Sonntag, Januar 24, 2021

LSU: “Keine Toleranz mit Intoleranten!”

Politik

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LSU fordert gezielte Aufklärung zum Terroranschlag in Dresden und möglichem Tatmotiv der Homosexuellenfeindlichkeit

Bundesvorsitzender Alexander Vogt: “Ein Akt der schlimmsten nur denkbaren Hassgewalt gegen Homosexuelle!”

Nach dem Terroranschlag in Dresden stand die Suche nach einem Motiv im Zentrum der Ermittlungen. Vor allem (queere) Online-Medien haben früh das Tatmotiv der Homosexuellenfeindlichkeit als einen möglichen Hintergrund identifiziert. Auch der SPIEGEL berichtete über die Prüfung der Ermittler zu diesem Tatmotiv.

Der Bundesverband Lesben und Schwule in der Union (LSU) fordert nun eine gezieltere Aufklärung angesichts der Tatsache, dass die Ermittlungsbehörden zu dem möglichen Tatmotiv noch zu keinem gesicherten Ergebnis gekommen sind. Der seit fünf Jahren in Deutschland lebende Tatverdächtige habe am Abend des 4. Oktober in der Altstadt von Dresden zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen mit einem Messer tödlich attackiert. Der Beschuldigte sitzt derzeit in Haft. Ein 55-Jähriger aus Krefeld starb später im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Der andere Mann, ein 53-Jähriger aus Köln überlebte die Tat schwerverletzt und soll laut Behörden wieder in seiner Heimatstadt sein. Den Online-Berichten war zu entnehmen dass eine von einer Zeitung veröffentlichte Todesanzeige die beiden Männer offenbar als Lebenspartner ausweise.

Nach SPIEGEL-Informationen ist der Tatverdächtige seit geraumer Zeit als gewaltbereiter Extremist bekannt. Der Bundesverband Lesben und Schwule in der Union (LSU) verurteilt diese schreckliche Tat aufs allerhärteste. Alexander Vogt, Bundesvorsitzender der LSU macht unmissverständlich klar: “Sollte sich bestätigen, dass die Tat mit Schwulenfeindlichkeit zu tun hätte, wäre dies der ersten Fall eines islamistischen Attentats gegen schwule Männer in Deutschland. Ein Akt der schlimmsten nur denkbaren Hassgewalt gegen Homosexuelle! Ein solcher Akt der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit darf dann staatlicherseits nicht unbeantwortet bleiben. Auch die muslimische Zivilgesellschaft trägt eine Mitverantwortung diesem Extremismus mit Ächtung zu begegnen. Denn: Häufig schon war Schweigen ein mitunter tödlicher Fehler. Sowohl rechtsstaatliches Verhalten als auch Respekt vor den Opfern gebieten es, zwischen Tätern und Opfern klar zu unterscheiden und die Täter als solche mit ihrem Tatmotiv eindeutig zu benennen. Für uns als LSU ist dabei der Maßstab: Keine Toleranz mit Intoleranten! Nach einer solchen Tat ist es nicht immer einfach die richtigen Worte zu finden. So soll natürlich nicht allein der Täter im Fokus stehen. Dem Opfer gilt es mehr Raum zu geben. Unser aufrichtiges Beileid gilt daher den Hinterbliebenen, der Familie und dem Partner des zu Tode gekommenen Manns.”

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