Montag, September 26, 2022
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Existenzgründung: 7 Start-ups erhalten Starter Stipendium Saar

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Mit dem Starter Stipendium Saar fördert das Wirtschaftsministerium besonders vielversprechende Gründungsprojekte. Junge Unternehmen, deren Geschäftsmodell einen positiven Effekt für die gesamte Region erkennen lassen, sollen dadurch in einer frühen Phase ihres Markteintritts finanziell unterstützt werden. Am Mittwoch, 7. September, vergab Wirtschaftsstaatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas die ersten Stipendien an sieben Jungunternehmerinnen und –unternehmer.

„Start-ups und Neugründungen bringen frischen Wind in unseren Wirtschaftsstandort“, so die Staatssekretärin. „Deshalb ermöglichen wir ihnen den bestmöglichen Einstieg. Die Geschäftsmodelle, die wir mit dem Stipendium unterstützen, überzeugen durch ihre Innovationskraft und ihr Potenzial für die Saarwirtschaft.“

Die geförderten Unternehmen im Überblick:

•        DeepSign GmbH: Durch ihre KI-Lösung ist der Nutzer an seinem Endgerät durchgehend verifiziert, indem das individuelle Verhalten an Maus und Tastatur erkannt wird.

•        ICC GmbH: Sie stellen Produkte aus biobasierten und/oder recyceltem Plastik durch 3-Druck und Spritzgussverfahren her. Der Erlös wird in die Etablierung von Arbeitsplätzen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in Ostafrika investiert, um Umweltverschmutzung zu reduzieren (z.B. Plastikrecyclinganlagen).

•        Somiu aesthetic GmbH: Ihre innovative Kosmetik-Produktlinie beinhaltet besonders wirksame Substanzen, die mit einem speziellen Verfahren effektiver in die Haut gebracht werden. Die Technik kann auch zu Hause in Eigenanwendung genutzt werden. 

•        Hezo Cycling (Gegenwind Sport GmbH): Sie fertigen individuelle, nachhaltige und innovative Fahrradschuhe. Ihre Software passt die Schuhmodelle automatisiert an den Fuß-Scan des Kunden oder der Kundin an. Durch eine entsprechende App kann der Scan bequem von zu Hause aus erfolgen.

•        hubu (greenlocker GmbH): Die Snack-Automaten von hubu werden auf Basis ausgewählter und standortspezifischer Kriterien bestückt. Vegan, Fair-Trade, regional oder plastikfrei – das entscheidet der Verbraucher.

•        Bertha’s glutenfreie Gebäckmanufaktur: Die süßen und salzigen Gebäckvariationen sowie die Backmischungen der Gebäckmanufaktur basieren auf traditionellen Familienrezepten, sind jedoch glutenfrei und zuckerreduziert und stehen im Genuss hochwertigen Patisserien in nichts nach.

•        BlueFuture Project GmbH: Ihr neues Projekt schafft überdurchschnittlich bezahlte Arbeitsplätze in Tansania durch die Herstellung von Pflegeprodukten, die nach Deutschland importiert und zu marktüblichen Konditionen verkauft werden sollen.

Das Stipendium ist ein personengebundener Zuschuss. Pro Unternehmen können bis zu zwei Gründerinnen bzw. Gründer mit jeweils 1.500 Euro im Monat bedacht werden. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten beträgt die maximale Fördersumme pro Unternehmen also 36.000 Euro.

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen und Start-ups, deren Gründung nicht länger als 18 Monate zurückliegt. Die Geschäftsmodelle und Innovationen müssen dabei nicht zwingend technologischer Art sein, sondern können auch einen kreativen, digitalen oder nachhaltigen Hintergrund haben.

Noch in diesem Jahr wird die zweite Bewerbungsrunde starten. Ab dem ersten Oktober haben junge Start-ups die Möglichkeit, sich für das Starter Stipendium Saar zu bewerben. Die Antragsrunde endet am 15. Dezember. 

Alle Infos zum Landesprogramm und ein Factsheet dazu gibt es unter https://gruenden.saarland.de/starter-stipendium-saar

Quelle: Saarl. Wirtschaftsministerium

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