StartPanoramaIn Illingen soll ein „Ehrenamtssparbuch“ für die Feuerwehr eingeführt werden

In Illingen soll ein „Ehrenamtssparbuch“ für die Feuerwehr eingeführt werden

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– landesweit modellhaft mit der Möglichkeit der Übertragung auf andere Kommunen

In Illingen soll  ein „Ehrenamtssparbuch“ für die Feuerwehr eingeführt werden. Einsätze, übungen und Frotbildung sollen mit einem Punktesystem honoriert werden. Am Ende des Jahres soll eine Ehrenamts-Entschädigung gezahlt werden. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag hat der Illinger Bürgermeister Dr. Armin König, der auch Präsident der LAG Pro Ehrenamt im Saarland ist, dem Gemeinderat gemacht. Dieser wird am 26. November erstmals darüber beraten. Im nächsten Haushalt sollen 30.000 Euro bereitgestellt werden, so der Vorschlag der Verwaltung. König sagte, er wolle diese Anregung auch an die Partnergemeinde der neuen Leader-Initiaitive „Saar-prims-Ill-Bogen“ weitergeben. Dort sind 8 Gemeinden mit über 120.000 Einwohnern zusammengeschlossen. König hofft auf ein Modellprojekt, das im Rahmen von Leader gefördert werden kann.

Zur Begründung erklärte König, die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr seien an 365 Tagen rund um die Uhr bereit, auch bei schwersten Einsätzen zu helfen. Großbrände, Umweltalarm, schwere Verkehrsunfälle, Rettung von Menschen, Bergung von Toten, Starkregen, Sturmschäden, Amtshilfe, Tierrettungen –  all dies werde wie selbstverständlich von Freiwilligen geleistet. Es sei aber zunehmen schwierig, die Tagesverfügbarkeit zu garantieren. Nicht zuletzt nach der Ahr-Starkregen-Katastrophe ist die Bedeutung des Katastrophen- und Brandschutzes nochmals deutlich gestiegen und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Vor Ort spielt dies eine besondere Rolle. Der demographische Wandel macht jedoch auch vor den Freiwilligen Feuerwehren nicht halt („Stell dir vor, es brennt und keiner kommt“).“

Diskutiert wurde zunächst die Einrichtung einer Feuerwehrrente, die bundesweit bisher erst zweimal existiert. Dies wäre aber schon bei einer Gemeindergröße wie in Illingen mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden und hätte auch rechtliche Hürden zu überwinden. Als sinnvoller und vor allem praktikabler halte die Verwaltung nach Rücksprache mit der Feuerwehrführung jedoch inzwischen die Einführung eines Feuerwehr Ehrenamts-Punktesparbuch. Zur Förderung und Anerkennung der geleisteten Arbeit solle die Gemeinde künftig 30.000 Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung stellen und einen Förderantrag an das Land zur Ehrenamtsförderung stellen.

Zur Umsetzung erklärt der Bürgermeiter:

Jede aktive Teilnahme an Einsätzen und Diensten kann künftig über ein Punktesystem erfasst und dann durch den Löschbezirksführer bestätigt werden.

Am Ende eines Jahres werden alle erfassten Punkte gesammelt und der entsprechende Auszahlungsbetrag ermittelt.

Die Ehrenamts-Punkte könnten folgendermaßen verteilt werden:

1. Teilnahme an Standard-Einsätzen

2. Großeinsätze ab 3 Stunden

3. Teilnahme an dienstlichen Veranstaltungen (Übungen, Schulungen, Reinigungsdienste, Gerätedienste, Jahreshauptversammlungen, Volkstrauertag, Hydrantenpflege, Atemschutzübungen, Tag der offenen Tür, Betreuertätigkeit in der JF, Jahresfest): 

4. Teilnahme an Ausbildungen, Lehrgängen, Seminaren, Leistungsnachweis je Ausbildungstag

5. Außerplanmäßige freiwillige Dienste (beispielsweise Übungsvorbereitungen, Delegiertentage, Brandschutzunterweisungen, Mitgliederwerbung, Fahrtätigkeiten, Beerdigungen, Betreuungen bei Festen)

6. Der Wehrführer kann besondere Leistungen selbständig honorieren.

Quelle: Bürgermeister Armin König

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