StartRegionalverband SaarbrückenSulzbach/SaarAus dem Sulzbacher Stadtrat: Blaufabrik wird abgerissen

Aus dem Sulzbacher Stadtrat: Blaufabrik wird abgerissen

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Am Donnerstagabend hatte die Stadt Sulzbach zu einer, diesmal regulären“ Sitzung des Stadtrats eingeladen. Insgesamt 28 Punkte standen auf der Tagesordnung, 24 davon in öffentlicher, vier in nicht öffentlicher Besprechung. Dass die 32 anwesenden Stadtverordneten bereits nach einer Stunde um 18 Uhr nach Hause gehen konnten, lag daran, dass die Stadtverwaltung – wie viele andere Kommunen im Saarland auch – viele bereits in den Ausschüssen behandelte Einzelpunkte zusammengefasst zur Abstimmung vorlegte. Dies betraf auch Themen, die im nicht öffentlichen Teil der Ausschusssitzungen behandelt wurden, was dazu führte, dass Besucher wie Marliese und Bernhard Knoch, die regelmäßig vor Ort sind, um sich über die aktuellen Themen zu informieren, nicht wussten, was der Stadtrat gerade vor ihren Augen beschlossen hatte.

Da hilft auch kein „Bürgerinformationssystem„, das lediglich die Vorlagen und Anträge als PDF-Datei ausspuckt. Für die Presse sind die Abstimmungen ebensowenig nachvollziehbar. Transparenz sieht anders aus und die Besucher „fragen sich, warum sie überhaupt gekommen sind“. Deshalb müssen wir bei einer Reihe von Themen noch einmal „nachfassen“ und diese, sowie die dazugehörigen Beschlüsse, im nächsten Sulzer präsentieren.

Ein Thema sorgte am kurzen Donnerstag für eine leichte Kontroverse: Der Abriss der Blaufabrik. Bis auf die Grundmauern der ehemaligen Halle, sollen die vor sich her modernden Gebäudeteil verschwinden. Darüber waren sich alle Fraktionen einig. Nur bei den Grünen herrschte Unmut über das naturschutzfachliches Konzept zur Nachnutzung der Fläche. Denn die Vorlage sprach davon, dass dieses Konzept erst nach dem Suchen und Auffinden eines entsprechenden Förderprogramms, umgesetzt werden könne. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der die Mitglieder der Fraktion der Grünen sich noch einmal besprachen, wurde schließlich der Vorlage zugestimmt. Bei den Grünen hofft man darauf, dass noch ein geeignetes Förderprogramm für die Umsetzung des naturschutzfachlichen Konzepts gefunden wird. Die Abrisskosten werden voraussichtlich 260.000 Euro betragen, hinzu kommen weitere etwa 350.000 Euro für die Freiflächengestaltung und die Planungskosten.

Bernd Schlachter von den Freien Wählern befürwortete die Maßnahme ausdrücklich: „Ich habe ja mal gesagt, das sieht aus wie in einem verbrannten Dorf, als wäre der Zweite Weltkrieg erst drei, vier Wochen vorbei. Es wird Zeit, dass das abgerissen wird“.

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