Mittwoch, März 3, 2021

Regionalverband will Landmarken grenzüberschreitend in Wert setzen

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Im Eurodistrict SaarMoselle gibt es zahlreiche weithin sichtbare Objekte, die zur Orientierung dienen und das „Dachgeschoss” der Region bilden. Die Fördertürme und Halden, aber auch Wassertürme oder Denkmäler, sind Zeugen unserer gemeinsamen deutsch-französischen Vergangenheit. Diese Landmarken zum „Sprechen“ zu bringen und gleichzeitig zukunftsträchtige Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, ist das Ziel einer grenzüberschreitenden Initiative, die Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und die Beigeordnete des Gemeindeverbandes Forbach, Carmen Harter-Houselle, gemeinsam vorstellten.

 

Die zweisprachige Broschüre „Landmarken in der Region SaarMoselle“ wurde am Saarbrücker Schwarzenbergturm, dem höchsten Aussichtspunkt der Stadt, offiziell präsentiert. Sie bietet einen Überblick über ausgewählte Landmarken im Regionalverband und in den angrenzenden französischen Gemeinden. Zusätzlich können die darin aufgeführten Landmarken in Form von Stickern auf einer beigelegten Karte angebracht werden. Peter Gillo: „Die weitgespannten Sichtverbindungen bis nach Frankreich können bei entsprechender Inszenierung eine besondere Qualität für die gesamte Region darstellen. Mit dem Projekt wollen wir diese modern, interaktiv und symbolträchtig in Wert setzen und gleichzeitig miteinander vernetzen.“

 

Das Konzept sieht drei Säulen vor: Zum einen ist ein grenzüberschreitendes Informationssystem auf der Basis von augmented reality geplant, welches vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung des Ortes Informationen zu Themen wie Natur, Bergbau und deutsch-französischer Geschichte vermittelt. Zweitens sollen die Landmarken durch Sichtbeziehungen, Lichtsignale und Wegeverbindungen zueinander in Beziehung gesetzt und in einem Netzwerk verbunden werden. Schließlich sollen die einzelnen Standorte als „Grenz-Erlebnisstationen“ der Naherholung dienen und sportliche und kulturelle Angebote bereithalten. Hierbei setzen der Regionalverband und seine Partner auch auf das Engagement der Städte und Gemeinden innerhalb des Eurodistricts: So möchte die Gemeinde Großrosseln das Areal um den Förderturm St. Charles als Naherholungsgebiet entwickeln, in Friedrichstahl läuft derzeit eine lebhafte Diskussion über die Wiedererrichtung eines Hoferkopfturms und auf den Spicherer Höhen plant der Gemeindeverband Forbach einen attraktiven gedenktouristischen Parcours.

Die zweisprachige Broschüre „Landmarken in SaarMoselle“ ist beim Regionalverband Saarbrücken erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. 0681 506-6081 oder per Mail an katharina.smola@rvsbr.de. Die PDF gibt es auch unter www.regionalverband.de/broschueren zum herunterladen.

Regionalverband Saarbrücken

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