Freitag, März 5, 2021

Kreisjugendfeuerwehr besucht Homburger Kinderklinik

Politik

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Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr bekamen die jungen Patienten der Homburger Kinderklinik auch dieses Jahr wieder Besuch von der Feuerwehr

Homburg, 23.12.2018. Die Weihnachtsfeiertage im Kreise der Familie zu verbringen ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Es gibt aber doch immer wieder Menschen, denen dies nicht gegönnt ist. Viele Mitarbeiter der Hilfsorganisationen, im medizinischen Bereich und auch in der Seelsorge müssen ihren Dienst tun. 

Es gibt da aber noch eine zweite, ganz besondere Gruppe: Kinder die aufgrund einer schweren Erkrankung die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus verbringen müssen. Zwar werden die meisten Kinder – sofern es möglich ist – über die Weihnachtsfeiertage entlassen; aber dennoch dürfen auch einige Kinder nicht nach Hause.

Im Krankenhaus bleiben zu müssen, macht vielen Kindern Angst. Besonders schlimm ist es, wenn sie auch über Weihnachten das Krankenhaus nicht verlassen dürfen. Ein Team von sieben Betreuern der Jugendfeuerwehren im Saarpfalz-Kreis hatten sich einen Tag vor dem Heiligabend für zwei Stunden getroffen und die weihnachtlich geschmückte Homburger Kinderklinik besucht. Erstmals mit dabei war auch Feuerwehrmann Bruno, die neue Klappmaulpuppe der Jugendfeuerwehr und das Highlight für die Kinder. 

Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Voll gepackt mit Feuerwehrhelmen, Plüschtieren, selbstgebackenen Plätzchen, Luftballontieren und Bastelsachen wurden die knapp 20 jungen Patienten der vier Stationen besucht. Vom Kleinkind bis zum 16jährigen war für jeden Patienten etwas dabei. Auch das Löschfahrzeug vor dem Klinikeingang durfte natürlich nicht fehlen.

Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Die Patienten und auch die Pflegekräfte hatten sichtlich Spaß bei dem Besuch der Jugendfeuerwehr. 

„Die Aktion ist vergangenes Jahr so gut angekommen, dass wir daraus eine feste Einrichtung machen wollen. Wir haben es wieder geschafft, den kleinen Patienten ein wenig Abwechslung vom Klinikalltag zu bieten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“, sagt Christian Müller, Kreisjugendfeuerwehrbeauftragter des Saarpfalz-Kreises. 

Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Die Aktion wurde durch private Spender und die EDEKA Südwest unterstützt. Mit den Erlösen der Aktion „Feuerwehrwurst“ konnte dieses Jahr die neue Klappmaulpuppe „Feuerwehrwehrmann Bruno“ beschafft werden. 

Die Jugendfeuerwehr

Entstanden aus dem Wunsch nach einer aktiven Nachwuchsförderung für die Freiwilligen Feuerwehren, sind die Jugendfeuerwehren mit ihren rund 250.000 Mitgliedern in 18.000 Gruppen heute viel mehr: Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung erleben die Jungen und Mädchen in den Jugendfeuerwehren auch eine moderne und sinnvolle Jugendarbeit. Sie basieren auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und arbeiten im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehren weitgehend selbstständig. In allen Bundesländern sind sie vertreten, auf dem Dorf genauso wie in der Großstadt.

Die Jugendfeuerwehren leben von und für Mitbestimmung, Toleranz, Kreativität, Freundschaft und einem großen Wir-Gefühl. Auf diese Weise leisten sie nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Bildung und Erziehung, sondern auch zu demokratischem Bewusstsein und sozialem Engagement in der Gesellschaft.  Sie tragen zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen bei und ermöglichen im freiwilligen Engagement den Erwerb von Schlüsselkompetenzen.

Im Saarpfalz-Kreis sind aktuell 642 Jugendliche, darunter auch 148 Mädchen, in 47 Jugendfeuerwehr-Gruppen aktiv. Der Kreisjugendfeuerwehrausschuss ist die wichtigste Verbindung zwischen den Jugendfeuerwehren der einzelnen Städte und Gemeinden auf Kreisebene. 

Regionalverband Saarbrücken

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