StartPolitikSaar-Grüne appellieren an Landesregierung: Keine Rodung im Stuhlsatzenhaus

Saar-Grüne appellieren an Landesregierung: Keine Rodung im Stuhlsatzenhaus

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Saarbrücken, 18. Juni 2024 – Die Grünen im Saarland haben die Landesregierung aufgefordert, von den geplanten Rodungsarbeiten im Stuhlsatzenhaus abzusehen. Im März wurde trotz Widerstand der Grünen und „Die Partei“ der Bebauungsplan „Nördlich Stuhlsatzenhaus“ genehmigt, der die Schaffung eines neuen Forschungscampus an der Universität des Saarlandes vorsieht. Die Entscheidung wurde von den Gremien der Stadt und des Regionalverbands getroffen.

Jeanne Dillschneider, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Saar, betonte: „Wir Saar-Grünen fordern die Landesregierung dazu auf, von der Rodung der benannten Teilfläche des St. Johanner Stadtwalds abzusehen. Es kann nicht angehen, dass eine Waldfläche wie diese, die einen wertvollen Bestand alter großer Buchen umfasst, dem Streben nach Transformation und Weiterentwicklung zum Opfer fällt.“ Dillschneider schlägt vor, stattdessen zu prüfen, inwieweit leerstehende Bestandsbauten in der Bahnhofsstraße oder im Nauwieser Viertel für Forschungseinrichtungen genutzt werden könnten.

Trotz der Entwicklungen, dass das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit die Fläche nicht beanspruchen wird, hält die Landesregierung an dem Projekt fest, das eine Rodung von 16 Hektar Waldfläche vorsieht. Die Entscheidung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), sich gegen eine weitere Bebauung des Stuhlsatzenhauses auszusprechen, unterstützt die Forderungen der Grünen. Dillschneider ergänzte: „Zwar soll ein Ersatzwald nördlich des Ensheimer Flughafens geschaffen werden, doch ist aufgrund der dauerhaften Trockenheit und Hitze unklar, ob dies wirklich umsetzbar sein wird.“

Die Grünen unterstützen zudem die Bürgerinitiative „Hanni bleibt“, die sich für den Erhalt des Buchenwaldes stark macht. „Wir sind auch bereit, gemeinsam mit den Aktivist*innen auf die Straße zu gehen, um gegen die Umsetzung des Bauprojekts zu demonstrieren“, so Dillschneider abschließend.

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