde, Platz 4 und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal anzugehen. Doch nach der Führung lief nichts mehr zusammen. Dabei agierte der Gegner tatsächlich auf Absteiger-Niveau und wäre unter „normalen Umständen“ ohne Punkte nach Hause gefahren.

Also: Was ist los beim FCS? War der Friede nach der Aussprache im Spätherbst nach den ersten Derbypleiten nur ein Burgfrieden? Oder liegt es an der gesamten Struktur?

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David Fischer soll nach Angaben von BILD vor dem Wechsel zu RB Leipzig stehen.

Viele machen sich ernsthaft Sorgen, dass der Verein erneut vor chaotischen Zeiten steht. Das Präsidium ist seit Saisonbeginn unvollständig. Nach dem Abgang von Dieter Ferner scheint es niemanden mehr zu geben, der den 1. FC Saarbrücken zusammenhält. Noch ist es nicht offiziell, aber Geschäftsführer David Fischer wird wohl ebenfalls den Verein verlassen. Die Spekulationen über dessen Nachfolge und die der Vereinsikone Ferner beschäftigen das berühmte „Umfeld“ seit Monaten. Höchste Zeit, dass Klarheiten geschaffen werden.

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Die Spruchbänder der Fans führen die Wahrheit vor Augen.

Auch die sportliche Bilanz droht ins Negative zu rutschen. Erneut ließ man die Chance ein realistisches Ziel zu erreichen, mit einer ganz schwachen Leistung ungenutzt. Hätte der FCS gegen Verl gewonnen, wäre er bis auf einen Punkt an den DFB-Pokal-Platz herangekommen. Nach der Niederlage gleitet der 1. FC Saarbrücken immer mehr ins Niemandsland der Tabelle. Aber die sportliche Leitung musste natürlich auch mit einigen Belastungen klarkommen, die einfach nicht kalkulierbar waren. Dazu gehörten das Erdmann-Verfahren, der Punktabzug durch die Insolvenz von Türkgücü und natürlich der Ausfall von Adriano Grimaldi in der entscheidenden Saisonphase. Nun geht es darum, in den drei letzten Spielen noch einmal zu zeigen, wo die Eier versteckt sind.

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