Donnerstag, Februar 25, 2021

Von der Industrieausstellung zur Gartenschau Besuch im Deutsch-Französischen Garten

Politik

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Im kommenden Jahr kann der Deutsch-Französischen Garten (DFG) seinen 60. Geburtstag feiern. Auch darauf weist der aus Sulzbach kommende Gästeführer Wolfgang Willems beim sonntäglichen Besuch in der Saarbrücker Gartenanlage hin. Seine Führungen beschäftigen sich jedoch weniger mit der Botanik als der Industriegeschichte im DFG. Einst als Wirtschaftsschau konzipiert erinnern noch heute die in den Boden eingelassene Sonnenuhr – „gestiftet von der Halberger Hütte“ –, die Porsche-Kleinbahn und die Sesselbahn der Firma Heckel daran. Das Burbacher Werk fertigte in den 60er Jahren Drahtseile für die Grubenschächte.  

Die Historie des DFG erläutert am kommenden Sonntag (4. August / 14.30 Uhr / Eingang Deutschmühlental) Wolfgang Willems. Dabei kommt auch die Kriegsgeschichte der Gartenlandschaft zur Sprache: Angefangen vom Ehrenfriedhof der deutsch-französischen Auseinandersetzungen auf den Spicherer Höhen bis hin zu den einst 18 Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Dabei ist der DFG, was es nach dem Ende des Bergbaues landesweit gibt: eine Industriebrache. Wie der Name Deutschmühlental schon fast erahnen lässt, gab es einst in dem zur französischen Grenze ansteigenden Gelände wenigstens vier Mühlen: neben der Getreidemühle des Deutschherrenordens eine Harnisch-, Pulver- und Walk-Mühle, die der Eisenverarbeitung dienten.

Für Wolfgang Willems lohnt ein Besuch in der unter Denkmalschutz stehenden Grünanlage in Saarbrücken. ImDeutschmühlental zeigt der Gästeführer den Besuchern des zwischen Metzer Straße und der Bahnlinie nach Paris gelegenen DFG Mühlenteiche, Porsche-Kleinbahn, Waschbeton-Beete, Drahtseilbahn, Wasserorgel, Tal der Blumen, Berliner Pavillon, Ehrenfriedhof, Heidegarten und Bunkeranlagen sowie die Freilichtbühne. Sie vermitteln Eindrücke von der gärtnerischen, architektonischen und industriellen sowie grenznahen Entwicklung der 1960 angelegten Gartenanlage.

Die zweistündige Führung kostet drei Euro. Informationen im Internet unter http://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/freizeit/deutsch_franzoesischer_garten

Regionalverband Saarbrücken

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