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VVB und Volksbank Westliche Saar plus fusionieren

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Der zukünftige Vorstand der neuen Volksbank aus VVB und Volksbank Westliche Saar plus (v.l.n.r.): Uli Starck, Edgar Soester, Mathias Beers, Manfred Ziegler.

Überraschende Nachricht aus der saarländischen Bankenwelt. Die beiden Volksbanken „Vereinigte Volksbank Dillingen Dudweiler Sulzbach/Saar“ mit Sitz in Sulzbach und die „Volksbank Westliche Saar Plus“ aus Saarlouis haben in der vergangenen Woche grünes Licht für eine Fusion von ihren Aufsichtsräten bekommen. Wie das neue Haus heißen soll, ist noch nicht beschlossen. Dennoch sind die Gespräche, wie die Pressekonferenz am 2. Mai zeigte, schon sehr weit gediehen.

Es entsteht eine Volksbank mit einer Bilanzsumme von 1,9 Mrd. Euro, einem betreuten Kundenvolumen von 4,1 Mrd. Euro, mit 43 personenbesetzten Filialen und 24 SB-Stellen. Die fusionierte Volksbank wird ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen und 140.000 Kunden im unten dargestellten Gebiet und den dazugehörigen Randbereichen bedienen.

Geführt wird das Haus bis 2020 von Mathias Beers. Auf ihn wird Edgar Soester folgen, der bis dahin sein Stellvertreter sein wird. Uli Starck und Manfred Ziegler vervollständigen den künftigen Vorstand der Bank, die ihren Sitz in Saarlouis haben wird. Im Jahr 2020 werden Mathias Beers und Manfred Ziegler in Ruhestand gehen, so dass das genossenschaftliche Unternehmen ab diesem Zeitpunkt von Edgar Soester (Vorstandsvorsitz) und Uli Starck weitergeführt werden wird.

Als Gründe für die Fusion wurde zunächst die höhere Wettbewerbsfähigkeit im schwierigen Umfeld der Niedrigzinsphase und der anstehenden Herausforderungen genannt, welche die Digitalisierung des Bankengeschäfts und der deutlich verschäfte Wettbewerb mit sich bringen. Gefunden haben sich übrigens zwei überaus gesunde Partner, wie Mathias Beers bekräftigte: „Die Schere zwischen erfolgreichen und wenig erfolgreichen Banken geht immer weiter auseinander.“ Die entscheidenden Kennzahlen, wie es um eine Bank bestellt sei längst nicht mehr die Bilanzsumme. „Diese kann man beliebig vergrößern, wenn man es unbedingt möchte.“ Wichtiger sei beispielsweise das betreute Kundenvolumen. Daran erkennen man wie sehr der Kunde der Bank vertraue.

Die Fusion wird sicherlich auch Effizienzeffekte mit sich bringen: „Wir gehen davon aus, dass wir durch die Zusammenführung Stellen, die aufgrund durch das altersgemäße Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden müssen.“ Das würde bedeuten, dass allein von Seiten der VVB in den kommenden Jahren 1,2 Mio. Euro eingespart werden könnten.

Die Presseinformation von VVB und Volksbank Westliche Saar plus können Sie hier in Gänze nachlesen:

2017-05-02_Presseinformation

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