Montag, Januar 18, 2021

SPD Saarbrücken: Jamaika lässt Saarbrücker Hefte verhungern

Politik

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„Hier wird versucht, ein kritisches Medium einfach mundtot zu machen.“ So die Worte der kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Susanne Commerçon-Mohr zur Ablehnung der Jamaika-Koalition, die Saarbrücker Hefte weiter durch städtische Mittel zu fördern. SPD, Die LINKE und DIE FRAKTION hatten einen entsprechenden Antrag zum städtischen Haushalt zur Abstimmung gestellt.

„Zuerst sollte offenbar mit einem Gutachten zur Förderung Zeit geschunden werden. Die Ablehnung zeigt deutlich, welchen Stellenwert kritischer Journalismus bei Jamaika hat“, erklärt Commerçon-Mohr. Vor allem von den Grünen sei man enttäuscht, hatte man doch 2006 noch gemeinsam für eine Weiterförderung der Traditionszeitschrift gekämpft.

Commerçon-Mohr betont: „Die Saarbrücker Hefte haben seit vielen Jahren eine kritische Sicht auf die städtische und saarländische Kulturpolitik – und zwar gleich welcher Couleur. Damit sind sie ein wichtiges Korrektiv für den politischen Betrieb.“ Mit der kritischen Auseinandersetzung der Geschichte der Landeshauptstadt würden sich die Saarbrücker Hefte zudem als Gedächtnis der Stadt erweisen. Dass der Plan, dies mit der Digitalisierung früherer Ausgaben auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen, ohne die Förderung nun in Gefahr ist, ärgert Commerçon-Mohr: „Es wird daraufhin gearbeitet, dass ein kritisches Sprachrohr unserer Stadtgesellschaft verstummt. Wir setzen uns weiter auf allen Ebenen dafür ein, dass dies nicht das letzte Kapitel der Geschichte der Saarbrücker Hefte ist.“

Regionalverband Saarbrücken

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