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Samstag, September 18, 2021

Neue Schutzhütte in Habach lädt Wanderer zur Rast ein

Aus den Kreisen

Bürgermeister Andreas Feld, Hans-Jürgen Scherer (FG Hochbau), MdL Alwin Theobald und Ortsvorsteher Peter Dörr. (Foto: Gemeinde Eppelborn)

Pünktlich zum Start in die Wandersaison konnte die neue Schutzhütte hinter dem Sportplatz in Habach fertiggestellt werden. Gemeinsam statteten Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld, Landtagsabgeordneter Alwin Theobald sowie Ortsvorsteher Peter Dörr der ansprechenden Schutzhütte bei strahlendem Sonnenschein einen Besuch ab. „Die neue Schutzhütte ist sehr ansprechend gestaltet. Ich hoffe, dass sie den Wanderern Schutz bei Sonne und Regen bietet und zur Rast einlädt“, sagte Bürgermeister Feld.

Besonders begrüßte der Bürgermeister, dass die Maßnahme in Kooperation mit der Neuen Arbeit Saar durchgeführt wurde. Der Bau der Schutzhütte, aber auch die Errichtung vor Ort wurde in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NAS ausgeführt. Dabei handelt es sich um  Benachteiligte des Arbeitsmarktes, wie Holger Maroldt, Abteilungsleiter bei der NAS, erklärt. Diese Menschen sind nach Teilhabechancengesetz § 16i SGB II mit einem regulären Arbeitsvertrag bei der Neue Arbeit Saar beschäftigt. „Die maximale Förderdauer dieser Verträge ist fünf 5 Jahre. Die Hütte wurde in der Schreinerei der Neue Arbeit Saar in Neunkirchen hergestellt. Aufgestellt wurde sie von Mitarbeitern der Schreinerei, unterstützt von den fünf Personen, die ständig in Kooperation mit der Gemeinde Eppelborn im Grünbereich arbeiten. Die Herstellung der Hütte war ein ideales Projekt für unsere angelernten Mitarbeiter, die stets von den Fachanleitern betreut wurden“, so Maroldt. 

Der Pavillon dient nun als Ersatz für seinen Vorgänger an gleicher Stelle. Dieser musste aufgrund seines schlechten baulichen Erhaltungszustands aus Sicherheitsgründen rückgebaut werden. Der Standort der urigen Schutzhütte liegt an einem Wanderwegenetz an zentralem Punkt mit Hinweistafeln auf verschiedene Wanderwege in Habach und Umgebung. Für den Ersatzbau wurden die erforderlichen Zulassungen und naturschutzrechtliche Genehmigungen eingeholt. Der Standort grenzt an ein Naturschutzgebiet. Die entsprechenden Auflagen wurden bei der Umsetzung des Projektes berücksichtigt. Für die Ausführung wurden verschiedene Alternativen untersucht. Die Herstellungskosten belaufen sich auf rund 10.000 Euro. 

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