StartWirtschaftCrowdlending: Welche Vorteile Kredite von Privatpersonen bringen

Crowdlending: Welche Vorteile Kredite von Privatpersonen bringen

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Es war mal ein Trend, heute gibt es Crowdlending-Kredite sogar auf den einschlägigen Kreditvergleichsplattformen. Aber was steckt eigentlich dahinter und welche Optionen gibt es rund um diese Privatkredite? Im Folgenden wird diese Kreditform etwas genauer unter die Lupe genommen und erklärt.

Laptop Kredit
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Abbildung 1: Ein Kredit von privat ist mitunter leichter zu bekommen als bei der Bank – dafür werden oft höhere Zinsen fällig. Bildquelle: @ Glenn Carstens Peters / Unsplash.com

Kredit von privat: Darum geht es

Die Kreditvergabe muss von zwei Seiten betrachtet werden. In Zeiten immer geringerer Zinsen und gar von Strafzinsen gibt es immer häufiger Privatpersonen, die nach anderen Anlagemöglichkeiten suchen. Das Crowdlending setzt hier an. Es ermöglicht privaten Personen zu investieren, teils sogar schon mit sehr geringen Beträgen. Für den Kreditnehmer ist das Crowdlending hingegen die Möglichkeit, einen Kredit zu erhalten, selbst wenn Banken nicht unbedingt aufgeschlossen sind. Allerdings gibt zwei Lending-Versionen:

  • Plattform – das ist praktisch das echte Crowdlending. Ähnlich wie beim Crowdfunding erstellt der Kreditsuchende ein Gesuch auf der Plattform. Je nach Plattform sind Erklärungen notwendig, mal hingegen nicht. Daraufhin können private Geldgeber Kredite zur Verfügung stellen. Auch diese Plattformen haben im Regelfall feste Vorgaben und prüfen die Bewerber im Vorfeld kurz durch. Wer sich in der Privatinsolvenz befindet oder sie gerade erst abgeschlossen hat, der fällt meist durch das Raster. Die Kreditkonditionen verhandeln Kreditnehmer und Kreditgeber unter sich, wobei es auch Angebote gibt, die die Verhandlungen überwachen. Am Ende wird ein echter Kreditvertrag geschlossen, der alle wichtigen Punkte festhält und beide Seiten absichert. Nun wird aus dem Crowdlending ein echter Kredit mit allen Regeln und Pflichten für beide Seiten. Der Kreditgeber kann also nicht nach drei Monaten plötzlich die gesamte Rückzahlung verlangen, weil er nun Geld benötigt.
  • Lending-Vermittler – auch hier steht das Crowdlending im Hintergrund, doch wie ein Kreditvermittler ist ein Unternehmen zwischen Kunde und Kreditgeber geschaltet, welches die Prüfung, Vermittlung und die Vergabe der Konditionen regelt. Oft ist dies so gehalten, dass Kunden nicht einmal merken, dass es sich im Hintergrund um das Crowdlending handelt, denn sie schließen nur einen Vertrag mit dem Vermittler.

Gerade bei den Plattform-Crowdlendings ist es so, dass sich auch mehrere Personen an einem Gesuch beteiligen können. Dies hat wieder etwas vom Crowdfunding, denn gemeinsam wird die benötigte Summe bereitgestellt. Oft werden für die Kreditabwicklung nun Konten angelegt, sodass der Kreditnehmer nicht bei zehn Privatpersonen zehn Raten im Monat zahlen muss.

Wo liegen die Vorteile?

Die Kreditvergabe ist beim Crowdlending durchaus einfacher. Da der Torwächter, also die Banken, entfallen, können Crowdlending-Kredite teils auch für außergewöhnliche Ideen genutzt werden. Dennoch ist es nicht so, dass keinerlei Prüfung stattfindet:

  • Portalprüfung – die meisten Portale holen eine Schufa-Auskunft über den Interessierten ein. Es gibt rechtliche Vorschriften, die beispielsweise die Kreditaufnahme während der Privatinsolvenz verbieten.
  • Investorenentscheidung – Die Plattformen bieten den privaten Investoren einen guten Überblick über das mögliche Risiko. Ob letztlich ein Kredit vergeben wird, entscheiden die Kreditnehmer allerdings selbst. Somit ist auf entsprechenden Plattformen mitunter auch dann eine Kreditaufnahme möglich, wenn herkömmliche Banken längst abwinken würden.

Dennoch hat das Crowdlending viele Vorteile, die sich für beide Seiten auszahlen:

  • Zinsen – sie sind frei verhandelbar, sofern es keine Vorgaben gibt. Im Regelfall wird schon darauf geachtet, dass beide Seiten von der Zinswahl profitieren. Immerhin will der private Investor an dem Kredit verdienen. Aus diesem Grund schlagen die Plattformen oft entsprechende Zinssätze vor, die dem Risiko angemessen sind.
  • Simpler – sicherlich muss der Kreditnehmer ein Gesuch einstellen. Gute Gesuche beinhalten schon die Gründe für den Kreditwunsch. Es ist durchaus denkbar, dass Kreditgesuche, die mit frischen Ideen aufwarten oder Projekte ansprechen, eher bewilligt werden als eines, welches schlichtweg den Dispo auslösen will.

Wo liegen die Nachteile?

Es gibt wohl nichts, was nicht auch Nachteile hat. Das trifft auch beim Crowdlending zu:

  • Absprachen – bietet die Plattform keinen Service an, so müssen die beiden Parteien alle Konditionen unter sich aushandeln und einen korrekten Vertrag aufsetzen. Ohne diesen sollte übrigens niemals ein Kredit angenommen oder vergeben werden. Denn ist kein Vertrag vorhanden, könnte am Ende eine wesentlich höhere Kreditsumme angenommen werden. Viele bekannte Plattformen regeln das Ganze jedoch unbürokratisch selbst und vereinfachen die Prozedur für alle Beteiligten.
  • Kosten – Crowdlending kommt nicht unbedingt mit günstigen Zinssätzen daher. Sicherlich werden sie verhandelt, doch wissen die Privatpersonen auch, dass diese Methode gerne von denen genutzt wird, die nicht unbedingt zig Kreditangebote in der Hinterhand haben. Zu den Zinsen kommen die Kosten für die Plattformnutzung. Meist wird eine Provision je Kredit eingefordert.
  • Anstrengung – beim Crowdlending muss der Kreditnehmer mehr tun, als bloß einen Antrag zu stellen. Er muss sich um einen Kredit bewerben und die Investoren von sich überzeugen. Dies ist nicht für alle eine perfekte Lösung. Dafür schafft es die Möglichkeit, sein Kreditgesuch genau zu erklären und die Beweggründe darzulegen. Dies kann wiederum Investoren überzeugen, die sich sonst eher zurückgehalten hätten.

Trotz allem ist das Crowdlending überaus beliebt. Wer weiß, auf welche Faktoren geachtet werden müssen, der kann einen guten und sicheren Kredit zu relativ guten Konditionen finden. Auch die Gebühren der Lending-Plattformen sind nicht überbordend hoch.

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Abbildung 2: Wer sich für einen Kredit interessiert, sollte immer alle Möglichkeiten checken. Dazu gehören auch Kredite von privat. Bildquelle: @ Markus Spiske / Unsplash.com

Fazit – Crowdlending kann sich lohnen

Für Investoren lohnen sich Crowdlendings in Zeiten von Niedrigzinsen und Strafgebühren durchaus. Aus ihrer Sicht gilt schlichtweg für kurzfristige Anlagen, dass alle Zinsen höher sind als die, die die Banken geben. Doch auch für Kreditnehmer ist das Crowdlending sehr interessant. Fallen sie durch ihre Selbstständigkeit oder ähnliche Faktoren durch das Raster, so bieten die Lending-Plattformen eine sinnvolle Alternative. Mit Verhandlungsgeschick, der Bereitschaft, auf die Gegenseite zuzugehen und einem interessanten Anliegen erhalten sie oft auch ihren Kredit. Nun müssen sie nur auf die rechtlichen Bedingungen achten und einen korrekten Vertrag aufsetzen.

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