Start Regionalverband Saarbrücken Dudweiler Asphaltarbeiten in der Sulzbachtalstraße und Theodor-Storm-Straße in Dudweiler

Asphaltarbeiten in der Sulzbachtalstraße und Theodor-Storm-Straße in Dudweiler

Die Landeshauptstadt Saarbrücken arbeitet ab Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, in den Einmündungsbereichen Sulzbachtalstraße und Theodor-Storm-Straße. Im Zuge des barrierefreien Umbaus der Bushaltestelle „Dudoplatz“ führen städtische Mitarbeiter umfangreiche Asphaltarbeiten in den beiden Straßen durch.

Die Arbeiten finden teilweise unter Vollsperrung statt. Dazu ist die Zufahrt in die Sulzbachtalstraße von der Theodor-Storm-Straße aus Dudweiler City kommend nicht möglich. Das Ein- und Ausfahren in die Trierer Straße ist an diesem Wochenende nur über die Saarbrücker Straße möglich. Umleitungen sind ausgeschildert.

Der gesamte Busverkehr an der Ersatzhaltestelle „Parkplatz Dudoplatz“ wird an diesem Wochenende eingestellt und stattdessen über Ersatzhaltestellen in der Sulzbachtalstraße geregelt. Fußgänger werden an den Baufeldern vorbeigeleitet. Anwohner können ihr Haus während der Arbeiten jederzeit zu Fuß und mit dem Auto erreichen. Alle Anlieger wurden über die anstehenden Arbeiten informiert.

Die Zufahrt für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge ist jederzeit möglich.

Die Arbeiten dauern bis Sonntag, 27. Oktober, und kosten rund 900.000 Euro. Wetterabhängig können sie sich verschieben. Die Landeshauptstadt erhält eine finanzielle Förderung durch den Bund im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). 

Nach Abschluss der Asphaltarbeiten ist die Strecke wieder befahrbar. In Teilbereichen kann es aufgrund von kleineren Rückbaumaßnahmen zu geringen Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen.

Hintergrund

Seit Juni hat die Landeshauptstadt die Bushaltestelle „Dudoplatz“ in Dudweiler in mehreren Bauphasen barrierefrei umgebaut. Der Dudoplatz ist ein zentraler Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr in Saarbrücken: Elf Buslinien fahren die Haltestelle an, hinzu kommen Schulbusse. 

Das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur hat spezielle Bordsteine mit einer Höhe von 18 Zentimetern eingebaut, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Einstieg in die Niederflurbusse zu erleichtern. Außerdem wurden sogenannte Leitelemente in den Bordstein eingefügt. Diese Rippenplatten heben sich einerseits farblich von der Umgebung ab und sollen dadurch sehbehinderten Menschen helfen, den Einstieg zum Bus zu finden. Andererseits sind sie durch ihre Struktur für Menschen mit Blindenstöcken ertastbar.

Außerdem hat die Landeshauptstadt alle Fußgängerüberwege mit Ampeln im Umfeld der Bushaltestelle erneuert und sie nach Möglichkeit mit differenzierten Bordsteinhöhen versehen. Die Ampeln haben jetzt taktile und akustische Signale, um blinden und sehbehinderten Menschen die Überquerung der Straße zu erleichtern. In der Einmündung der Trierer Straße gibt es eine neue Insel, damit es für Fußgängerinnen und Fußgängern erleichtert wird, die Straße zu überqueren. Die Fahrtrasse und Wartebereiche der Busse mit Belag aus Natursteinpflaster wurden instandgesetzt.