Sonntag, Januar 17, 2021

Das Homeoffice einrichten: So wird das Zuhause zur perfekten Work Station

Politik

Landeselterninitiative für Bildung: Bei der Schulwahl auf Qualität achten

Die Landeselterninitiative für Bildung: Bei der Schulwahl in erster Linie auf die Qualität achten Die Landeselterninitiative für Bildung hat für...

Corona-Impfungen: Ambulante Intensivpflege im Saarland nicht berücksichtigt

FDP Saar fordert Impfung von schwerstkranken Patienten in ambulanter intensivpflegerischer Betreuung und deren Pflegekräfte     Aktuell befinden sich im Saarland über...

Versäumnisse: Grüne kritisieren Bildungsministerium

Das saarländische Bildungsministerium sieht sich seit Wochen massiver Kritik ausgesetzt. Auch die Grünen werfen Christine Streichert-Clivot vor, keine Leitlinien...

Das Thema Homeoffice hat in der aktuellen Situation an Bedeutung gewonnen. Was in vielen Branchen bislang eher verhalten praktiziert wurde, ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und ihren weltweiten Herausforderungen zu einem gangbaren Modell geworden, um die Wirtschaft zu unterstützen und Arbeitsplätze zu erhalten. Wer bisher keinen Heimarbeitsplatz nutzen konnte, steht nun vielleicht vor der Frage, wie sich ein effizientes Arbeiten in den eigenen vier Wänden ermöglichen lässt. Mit diesen Tipps klappt es mit der Work Station zu Hause.

Einen separaten Arbeitsbereich schaffen

Nicht jede Wohnsituation ist dafür geeignet, um Leben und Arbeiten optimal miteinander zu verbinden. Ein Arbeitszimmer steht nicht immer zur Verfügung und wenn die Notwendigkeit, ins Homeoffice umzuziehen, eher unerwartet eintritt, kann es eine Herausforderung sein, den nötigen Platz für eine ruhige Arbeitsumgebung zu schaffen.

Wie viel Raum das Arbeiten von zu Hause aus benötigt, hängt vom Tätigkeitsbereich und den damit zusammenhängenden täglichen Arbeitsroutinen ab. Oft genügt schon ein Schreibtisch in einer ruhigen Ecke, um konzentriert arbeiten zu können. Wichtig ist allerdings, dass nach Möglichkeit ein fester Arbeitsplatz geschaffen wird, an dem Arbeitsmaterialien am Abend liegen bleiben können. Der Küchentisch mitten im täglichen Geschehen sollte nur eine Notlösung sein.

Auch das Arbeiten auf der Couch empfehlen Experten langfristig nicht. Auch, wenn Laptop und Smartphone als Arbeitsutensilien ausreichen, ist die Couch nicht der richtige Rückzugsort für eine tägliche Arbeitsroutine. Sie bietet in der Regel nicht die Voraussetzungen für ein ergonomisches Arbeiten und das kann mittel- bis langfristig gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Außerdem warnen Psychologen davor, den privaten Wohnbereich und das Arbeitsumfeld zu stark miteinander zu verschmelzen. Je nach persönlicher Veranlagung kann das Arbeiten auf der Couch dazu führen, dass sich tägliche Routinen schlechter etablieren lassen und das Arbeitspensum nicht bewältigt werden kann. Wer wiederum dazu neigt, nur schwer von der Arbeit abschalten zu können, braucht die klare Grenze zwischen Beruf und Privatleben möglicherweise, um nicht durchzuarbeiten und die nötigen Auszeiten zu vernachlässigen.

Ein eigenes Büro im heimischen Umfeld ist je nach Tätigkeit nicht zwingend erforderlich, eine separate Arbeitsecke hilft allerdings dabei, einen geregelten Arbeitsalltag zu schaffen und damit die Kombination aus Zuhause und Büro effizient und gesundheitsförderlich zu gestalten.

Für gute Lichtverhältnisse sorgen: Doppelrollo, Schreibtischlampe und Co.

Gute Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz tragen maßgeblich zu Wohlbefinden und Effizienz bei. Deshalb sollte bei der Einrichtung des Homeoffice von Anfang an ein gewisses Augenmerk auf die Beleuchtung gelenkt werden. Gute Lichtverhältnisse schonen die Augen, fördern die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden und machen unter anderem auch das Arbeiten am Bildschirm komfortabler.

Natürliche Lichtquellen sind grundsätzlich gesünder und angenehmer als künstliches Licht. Deshalb sollte der Arbeitsplatz in der Nähe einer großen natürlichen Lichtquelle platziert werden. Wichtig ist dabei, nicht mit dem Rücken zum Licht zu sitzen. So beeinträchtigt der eigene Schatten die Sichtverhältnisse und die Arbeit am Bildschirm kann erschwert werden, wenn das einfallende Licht direkt auf den Monitor trifft und blendet.

In den Sommermonaten kann eine starke Sonneneinstrahlung das effiziente Arbeiten besonders beeinträchtigen. Ideale Voraussetzungen lassen sich mit einem Lichtschutz schaffen, der sich je nach Tageszeit und Intensität des einfallenden Lichtes individuell anpassen lässt. Eine intelligente Lösung für das Homeoffice ist ein Doppelrollo. Im Gegensatz zum klassischen Rollo besteht das Doppelrollo aus zwei Stofflagen mit Stoffstreifen in zwei unterschiedlichen Transparenzstärken, von durchsichtig bis blickdicht. Diese werden – je nach gewünschtem Sonnen- oder Sichtschutz – über einen Seitenzug gegeneinander verschoben. Durch das innovative Konzept bietet ein Doppelrollo eine äußerst variable Lichtregulierung und kann einen effizienten Blendschutz bieten, ohne zu viel Tageslicht auszusperren. Im Fachhandel sind Doppelrollos in Maßanfertigung erhältlich, sodass jede Fenstergröße und -form optimal gegen zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden kann. Für die Nachrüstung gibt es die Möglichkeit, ein Doppelrollo ohne Bohren Klemmhaltern zu wählen. So ist die Montage schnell und ohne große bauliche Veränderungen möglich.

Für die dunkle Jahreszeit sollte der heimische Arbeitsplatz mit einer hochwertigen künstlichen Beleuchtung ausgestattet werden. Schlechte Lichtverhältnisse strengen die Augen schnell an und mindern die Konzentrationsfähigkeit und damit die Produktivität. Künstliche Lichtquellen am Heimarbeitsplatz sollten so platziert werden, dass sie nicht blenden. Das gilt sowohl für den direkten Kontakt mit den Augen als auch für den Lichteinfall auf dem Bildschirm. Als Faustregel gilt, dass der Bildschirmarbeitsplatz im Vergleich zum restlichen Raum immer am hellsten sein sollte. Lichtquellen werden am besten seitlich zum Arbeitsplatz angeordnet. So kann das Licht in einem besonders natürlichen Winkel einfallen und schont die Augen. Wer viel am Bildschirm arbeitet, ist mit vielen indirekten Lichtquellen gut beraten. Ein zu grelles Licht in unmittelbarer Nähe zum Bildschirm oder zu den Augen kann schnell anstrengend werden und sich langfristig negativ auf die Augengesundheit auswirken.

Eine stabile Internetverbindung einrichten

Am Heimarbeitsplatz laufen viele Arbeitsprozesse digital ab. Die Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden, die Übertragung von Daten, die Informationsrecherche. Eine gute Internetverbindung ist hier deshalb ebenfalls unerlässlich. Als Richtwert sollte eine Bandbreite von 50 Mbits pro Sekunden vorhanden sein. Je nach Tätigkeit und regelmäßig übertragener Datenmengen kann eine Verbindung mit 100 Mbits pro Sekunde sinnvoller sein. Sofern verfügbar, ist ein gut ausgebauter Glasfaseranschluss ideal. So bleiben Verbindungslücken aus und die Kommunikation mit dem Unternehmen oder mit Geschäftspartnern kann jederzeit reibungslos ablaufen.

Eine WLAN-Verbindung macht ein flexibles Arbeiten möglich. Lästiges Kabelverlegen durch die gesamte Wohnung entfällt. Allerdings sollte die kabellose Verbindung jederzeit stabil sein und nicht empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren.

Als Alternative zum Kabel- oder Glasfaseranschluss ist auch ein Hotspot via Mobiltelefon möglich. Steht kein Glasfaseranschluss zur Verfügung, kann eine stabile LTE-Verbindung des Mobilfunkanbieters eine gute Lösung sein. Hierfür ist ein leistungsfähiger LTE-Router erforderlich. Außerdem sollte das Datenvolumen im Mobilfunkvertrag so aufgestockt werden, dass auch langfristig eine ungedrosselte Datenübertragung zur Verfügung steht.

Urheberrecht geralt / pixabay.com

Feste Arbeitszeiten und Pausen einplanen

Wenn Wohnraum und Arbeitsbereich miteinander verschmelzen, ist es wichtig, Arbeit und Privatleben aktiv voneinander abzugrenzen. Von einer konsequenten Trennung profitieren beide Bereiche gleichermaßen.

Damit die Motivation im heimischen Umfeld nicht auf der Strecke bleibt, können morgendliche Routinen helfen. Das bedeutet zum Beispiel, auch im Homeoffice zu einer festen Zeit aufzustehen, unter die Dusche zu gehen und Alltagskleidung anzulegen. So bekommt das Gehirn das Signal, dass die Arbeit begonnen hat und Konzentration gefordert ist. Außerdem hilft ordentliche Arbeitskleidung im Homeoffice dabei, jederzeit auch auf spontane Videokonferenzen professionell reagieren zu können.

Um dem Tag eine feste Struktur zu geben, kann auch eine Terminplanung mit festen Deadlines unterstützend sein. Eine konkrete Zeiteinteilung hilft dabei, sich in den täglichen Arbeitsprozessen nicht zu verzetteln und auch im heimischen Umfeld effizient und zielorientiert zu arbeiten. Ebenso wichtig wie eine feste Arbeitsstruktur sind feste Pausenzeiten und ein geregelter Feierabend. Sie helfen dabei, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen und wichtige Erholungsphasen nicht zu vernachlässigen.

Eine Verlagerung des täglichen Arbeitsumfeldes ins Homeoffice kann Flexibilität bieten und eine bessere Work-Life-Balance begünstigen. Damit beide Lebensbereiche ausreichend berücksichtigt werden, sind Struktur und klare Grenzen im Alltag wichtig. Durch einen festen Arbeitsplatz und einen Zeitplan, der Arbeit und Freizeit sinnvoll aufteilt, kann die Heimarbeit produktiv sein und viele Freiräume schaffen.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ Elchinator (CCO-Lizenz) / pixabay.com # 4954211

Abbildung 2: @ geralt (CCO-Lizenz) / pixabay.com # 3233653

Regionalverband Saarbrücken

Tägliche Fallzahl-Statistik aus dem Regionalverband

12 neue bestätigte Coronafälle – 2 weitere Todesfälle Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute 12 neue Coronafälle (Stand 17. Januar,...
- Anzeige -

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung