Donnerstag, Dezember 9, 2021
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StartFeatureDIE LINKE: Keine Annäherung in Sachen Spaniol

DIE LINKE: Keine Annäherung in Sachen Spaniol

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Anderthalb Stunden haben die Fraktionsmitglieder Der Partei DIE LINKE heute miteinander diskutiert, ohne eine inhaltliche Annäherung zu finden. Barbara Spaniol soll aus der Fraktion ausgeschlossen werden, weil sie zu nah am Landesvorsitzenden Thomas Lutze dran sein soll, mit dem die anderen Fraktionsmitglieder seit Jahren über Kreuz liegen. Sie werfen Spaniol einen Vertrauensbruch vor. Die Betroffene sieht das anders, will weiterhin in der Fraktion arbeiten.

Wann die Entscheidung über den Verbleib von Barbara Spaniol gefällt werden soll, ist noch nicht ganz klar. Möglicherweise wird dies am nächsten Montag geschehen. Man habe sich dafür bewusst keinen festen Zeitrahmen gesetzt, damit jeder sich noch einmal seine Gedanken zu der Angelegenheit machen könne.

Unabhängig von diesem Streitfall, gehen die parteiinternen Konfrontationen weiter. Landeschef Lutze hatte gestern bei der Listenaufstellung für die Landtagswahl seine Kandidatinnen durch bekommen und damit der Fraktion und ihren Anhängern einen weiteren Schlag versetzt. Nicht einmal der von vielen als große personelle Zukunftshoffnung angesehene Dennis Lander konnte sich durchsetzen. Statt seiner wurde Birgit Huonker auf Listenplatz 1 des Wahlkreises Saarbrücken gewählt.

Die LINKE scheint im Saarland ähnlich zu zersplittern wie die Grünen. Nutznießer der Situation will die neue Liste „Bunt.Saar“ sein, die sich gerade formiert. Sie will die frustrierte Wähleriinnen und Wähler der intern zerstrittenen Parteien aufsammeln. Für Jochen Flackus stellt „Bunt.Saar“ keine Option dar. So wie sich die Liste bisher präsentiert habe, könne er keinen überzeugenden Ansatz finden, insbesondere die soziale Komponente fehle aus seiner Sicht. Er räumt der Neugründung entsprechend auch wenig Chancen für die Landtagswahl ein.

Am gestrigen Abend hatte bereits Andreas Heiske, Leiter der Bürgerpark Initiative, mitgeteilt, dass er die Partei verlassen werde. Er ertrage Thomas Lutze nicht länger. Lutze manipuliere „in übelster Weise“ schrieb er mit Bezug auf die Wahl von Birgit Huonker zur Spitzenkandidatin. Thomas Lutze wollte sich weder zu Heiske noch zur causa Spaniol äußern: „ich kommentiere grundsätzlich keine Austrittserklärungen oder Entscheidungen von Schiedskommissionen.“

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