1996 – 2020 – 25 Jahre Fastnachtsumzug in Fremersdorf

von Marion Grewelinger

In den 80er Jahren übernahm der Fußballverein Fremersdorf die seit einigen Jahren verwaisten Fastnachtsveranstaltungen in der Geisbachhalle Fremersdorf. Mit Rot-Schwarzer-Nacht und Kindermaskenball konnte man am Fastnachtsamstag und -sonntag den Foasendboozen wieder im Ort etwas anbieten. Leider ging das Interesse tendenziell zurück, so dass man sich 1995 ernsthafte Gedanken über die Weiterführung machte. 

In den ersten Jahren bildeten die Fremersdorfer Narren noch selbst eine Teilnehmergruppe, hier stilecht im ersten Jahr 1996. Inzwischen geht das aufgrund er vielen Aufgaben rund um den Umzug natürlich nicht mehr.

Eine junge Frauen aus dem Ort wollte das aber nicht akzeptieren und präsentierte im Bekanntenkreis die Idee, einen Umzug am Samstagnachmittag zu veranstalten. Ob das in Fremersdorf funktionieren kann? Es gab durchaus etwas Skepsis, gab es doch im Nachbarort Gerlfangen einen großen Rosenmontagsumzug. Aber positive Reaktionen aus dem Umfeld räumten diese recht schnell aus. Man gründete also eine „Interessengemeinschaft Fremersdorfer Narren“ und legte los. 

So ging man 1995 an die Vorbereitungen des ersten Fastnachtsumzug. Dazu veranstaltete man am 11.11.1995 einen Flohmarkt um die Sache publik zu machen und etwas Startkapital zu erwirtschaften. 

Der örtliche Musikverein Fremersdorf erklärte sich sofort bereit, am Umzug teilzunehmen. Inzwischen begleiten drei Musikvereine den Umzug.

Die Anmeldungen von Teilnehmern waren überraschend gut, es nahmen letztlich 15 Wagen und Gruppen teil. Das Beste aber: in der Geisbachhalle war nach dem Umzug „der Teufel los“. Mit diesem Andrang hatten nur Oberoptimisten gerechnet. 

Die Frage nach Weiterführung hatte sich natürlich damit schon erledigt, es kamen weitere junge Frauen aus dem Ort zu den heutigen „Fremersdorfer Narren“ hinzu, so dass die vielfältigen Aufgaben der Vorbereitung, Durchführung und natürlich auch dem Abbau für viele Jahre gewährleistet waren. 

Dies war auch dringend notwendig, denn die steigenden Teilnehmerzahlen ließen das Aufgabenspektrum ständig ansteigen. Die Geisbachhalle ist längst zu klein um alle Besucher aufnehmen zu können, so dass inzwischen auch der Vorplatz genutzt wird. Zum Jubiläum wird sogar ein Zelt auf dem neu erweiterten Vorplatz aufgebaut. Da zudem Umzüge wie der in Gerlfangen den steigenden Anforderungen zum Opfer fielen, wurde der Fastnachtsamstag zunehmend ein sehr attraktiver Termin. 

Alles in Allem: eine Erfolgsgeschichte dank junger Frauen mit Mut und Engagement 

Der größte Zuschauerandrang herrscht traditionell am Marienbrunnen, obwohl sich die Zuschauer inzwischen auch am Alten- und Pflegeheim und mancher geöffneten Garage auf der Wegstrecke einfinden.

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