Donnerstag, Februar 25, 2021

Turngauwanderung: Werbelner-Geschichte-Weg mit dem TV Ludweiler-Warndt

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Ein Beitrag von Lothar Ranta

Für die monatlichen Gauwanderungen des Turngaus Saarbrücken hat der TV Ludweiler-Warndt(TVL) im August zum „Werbelner-Geschichte-Weg“ eingeladen. Den meisten Wanderer war dieser geschichtsträchtige Weg bisher nicht bekannt. Im Rahmen der 800-Jahrfeier 2014 wurde er auf Initiative des Werbelners Klaus Ahr gestartet.

Ingeborg Wolf, 2. Vorsitzende des TVL, begrüßte die Gäste aus sechs Vereinen am Wasserturm in Wehrden. Bei gutem Wanderwetter führte ein großer Teil über den Werbelner-Geschichte-Weg.

Werbeln liegt im Bisttal in der Gemeinde Wadgassen. Während der Wegführung, zum Teil noch alte Römerwege, sind 18 Informationstafeln mit ausführlichen Beschreibungen der geschichtsträchtigen Stationen der Abtei Wadgassen aufgestellt.

Auffallend sind die gut erhaltenen übersichtlichen Informationstafeln die unentgeltlich von Privatpersonen gepflegt werden. Tafeln und Wegkreuzungen sind mit der Werbelner Rose gekennzeichnet.

Am Galgenberg erinnert die Tafel an eine Hinrichtungsstätte des Hochgerichts. Hier wurde ein Tagelöhner wegen Diebstahls hingerichtet. Am Quallenborn wurde das erste Wasserwerk für Werbeln gebaut. Der Name hat nichts mit Quallen zu tun, sondern kommt aus dem Mittelhochdeutschen quale, was Beklemmung bedeutet. Also ein eingeklemmter Brunnen.

Eine Überraschung gab es in einer kurzen Wanderpause. Hildegard und Alois Lehberger stimmten alte Turnerlieder an. Alle waren still. 

Besonders fällt die Marienkapelle auf die 1954 erstellt wurde. Allein ihre Größe und die gepflegte gärtnerische Gestaltung mit Rastplatz hätte man hier nicht erwartet. Auf einer Bankrücklehne war ein Schild der Freiwilligen Feuerwehr angebracht. Dann kommt das Mohrengerät. Hier soll nach dem 30-jährigen Krieg ein Hans Mohr gelebt haben, der sich mit Vorliebe von Menschenfleisch ernährte. Kaum zu glauben.

Hinter dem Wildpark stößt man auf das Flurkreuz. Das gusseiserne Kreuz stammt aus dem 19. Jahrhundert von einem Schmied aus der Pfalz und den dazu gehörigen Sandsteinarbeiten aus dem Odenwald.

An einer Station kann man lesen wie Werbeln bei der Entstehung vor über 800 Jahren zu seinem Namen kam. Der kleine Ort lag an einem kleinen Fluss der in die Bist mündete. Dadurch entstanden Wirbeln und das heutige Werbeln.

An der Station Am Kapellenheck stand vor dem 30-jährigen Krieg das historische Werbeln. Das Dorf wurde dem Boden gleich gemacht aber später wieder neu aufgebaut.

Die Schlussrast im Restaurant “Zum Wasserturm“ war verdient. Eine lehrreiche Wanderung und Dank an Ingeborg Wolf für die Führung.

Regionalverband Saarbrücken

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