Dienstag, Mai 13, 2025
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FDP: Landesregierung und Kommunen müssen Maßnahmen ergreifen, um das Saarland in Zukunft attraktiv zu halten und die Wirtschaft zu stärken

Nach der Veröffentlichung der aktuellen Studie des Ifo-Instituts zum Wirtschaftswachstum in Deutschland, in dem besonders strukturschwachen Ländern wie dem Saarland eine schlechte Zukunftsprognose ausgestellt wurde, fordert die FDP Saar umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um das Saarland endlich zukunftsfähig aufzustellen.

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Saar, Peter Habel:

„Nach der Prognose des Ifo-Instituts ist ab 2025 mit einem negativen Wachstum der saarländischen Wirtschaft zu rechnen. Dies stellt der saarländischen Landesregierung kein gutes Zeugnis aus. Umso wichtiger ist es, dass die Politik umgehend Maßnahmen ergreift, um die Region wieder attraktiver zu machen. Gerade die Digitalisierung bietet hier viele Chancen, um zu einer führenden Region für bestehende Industrien wie der Automobilbranche zu werden und gleichzeitig neue innovtive Unternehmen im Saarland anzusiedeln. Grundvoraussetzung hierfür sind ein flächendeckender Breitbandausbau und frühzeitige Investitionen in den neuen Mobilfunkstandard 5G, der etwa für das autonome Fahren unerlässlich ist. Die Landesregierung muss sich schnellstmöglich als Modellregion für innovative Technologien bewerben. Gleichzeitig müssen Land und Kommunen eine Infrastruktur schaffen, die das Saarland attraktiv macht. Hierzu gehören gute Verkehrsverbindungen genauso wie günstiger Wohnraum, erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und  ausreichend Kita- und Kindergärtenplätze. Wenn die Landesregierung frühzeitig die richtigen Rahmenbedingungen setzt, kann nicht nur, entgegen der Prognose der Ifo-Studie, die Wirtschaft im Saarland stärker werden, sondern das Saarland kann auch eine starke Rolle bei der Wirtschaft 4.0 spielen. Dass eine Trendumkehr möglich ist, zeigen viele Beispiele, in denen einst ärmeren Regionen ein Strukturwandel und damit mehr Wohlstand gelungen ist“.

Tressel: Saar-Lebensmittelhandwerk besser unterstützen und schützen

Grünen-Politiker legt 6-Punkte-Konzept für einen faireren Wettbewerb vor

Als Reaktion auf das Bäckerei- und Metzgereisterben auch im Saarland fordert der saarländische Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel, das Lebensmittelhandwerk im Saarland besser zu schützen und zu unterstützen. An den örtlichen Handwerksbetrieben hänge viel: Frische und regionale Produkte, wohnortnahes Einkaufen und lebendige Stadt- und Ortskerne, aber auch qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort. Der Grünen-Politiker appelliert in einem 6-Punkte-Konzept an Bundes- und Landesregierung, insbesondere für einen fairen Wettbewerb zwischen kleinen Handwerksbetrieben und der Lebensmittelindustrie Sorge zu tragen. Dabei spiele auch die Entwicklungsplanung von Land und Kommunen eine Rolle.

„Der Wettbewerb in der Lebensmittelproduktion hat sich in den vergangenen Jahren so stark verschärft, dass die regionale Wertschöpfung unter der Marktmacht von Einzelhandel und Discountern leidet. Brotfabriken und Industrieschlachthöfe verdrängen das Handwerk vor Ort. Der saarländischen Bäckerinnung zufolge ist beispielsweise die Zahl der Bäckereien in den vergangenen 30 Jahren von 800 auf lediglich noch 200 im Saarland zurückgegangen. Wer morgens zu einem noch handwerklich arbeitenden Bäcker möchte, muss immer weitere Strecken zurücklegen“, sagt Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter und Chef der Saar-Grünen.

Mit dem Sterben der Handwerksbetriebe gehe nicht nur ein Stück Lebensqualität durch frische Lebensmittel und das wohnortnahe Einkaufen verloren, sondern zugleich qualifizierte Arbeitsplätze mit Auswirkungen auf das ganze Saarland. Tressel: „Ohne Bäcker, Konditoren oder Metzger wird die Wertschöpfungskette an einem empfindlichen Punkt unterbrochen: Es fehlen die Partner, die zwischen kleineren landwirtschaftlichen Erzeugern und Verbraucherinnen und Verbrauchern Vertrauen schaffen. Am Ende könnten so der Discounter und die Industrie bestimmen, was auf den Tisch kommt.“

Der Grünen-Politiker appelliert an Bundes- und Landesregierung, das Lebensmittelhandwerk besser zu schützen und zu unterstützen. Es müsse wieder klarer werden, was der Unterschied zwischen einer echten Bäckerei und einer Aufbackstation für Tiefkühlteiglinge sei. Notwendig sei insbesondere ein Maßnahmenbündel für einen fairen Wettbewerb zwischen dem Lebensmittelhandwerk, den Discountern und der Lebensmittelindustrie:

1. Qualität fördern, Bürokratie abbauen
Überbordende Bürokratie ist besonders für kleine und mittlere Betriebe eine Herausforderung. Manchmal stellt sie durch den Mehraufwand ganze Geschäftsmodelle in Frage. Berichts- und Statistikpflichten sollten systematisch überprüft und entrümpelt werden, um das rechte Maß zwischen erforderlicher Transparenz und einschränkender Regulierung zu finden.

2. Ortskernfreundliche Bau-, Flächen und Genehmigungspolitik
Die immer stärkere Ausdehnung von Discountern und Vollsortimentern auf der „Grünen Wiese“ vor den Toren der Kommunen hat in den vergangenen Jahren zu einem Rückgang der Attraktivität von Ortskernen geführt. Das blieb nicht ohne Folge für das Einkaufsverhalten vieler Menschen und damit auch für das traditionell innerörtlich angesiedelte Lebensmittelhandwerk. Der Ausbau von Backtheken und Backshops mit Aufbackware bei den Discountern hat beispielsweise dem traditionellen Bäckerhandwerk massiv geschadet. Deshalb müssen Land und Kommunen umsteuern und künftig eine ortskernfreundliche Bau-, Flächen- und Genehmigungspolitik betreiben. Im Interesse des innerörtlichen Handwerks und des Handels muss schnellstmöglich ein Landesentwicklungsplan vorgelegt werden, der die Innenentwicklung fördert und z.B. Neuansiedlung von großflächigem Einzelhandel und Discountern limitiert.

3. Kosten der Energiewende fair verteilen
Alle Unternehmen, also auch Großbäckereien, die derzeit von der Umlage befreit sind, sollen die EEG-Umlage bezahlen und so ihren angemessenen Beitrag für den Umbau des Stromsystems leisten. Eine gerechtere Verteilung der EEG-Umlage würde insbesondere kleine und mittelständische Handwerksbetriebe entlasten und die Wettbewerbsbedingungen gegenüber der Lebensmittelindustrie angleichen helfen.

4. Arbeitsplätze attraktiver machen
Handwerksbetriebe finden immer seltener geeignete Fachkräfte, die Ausbildungszahlen sind zurückgegangen. Um Fachkräfte zu gewinnen, sollten wir bestehende Potenziale stärker aktivieren. Schülerpraktika sollten in allen Schulformen verbindlich werden, um so Betriebe und Schülerinnen und Schüler wieder näher zusammen zu bringen. Mit einer Ausbildungsgarantie können wir auch Jugendlichen, die heute nur schwer einen Einstieg ins Berufsleben finden, neue Wege eröffnen. Zudem müssten Arbeitsbedingungen und auch Entlohnung attraktiv für junge Berufseinsteiger sein.

5. Betriebsgründungen erleichtern, Nachfolge sichern
Statt Behördenwirrwarr brauchen wir eine einzige Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg zum eigenen Betrieb (One-Stop-Shop). Handwerkerinnen und Handwerkern, die noch keinen Meisterbrief erworben haben, soll es leichter gemacht werden für eine bestimmte Zeit dennoch einen eigenen Betrieb zu führen. Wir sollten die Betriebe zugleich auch stärker dabei unterstützen, ihre Nachfolge zu sichern, z.B. mit attraktiven Förderprogrammen zur Übernahme, Modernisierung und Spezialisierung von Betrieben.

6. Regionale Vermarktung und Wirtschaftskreisläufe stärken
Damit Bäckereien, Konditoreien und Metzgereien regionale Produkte gut bewerben können, brauchen wir auf europäischer Ebene verbindliche Kriterien für die Bezeichnung „regional“. Zugleich benötigen Handwerksbetriebe eine bessere Beratung und eine gut verzahnte Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Öffentliche Einrichtungen, beispielsweise Gemeinschaftsküchen in Kitas und Schulen, sollen Vorbildfunktion übernehmen und besser auf regionale Belieferung zurückgreifen können. Deshalb sollten Regionalität und die Möglichkeit, kleine und mittelständische Produzenten aus dem Saarland zu bevorzugen, im Vergaberecht gestärkt werden.

Barbara Spaniol (Die LINKE): CDU und SPD müssen bei G9 an Gymnasien endlich Farbe bekennen

„Die Hälfte der Legislaturperiode ist bald um und die von CDU und SPD eingerichtete sogenannte Expertenkommission hat noch nicht einmal über das Abitur nach neun Jahren Gymnasium gesprochen – wirklich keine Glanzleistung. Wenn CDU und SPD alles beim Alten belassen wollen, dann sollen sie das auch offen sagen.“ Mit diesen Worten reagiert Barbara Spaniol, die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, auf die aktuelle Debatte zu G9 an Gymnasien. „Das Volksbegehren für ein neunjähriges Gymnasium ist keineswegs ‚krachend gescheitert‘, wie der Bildungsminister behauptet, es ist vor allem wegen den im bundesweiten Vergleich besonders schlechten Regelungen nicht erfolgreich gewesen, die der Minister und seine Partei in früheren Zeiten auch einmal kritisiert haben und die eine direkte Demokratie eher verhindern. Viele Eltern, Schülerinnen und Schüler wünschen sich aber ganz offensichtlich eine entsprechende Wahlmöglichkeit. In Baden-Württemberg und anderen Bundesländern gibt es ein Nebeneinander von G 8 und G9, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wird ab dem kommenden Schuljahr an allen Gymnasien das Abitur nach neun Jahren wieder eingeführt. Die saarländischen Regierungsparteien führen mit ihrem sturen Festhalten am G8-Gymnasium das Land wieder einmal auf einen Sonderweg.“ Um die Gemeinschaftsschulen zu stärken, müssten gleichzeitig mehr eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen und mehr Personal.

Nachwuchswissenschaftler mit Innovation Award der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnet

Für ihre zukunftsweisenden und Maßstäbe setzenden Arbeiten hat die Schaeffler FAG Stiftung sechs Nachwuchswissenschaftler mit dem Innovation Award 2018 ausgezeichnet. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien „Promotion“ sowie „Bachelor- und Masterarbeiten“. In einer Feierstunde in Schweinfurt überreichten Dietmar Heinrich, Vorstand Finanzen und Mitglied des Stiftungsvorstandes, Dr. Josef Scheller, Leiter Supply Chain Management Interfaces und Geschäftsführer der Stiftung sowie Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die Auszeichnungen an die nationalen wie internationalen Preisträger: Ph.D. Viktorija Rumpf, Dr.-Ing. Christian Bongardt, Dr.-Ing. Martin Weschta, Dr.-Ing. Bernd Vierneusel, B.Sc. Andreas Handel und M.Sc. Vishwas Manjunath. 

Schaeffler FAG Stiftung als Motor für Wissenstransfer
„Die Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Gefördert werden Wissenschaft, Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten auf dem Gebiet der Lagerungstechnik“, erläuterte Andreas Hamann den Zweck der Stiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Schaeffler FAG Stiftung mehr als eine Million Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Diesmal war der Innovation Award mit insgesamt 23.000 Euro dotiert. 

„Innovationen sind Investitionen in die Zukunft!“
In seiner Festansprache setzte sich Dietmar Heinrich mit der Thematik Innovation auseinander und gratulierte den Preisträgern: „Innovationen wie Ihre Arbeiten sind eine Investition in die Zukunft. Es ist wichtig, den Bereich Lagerungstechnik mit frischen Ideen stetig zu optimieren. Und genau dazu will der Schaeffler Innovation Award ermutigen.“ Heinrich ging abschließend auf die besondere Schaeffler-Innovationskraft ein: Vor 70 Jahren kam Georg Schaeffler auf die Idee zur Verbesserung des Nadellagers. „Aus dieser 1949 geborenen Idee mit der Käfigführung wuchs der heutige Weltkonzern heran, der nicht nur Innovationspreise vergibt, sondern selbst höchst innovativ ist!“ 

Die Preisträger der Kategorie Promotion
Der 1. Preis in Höhe von 7.000 Euro ging an Dr.-Ing. Christian Bongardt, der sich mit dem Thema „Wälzlagergraufleckigkeit“ auseinandersetzte. Den 2. Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Ph.D. Viktorija Rumpf. Ihre Arbeit trägt den Titel „A Study of Microstructural Alterations in White Etching Cracks, Dark Etching Region and White Etching Bands in Rolling Contacts“. Dr.-Ing. Martin Weschta, der ebenfalls mit dem 2. Preis für seine Dissertation ausgezeichnet wurde, untersuchte die „Wirkungsweise von Mikrotexturen in elastohydrodynamischen Gleit-/Wälz-Kontakten“. Der 3. Preis und 4.000 Euro gingen an Dr.-Ing. Bernd Vierneusel für seine Dissertation „Verschleiß- und feuchteresistente MoS2-Festschmierstoffschichten für den Gleit- und Wälzkontakt“. 

Die weiteren Preisträger
In der Kategorie „Bachelor- und Masterarbeiten“ erhielt B.Sc. Andreas Handel für seine Bachelorarbeit zum Thema „Maschinelles Lernen und Signalanalyse – Bewertung des Akustikverhaltens von Wälzlagern“ 1.000 Euro. M.Sc. Vishwas Manjunath befasste sich in seiner Masterarbeit mit dem Thema „Optimization of raceway osculation for spherical roller bearings.“ Auch seine Arbeit über die Optimierung der Laufbahnschmiegung von Pendelrollenlagern wurde mit 1.000 Euro gewürdigt. 

Zu Schaeffler:
Die Schaeffler Gruppe ist ein global tätiger Automobil- und Industriezulieferer. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe bereits heute einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2018 erwirtschaftete das Technologieunternehmen einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Mit zirka 92.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Familienunternehmen und verfügt mit rund 170 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften. Mit mehr als 2.400 Patentanmeldungen im Jahr 2018 belegt Schaeffler laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei unter den innovativsten Unternehmen Deutschlands

Jumelage-Programm soll Menschen zusammenführen

Die besondere Bedeutung der Jumelage mit Forbach hat Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt betont und gleichzeitig mit ihrem französischen Kollegen Laurent Kalinowski auf das gemeinsame Programm an Veranstaltungen in diesem Jahr diesseits und jenseits der Grenze hingewiesen. Dabei forderte die Völklinger Oberbürgermeisterin die Bürgerinnen und Bürger auf, die Vielzahl von Veranstaltungen für Treffen mit dem jeweiligen Nachbarn zu nutzen. Weiterhin gebe es neben den Veranstaltungen, die bereits stattgefunden hätten, in den kommenden Monaten zahlreiche Möglichkeiten des Zusammentreffens. „Unsere Städtepartnerschaft ist inzwischen 55 Jahre jung und hat von den zahlreichen gemeinsamen Initiativen und Veranstaltungen viel profitiert. Unsere Jumelage soll auch weiterin für unsere Bürgerinnen und Bürger Möglichkeiten eröffnen, Europa und seine Menschen in ihrem Alltag zu erleben“, erklärte Christiane Blatt.

Am 22. März gab es bereits im Rahmen eines grenzübergreifenden Künstleraustauschs im Alten Rathaus in Völklingen eine Ausstellung von Jean-Marie Gapp. „Nostalgie impressioniste“ hieß sie und fand viele BesucherInnen. Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte fand am gleichen Tag das Konzert der Gymnasien statt. Über 200 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich standen dabei auf der Bühne. Eine Woche später fand dasselbe Konzert in Forbach statt und erntete ebensoviel Applaus wie in der Partnerstadt.

Vom 14. bis 16. Juni feierten die Bürgerinnen und Bürger mit Forbacher Beteiligung direkt an der Saar das Völklinger Saarfest. Umgekehrt gab es am 21. Juni eine Völklinger Beteiligung bei der „Fete de la Musique“ in Forbach. Und auch am Nationalfeiertag am 14. Juli wird eine Delegation aus Völklingen in Forbach zu Gast sein.

Am 6. September können sich Seniorinnen und Senioren aus Forbach und Völklingen auf ein gemeinsames Gedächtnistraining im Forbacher Seniorenzentrum freuen. Ab 9 Uhr läuft die Veranstaltung. Zwei Tage später, am 8. September, findet der traditionelle 50-Kilometer-Marsch für die Naturfreunde mit Start und Ziel in Forbach statt. Beginn des Grenzübergreifenden Orgelfestivals, das sich in den letzten Jahren seine Zuhörerschaft erobert hat, ist am 13. September.

Wiederum in Völklingen treffen sich am 26. September die Räte der beiden Partnerstädte. Die gemeinsame Sitzung wird im Großen Saal der SHG-Kliniken stattfinden. Und einen Tag später wird der Grenzüberschreitende Projektchor zu einem Konzert in die Kirche St. Eligius in der Völklinger Innenstadt einladen.

Französische Beteiligung ist auch bereits für das Völklinger Oktoberfest auf dem Friedrich-Ebert-Platz im Stadtteil Ludweiler am 6. Oktober anvisiert. Und die Planungen der Ausstellung eines Völklinger Künstlers am 6. Dezember in Forbach laufen ebenfalls bereits auf Hochtouren.

Weitere Ausstellungen im Alten Rathaus und der Forbacher Mairie sind für Oktober und Dezember geplant, in denen der historische Verein Forbachs „Die Furbacher“ die Geschichte der Partnerstädte beleuchten möchte.

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall im Deutschmühlental in Saarbrücken

Saarbrücken. Am gestrigen Morgen kam es, laut Angaben der Beteiligten, gegen 9:30 Uhr im Deutschmühlental in Höhe des Drahtzugweihers zu einem Verkehrsunfall.

Bekannt wurde das Unfallgeschehen, als gegen 9:40 Uhr eine Streife der Bundespolizei die Unfallörtlichkeit passierte und auf das Geschehen aufmerksam wurde. Neben dem verunfallten französischen Pkw, welcher offensichtlich gegen die dortige Mittelinsel geprallt war, standen zwei weibliche und ein männlicher Insasse – allesamt alkoholisiert, jedoch unverletzt. Diese gaben an, dass keiner von ihnen den Pkw gesteuert habe und der Fahrer weg sei.

Kurze Zeit später kam ein weiterer männlicher Franzose mit einem französischen Pkw zur Unfallstelle und beteuerte, der Fahrzeugführer zu sein. Eine Alkoholisierung konnte nicht festgestellt werden. Er habe sich eigenen Angaben zufolge zwischenzeitlich auf den Weg nach Frankreich gemacht, um ein Ersatzfahrzeug zu organisieren.

Im Nachgang ergaben sich aufgrund widersprüchlicher Aussagen aller beteiligten Personen erhebliche Zweifel hinsichtlich der Fahrereigenschaft sowie des Unfallhergangs.

Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt ermittelt weiterhin in dieser Angelegenheit.

Zeugen der Tat, die Angaben zur Unfallzeit und zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer 0681 / 9321 – 233 in Verbindung zu setzen.

Trockenheit: Wald- und Vegetationsbrand

St. Ingbert. Bereits am Mittwochnachmittag, 03.07.2019, brannte in Hassel in der Eisenbahnstraße eine Waldfläche und Gehölz auf ca. 10 m2. Die Freiwillige Feuerwehr Hassel rückte mit zwei Löschfahrzeugen an und löschte mit einer Schnellangriffsleitung die Flammen ab. Im Nachgang wurden Glutnester abgelöscht.

Zu einem weiteren Brand rückte gestern gegen 12:00 Uhr die Feuerwehr Rohrbach aus. In Höhe des Geistkircher-Hofs an der L119 brannte der Grünstreifen. Die Feuerwehrleute löschten diesen mit Wasser ab.

„Die beiden Brände konnten frühzeitig durch die Feuerwehr eingedämmt und eine Ausbreitung verhindert werden. Wir bitten die Bevölkerung aktuell zur besonderen Vorsicht im Umgang mit Feuer und weggeworfenen Zigarettenkippen. Durch die anhaltende Trockenheit besteht weiterhin eine hohe Wald- und Vegetationsbrandgefahr, warnt Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr St. Ingbert.

JuLis Saar: Fridays for Future macht sich mit Forderung nach veganem KiTa-Essen lächerlich

Simons: Die Landeshauptstadt kümmert sich darum, dass unsere Kinder das beste Essen bekommen


Saarbrücken, den 05.07.2018 – Der Forderung der saarländischen „Fridays for Future“-Bewegung (FFF), in den städtischen Kindergärten der Landeshauptstadt künftig nur noch vegane Mahlzeiten anzubieten, stehen die Jungen Liberalen (JuLis) Saar kritisch gegenüber.

„Mit diesem Vorschlag, der klar gegen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht, möchte FFF in Grünen-Manier die Bürger umerziehen. Ich finde es befremdlich, dass man die gewonnene Popularität nutzt, um den Einsatz der Landeshauptstadt für saisonales, regionales und Bio-Essen für unsere Kinder, bei dem die optimale Versorgung für Wachstum und Gesundheit im Forderung steht, gegen die dringend notwendigen Maßnahmen für den Kampf gegen den Klimawandel auszuspielen“, so der Landesvorsitzende der JuLis, Julien François Simons.

„Abgesehen davon, dass die Art und Weise, wie die Forderung platziert wurde, unsauber ist, möchte ich aber auch inhaltlich widersprechen. Die Landeshauptstadt versorgt ihre Kinder mit dem besten Essen und hält sich dabei an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Momentan arbeitet die Stadt sogar an ein Konzept, dass die Kinder fast ausschließlich mit saisonalem, regionalem und Bio-Essen versorgt werden und trotzdem sozial-verträgliche Preise eingehalten werden. Das ist ein großer Schritt und eine Herausforderung, die durch eine derart überzogene und fehlgeleitete Forderung von FFF ins Lächerliche gezogen wird. Ich finde es auch faktisch falsch zu sagen es mache für den Klimawandel keinen Unterschied, ob ich Bio-Fleisch aus lokaler Produktion oder Fleisch aus der konventionellen Landwirtschaft konsumiere. Und natürlich wird auch darauf geachtet, dass es nicht jeden Tag Fleisch gibt. Deshalb ist es unnötig, insbesondere Kindern, den veganen Lebensstil aufdrücken zu wollen“, so Simons abschließend

Die IKK Volleyball School Tour – ein großer Erfolg

Über 1000 Kinder saarländischer Grundschulen nahmen teil

Die IKK Südwest und der saarländische Volleyballverband SVV hatten Anfang des Jahres zusammen mit saarländischen Schulen und Vereinen die „IKK Volleyball School Tour“ gestartet. Nun ist diese Aktion mit einer Veranstaltung in Rohrbach zu Ende gegangen. 130 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Grundschulklassen der Pestalozzischule Rohrbach und Hassel spielten dabei drei Stunden lang  Volleyball. Zum Abschluss des Turniers bekam jedes Kind eine Urkunde und einen Sportbeutel von der IKK Südwest. Die große Unterstützung durch örtliche Vereine und die tolle Nachfrage in den Schulen bestärkt die Partner, das Projekt in Zukunft fortzusetzen.

Über 1000 saarländische Grundschulkinder hatten an dieser Aktion teilgenommen. Die School Tour gastierte dabei an acht Terminen und acht verschiedenen Standorten. „Ohne die großartige Unterstützung der örtlichen Vereine – wie heute dem TV 66 Rohrbach – und dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer vor Ort hätten wir diese tolle Veranstaltung niemals hinbekommen“, ist sich der Präsident des saarländischen Volleyballverbandes SVV, Horst Bartsch, sicher. „Wir freuen uns über diese Begeisterung für den Volleyballsport und darauf, dass wir das Projekt im nächsten Jahr weiterführen und sogar ausbauen können.“ 

Dies ist auch ganz im Sinne der IKK Südwest, die mit dem SVV eine langjährige Sport-Partnerschaft verbindet. „Der große Zuspruch an den Schulen und die großzügige Bereitschaft der örtlichen Vereine haben uns gezeigt, dass die IKK Volleyball School Tour der richtige Weg ist, Schülerinnen und Schüler an saarländischen Schulen außerhalb des regulären Sportunterrichts sportlich zu fördern. Wenn man interessante Anreize bietet, zeigt sich, dass Kinder mitnichten Bewegungsmuffel sind, sondern entsprechende Aktivitäten, verbunden mit pädagogisch einfühlsamer Förderung, gerne annehmen“, so IKK Südwest Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth.

Organisiert wurde die Tour in diesem Jahr gemeinsam mit dem TV Bliesen für die Region St. Wendel, dem TV Holz im Köllertal, der DJK Saarbrücken-Rastpfuhl (Saarbrücken), dem TV Quierschied für Sulzbach, dem TV Düppenweiler für den Raum Beckingen und dem TV Wiesbach für die Region Illtal. Der SSC Freisen  (Regio St. Wendel) und der TV Rohrbach (Region Saar-Pfalz) waren die letzten Stationen der IKK School Tour im laufenden Schuljahr 2019.

Die IKK Südwest 

Aktuell betreut die IKK Südwest mehr als 640.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 20 Kundencentern in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Südwest Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

Brand eines Papiercontainers in Völklingen

Völklingen. Heute gegen 06:00 Uhr kam es in der Stadionstraße zu einer Sachbeschädigung durch Brand. Unbekannter Täter entzündete den Inhalt eines Papiercontainers im Bereich der „Herrmann-Neuberger-Halle“.  Die Freiwillige Feuerwehr Völklingen, die mit 13 Mann und 2 Löschfahrzeugen vor Ort war, konnte den Brand schnell löschen. Einem Zeuge war zuvor ein Rollerfahrer aufgefallen, der ihm aus Richtung Tatörtlichkeit mit hoher Geschwindigkeit entgegen gekommen war. Der Roller sei blau gewesen. An diesem hätten sich orangene Anbauteile befunden. Der Fahrer habe einen beigen Wollpullover und einen schwarzen Helm getragen.

Hinweise erbittet die Polizei in Völklingen unter der Tel.-Nr.: 06898 2020

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