Sonntag, März 7, 2021

Junge Liberale sprechen sich gegen Dienstpflicht und für mehr Freiwilligkeit aus

Politik

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Julien Simons: Der Zusammenhalt in der Gesellschaft lässt sich nicht erzwingen!


Saarbrücken, den 02.01.1019 – Die Jungen Liberalen Saar unterstützen die Forderung von Bischof Ackermann, der sich gegen die Einführung einer Dienstpflicht und für mehr Freiwilligkeit ausgesprochen hat.
„Es ist ein völlig falsches Signal, wenn Politiker eine Pflicht fordern, von der kein einziger von ihnen betroffen wäre. Und den Jüngeren vorzuwerfen, dass sie zu wenig für die Gesellschaft tun, ignoriert die Fakten. Fast die Hälfte der Jugendlichen engagiert sich ehrenamtlich. Es ist eine Anmaßung, ohne Not so stark in die Gestaltungsfreiheit und Lebenszeit junger Menschen einzugreifen“, so der JuLi-Landesvorsitzende Julien François Simons.
Die Jungen Liberalen weisen darauf hin, dass der Staat der Freiheit der Bürger verpflichtet ist und nicht Vormund und Erzieher ist. Deshalb sei eine allgemeine Dienstpflicht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Probleme bei der Bundeswehr oder in der Pflege würden darüber hinaus so auch nicht gelöst werden. „Wir müssen die Pflegeberufe attraktiver machen, damit mehr Menschen aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung zurückkehren. Das ist der große Hebel, um Personalprobleme zu lösen“, so Simons weiter.
„Der Zusammenhalt in der Gesellschaft lässt sich nicht durch eine Dienstpflicht erzwingen. Deshalb ist der Ansatz von Bischof Ackermann genau richtig. Wir müssen freiwilliges Engagement stärker wertschätzen und belohnen. Gerade im Saarland gibt es viele junge Menschen, die sich in der örtlichen Feuerwehr, beim roten Kreuz oder in unzähligen Vereinen engagieren. Eine Anerkennung in der Ausbildung oder die Berücksichtigung bei der Vergabe von Studienplätzen kann ich mir gut vorstellen“, so Julien François Simons abschließend.

Regionalverband Saarbrücken

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