Dienstag, Mai 11, 2021

Stadt Sulzbach stellt Fahrradverkehrsbeauftragten Peter Hell vor

Politik

von Anne Allenbach

Sulzbach soll fahrradfreundlicher werden. Dafür hat die Stadt schon einiges getan. Vergangenes Jahr im November wurde im Umweltausschuss der Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK)“ beschlossen, die mit Förderprogrammen saarländischen Kommunen Mittel für den Radverkehr bereitstellen soll. Außerdem hat die Stadt seit November offiziell einen städtischen Fahrradbeauftragten: Peter Raven vom Bauamt hat unter anderem die Aufgabe, sich um die Bearbeitung von Förderprogrammen und die Koordinierung von Fahrradaktivitäten der verschiedenen Vereine und Institutionen zu kümmern. Jetzt hat er Verstärkung bekommen. Die Rede ist von Peter Hell. „Ich verstehe mich als Schaltstelle zwischen Bürgern und Stadt“, so Hell. Er ist seit Mitte März ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter für die Stadt.  „Die Leute haben vielleicht schon einige Ideen, wissen aber nicht, an wen in ihrem Umfeld sie sich wenden könnten“, so der Radbegeisterte weiter. Der 41-jährige aus Neuweiler ist von Hause aus studierter Erziehungswissenschaftler und arbeitet als Studienberater an der Universität des Saarlandes. Und: „Sport war schon immer ein Thema“, lässt der frisch gebackene Radverkehrsbeauftragte wissen. Schon als Kind habe er bis in die A-Jugend gekickt. Und bis heute kann er im sportlichen Sinn seine Beine nicht stillhalten, denn vor allem Radfahren und Joggen gehören zu seinem Steckenpferd. „Seit drei Jahren fahre ich mit dem Rad zur Arbeit“, gibt Hell an. Er sei zu einem sogenannten Alltagsradfahrer avanciert. „Durch meine Radstrecken bin ich darauf aufmerksam geworden, was man in Sulzbach alles radfreundlicher machen könnte“, sagt er. Viele Ideen sprudeln aus dem Familienvater. Denn: „Ich habe gemerkt, dass man nicht nur im Stillen Mangel beklagen, sondern versuchen sollte, Dinge, die möglich sind, mitanzupacken. Deswegen trete ich an“, so Hell. Schon kleine Dinge könnten die Lage für Radfahrer erleichtern, sagt er. „Ein erster Erfolg ist zum Beispiel, dass an der Durchfahrt in den Salinenpark an der evangelischen Kirche durch Verkehrszeichen erlaubt wurde, dass Fahrräder dort durchfahren dürfen“, so Hell. Außerdem freut er sich über Radabstellmöglichkeiten am Rathaus. Peter Hell will die Öffentlichkeit für das Radfahren begeistern. „Ich möchte die Leute aufs Rad bringen. Nicht nur als Alltagsradler, sondern auch in der Freizeit. Es gibt tolle Aktionen, wie zum Beispiel das Stadtradeln im Juni oder die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“, weiß Hell. Der Fahrradliebhaber kennt sich als Gründungsmitglied der ADFC-Regionalgruppe Sulzbach-Fischbachtal mit sämtlichen Themen rund ums Radfahren bestens aus. Das hat er wiederum mit Peter Raven gemeinsam, der im Schnitt rund 10.000 km im Jahr radelt. „Peter Raven und ich haben uns schon in und um Sulzbach umgeschaut“, verrät Hell. „Wir haben eine komplette Trasse im Kopf, bei der man nicht über die Hauptadern durch Sulzbach fahren müsste“, fügt er an und lässt die große Motivation und Ideenfülle durchblicken, mit der er an den Start geht.

Foto: Stadt Sulzbach

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