Donnerstag, Februar 25, 2021

Minister Jost warnt vor illegalem Welpenhandel – „Vorsicht bei Straßenverkauf“

Politik

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Im Saarland werden derzeit wieder vermehrt illegal eingeführte Hundewelpen zum Kauf angeboten. Diese Welpen sind in der Regel zu früh von der Mutter getrennt worden und anschließend ohne Tollwutschutzimpfung illegal nach Deutschland verbracht worden. Meist sind es Rassehunde, die zu ungewöhnlich günstigen Preisen verkauft werden sollen. 

„Den Welpen fehlen wichtige tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen, etwa Impfungen und Entwurmungen, nicht wenige entwickeln Krankheiten“, warnt der für Tierschutz zuständige Minister Reinhold Jost. Durch den Kauf solcher Welpen werde der tierschutzwidrige Umgang mit Hunden unterstützt und gleichzeitig der illegale Tierhandel aufrechterhalten. 

„Vorsicht ist stets angebracht, wenn Welpen angeboten werden, bei denen die Angaben zur Herkunft oder zum Muttertier nicht überprüfbar sind“, so Jost. Generell unseriös sei jeglicher Straßenverkauf von Hunden.
Der Minister rät: „Wer ein Tier bei sich aufnehmen will, sollte sich lieber an die örtlichen Tierheime wenden. Hier warten genug Hunde und Katzen auf ein neues Zuhause. Diese Vierbeiner sind nicht nur ordnungsgemäß geimpft und entwurmt, sondern oft auch schon kastriert. Für die frischgebackenen Hundebesitzer gibt es zudem Hilfe bei der Erziehung.“

Legal nach Deutschland eingeführte Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein und von einem blauen EU-Heimtierausweis mit eingetragener Tollwutimpfung und Mikrochip-Kennzeichnung begleitet werden.

Melden Sie bitte verdächtige Hundeverkäufe dem Landesamt für Verbraucherschutz (LAV), Telefon: 0681/ 9978-4500. Außerhalb der Geschäftszeiten des LAV informieren Sie bitte die Polizei.

Regionalverband Saarbrücken

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