Mittwoch, Juni 19, 2024
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30 Jahre Tag der Architektur im Saarland: Architektur hautnah erleben

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Am letzten Juni-Wochenende, dem 29. und 30. Juni 2024, feiert der Tag der Architektur sein 30-jähriges Jubiläum im Saarland. Unter dem bundesweiten Motto „Einfach (um)bauen“ sind Architekturinteressierte und Bauwillige eingeladen, beeindruckende Bauwerke aus der Region zu entdecken. Diese Veranstaltung bietet eine seltene Gelegenheit, Gebäude wie Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zu besichtigen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.

Besucher können bei geführten Rundgängen und Besichtigungen direkt vor Ort mit Architekten und Bauherren ins Gespräch kommen. Dies ermöglicht es, wertvolle Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen und Inspiration für eigene Bauprojekte zu sammeln.

Nachhaltigkeit im Fokus

In Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und fehlendem bezahlbarem Wohnraum steht die Bauwirtschaft vor großen Herausforderungen. AKS-Präsident Alexander Schwehm betont die Bedeutung von Sanierungen, Aufstockungen, Erweiterungen und Umnutzungen. Diese Maßnahmen helfen, die im Bestand gebundene graue Energie zu nutzen, CO2-Emissionen zu verringern und den Verbrauch knapper Baustoffe zu reduzieren. Die präsentierten Projekte zeigen, dass Klimaschutz und Bauen Hand in Hand gehen können.

Besichtigungszeiten und Projekte

Eine Vielzahl von Bauprojekten steht zur Besichtigung offen:

  • Bürogebäude Kühn, Am Kloster 2, Eppelborn (Sa 13 – 17 Uhr)
  • Inwertsetzung Jagdschloss Karlsbrunn, Schlossstraße 14, Großrosseln-Karlsbrunn (Sa + So 9 – 11 Uhr)
  • Umbau und Aufstockung eines Einfamilienwohnhauses, Fasanenweg 20, Homburg (So 14 – 18 Uhr)
  • Kinderhort Kleiststraße, Kleiststraße 28, Neunkirchen (Sa + So 10 – 14 Uhr)
  • Grundschule Nohfelden – Erweiterungsbau Standort Sötern, Peterweg 20-22, Nohfelden (Sa 9 – 13 Uhr)
  • Gebäude B8 und B10, Europäischer Kulturpark, Reinheim (Führungen: Sa 11, 12, 13 Uhr; So 11 Uhr)
  • OPUS25 – Wohnen am Rotenberg, Schumannstraße 23 a-c, Saarbrücken (Führungen: So 13, 14, 15, 16 Uhr)
  • Umbau Apotheke, Kaiserslauterer Str. 1, Saarbrücken (So 10 – 14 Uhr)
  • Einfamilienhaus in St. Wendel, Stettiner Straße 4, St. Wendel (Sa + So 14 – 18 Uhr)

Bitte beachten Sie, dass sich die Besichtigungszeiten ändern können. Aktuelle Informationen und Zeiten finden Sie unter Tag der Architektur Saarland.

Dieses Event bietet eine einzigartige Gelegenheit, Einblicke in moderne und nachhaltige Architektur zu erhalten und sich von innovativen Bauprojekten inspirieren zu lassen. Seien Sie dabei und erleben Sie Architektur hautnah.

Nadine Schön fordert lückenlose Aufklärung von Bildungsministerin Stark-Watzinger

Berlin, 17. Juni 2024 – Die Bundestagsabgeordnete Nadine Schön hat angesichts der jüngsten Entwicklungen im Bundesbildungsministerium eine umfassende Aufklärung durch Ministerin Bettina Stark-Watzinger gefordert. Hintergrund ist die Versetzung der Staatssekretärin Sabine Döring in den einstweiligen Ruhestand.

Schön betonte, dass Stark-Watzinger einen erheblichen Vertrauensverlust in der Bildung und Wissenschaft zu verantworten habe. Dies resultiere nicht zuletzt aus der Entlassung von Döring, die notwendig geworden sei. Diese Entscheidung erschwere es der Ministerin, künftig die erforderlichen Allianzen in der Bildungs- und Wissenschaftscommunity zu bilden, die für eine positive Entwicklung in Deutschland notwendig seien.

Besonders kritisiert Schön den jüngsten Vorfall im Bildungsministerium, bei dem es an der notwendigen Sensibilität für die im Grundgesetz garantierte Wissenschaftsfreiheit gemangelt habe. Die Hausleitung hatte einen straf-, dienst- und förderrechtlichen Prüfauftrag gegenüber Dozenten und Professoren erteilt.

Schön fordert eine lückenlose Aufklärung dieser Vorgänge und betont, dass jegliche Form von Antisemitismus an Hochschulen verurteilt werden müsse. Zudem müsse sichergestellt sein, dass die Vergabe von Forschungsgeldern in Deutschland ausschließlich nach fachlichen und nicht nach politischen Kriterien erfolge.

Nun liege es an Ministerin Stark-Watzinger, den Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wieder aufzunehmen und ihre Integrität sowie Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Angesichts der aktuellen Herausforderungen sei dies von besonderer Bedeutung für die Zukunft der Gesellschaft.

Verkehrsunfall bei ausgeschalteter Ampel in St. Ingbert

Am Morgen des 17. Juni 2024 ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Oststraße in St. Ingbert in Höhe des dortigen Baumarktes. Beteiligt waren ein Kleinwagen und ein LKW. Die Fahrerin des Kleinwagens wollte vom Parkplatz des Baumarktes auf die L 111 abbiegen und kollidierte dabei mit einem vorfahrtsberechtigten LKW.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ampelanlage an der Kreuzung vermutlich aufgrund eines Defekts nicht in Betrieb, sodass die Vorfahrt durch Verkehrszeichen geregelt wurde. Beide Insassen des Kleinwagens erlitten leichte Verletzungen. Der Kleinwagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Polizeiinspektion St. Ingbert bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 06894/1090 zu melden, um zur Klärung des Unfallhergangs beizutragen.

SaarForst Landesbetrieb präsentiert neue Forsteinrichtung für St. Ingbert

Der SaarForst Landesbetrieb hat die neue Forsteinrichtung für den St. Ingberter Stadtwald vorgestellt. Diese Waldinventur erfasst die vorhandenen Baumarten, deren Qualitäten und Holzbestände und legt die Nutzung für die nächsten zehn Jahre fest. Diese Maßnahme ist laut Waldschutzgesetz vorgeschrieben.

In der Sitzung des Stadtentwicklungs-, Biosphären-, Umwelt- und Demographieausschusses, die Anfang Juni unter dem Vorsitz von Markus Schmitt, Beigeordneter für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtplanung, stattfand, wurde das Regelwerk einstimmig beschlossen. Schmitt betonte, dass solche Sitzungen wichtig für die Lebensqualität und Erholung der Bürger seien.

Zustand des Stadtwaldes

Michael Weber, Förster beim SaarForst Landesbetrieb, Bodo Marschall, ehemaliger Förster, und Christian Lambert, Abteilungsleiter Stadtgrün, informierten den Ausschuss nach einer Waldbegehung über die wichtigsten Aspekte. Laut Weber steht der Wald rund um St. Ingbert relativ gut da. Allerdings habe der Fichtenbestand aufgrund von Trockenheit und Borkenkäferbefall erheblich gelitten und um etwa 40 % abgenommen. Der Laubholzanteil hingegen sei mit etwa 60 % Buche und 12 % Eiche sehr gut. Auch andere Laubbäume wie Ahorn, Esche, Linde und Birke sowie teilweise 150 Jahre alte Bestände seien vorhanden.

Konzept der urbanen Forstwirtschaft

Ein zentraler Leitgedanke der neuen Forsteinrichtung ist das Konzept der „urbanen Forstwirtschaft“. Dieses zielt darauf ab, die städtische Umwelt und Lebensqualität zu verbessern und die Vorbildfunktion von St. Ingbert als Biosphärenstadt zu unterstreichen. Bodo Marschall erklärte, dass ein „Entwicklungskonzept Stadtwald“ als Ergänzung zur Forsteinrichtung erarbeitet wurde. Zu den Eckpunkten gehören der Erhalt der Laubholz-Altbestände, die wertige Gestaltung der Infrastruktur und die vermehrte Nutzung von heimischem Holz.

Erholungswert und Lebensqualität

Der Wald trägt erheblich zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in St. Ingbert bei. Über 50 % des Stadtgebiets bestehen aus Waldflächen, was ein Garant für Erholung und Lebensqualität sei. Marschall betonte die Wichtigkeit des Waldes als wertvolles Gut für die Stadt.

Nachhaltige Aufforstung

Auf die Frage nach Aufforstungen antwortete Förster Michael Weber, dass man die Natur selbst pflanzen lasse und nur bei Notwendigkeit eingreife. Diese Herangehensweise habe sich bewährt, da natürliche Pflanzen am besten wachsen.

Mit der neuen Forsteinrichtung setzt St. Ingbert auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Bewirtschaftung seines Waldes, die sowohl den Naturschutz als auch die Erholung der Bürger in den Vordergrund stellt.

Brunnenfest in Rohrbach

Das Brunnenfest am Johannes-Brunnen in Rohrbach ist ein beliebtes Ereignis, das alle zwei Jahre stattfindet. Am Sonntag, dem 30. Juni 2024, wird das Fest erneut den idyllischen Platz um den Brunnen zum Leben erwecken. Organisiert von den Kahlenbergfreunden in Zusammenarbeit mit den Anliegern, würdigt das Fest die großartigen ehrenamtlichen Leistungen der Bürger, die den Platz neugestaltet und ihn seitdem liebevoll pflegen.

Festbeginn und Programm

Das Fest startet um 11:00 Uhr mit einem Frühschoppen, begleitet von zünftiger Blasmusik der Laabtaler-Musikanten. Die musikalische Untermalung sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre und lädt die Besucher zum Verweilen und Genießen ein.

Kulinarische Highlights

Zur Mittagszeit bietet der Obst- und Gartenbauverein eine selbstgemachte Erbsensuppe an, die für ihre herzhaften Aromen bekannt ist. Ein weiteres Highlight ist der Spießbraten, der nach einem traditionellen Rezept des dienstältesten Metzgers der ehemaligen Metzgerei Meinert, Rainer Wagner, zubereitet wird. Jürgen Stolz, auch bekannt als „es Bienche“, wird den Braten am Holzkohlengrill grillen und damit für ein unverwechselbares Geschmackserlebnis sorgen.

Kuchenbuffet der AWO

Die AWO wird erneut ein großes Kuchenbuffet aufbauen, das mit einer Vielzahl von selbstgebackenen Köstlichkeiten lockt. Dieses Buffet ist ein fester Bestandteil des Festes und bietet eine süße Ergänzung zu den herzhaften Speisen.

Gemeinschaft und Tradition

Das Brunnenfest am Johannes-Brunnen ist nicht nur ein Fest für die Gemeinschaft, sondern auch ein Symbol für das ehrenamtliche Engagement und den Zusammenhalt der Bürger. Der liebevoll gepflegte Platz wird regelmäßig zu Ostern und Weihnachten geschmückt, was die besondere Bedeutung dieses Ortes für die Anwohner unterstreicht.

Mit Musik, gutem Essen und einer starken Gemeinschaft bietet das Brunnenfest eine wunderbare Gelegenheit, die Verdienste der engagierten Bürger zu feiern und einen schönen Tag in geselliger Runde zu verbringen. Die Organisatoren und Teilnehmer freuen sich auf zahlreiche Besucher, die dieses besondere Ereignis mit ihnen teilen möchten.

Handlungsbedarf für saarländische Webseitenbetreiber: EU-Gesetz fordert Barrierefreiheit

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Das Internet hat sich zu einer unverzichtbaren Komponente des täglichen Lebens entwickelt. Mit der steigenden Bedeutung digitaler Inhalte rückt auch deren Zugänglichkeit verstärkt in den Fokus. Ein neues Gesetz, dessen Übergangsfrist im Juni 2025 endet, zielt darauf ab, das Internet für alle zugänglicher zu machen und stellt saarländische Unternehmen vor Herausforderungen.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet viele Unternehmen, ihre Online-Inhalte barrierefrei zu gestalten. Dies schließt technische Anpassungen ein, um Kompatibilität mit Hilfssoftware zu gewährleisten, sowie Designänderungen, die ausreichende Kontraste und einfache Navigation beinhalten. Unternehmen müssen die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.2) einhalten, die detaillierte Vorgaben zu diesen Aspekten bieten. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass jeder Nutzer gleichberechtigten Zugang zu digitalen Angeboten erhält.

Vom neuen Gesetz betroffen sind eine breite Palette von Dienstleistungen und Produkten, einschließlich Online-Banking, Telekommunikationsdienste, E-Book-Anbieter und viele andere mehr. Der wohl größte Bereich, der nun handeln muss, ist sicherlich der E-Commerce. Alle Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, sprich Online-Shops, müssen ab dem 28.06.2024 barrierefrei gestaltet sein. Besondere Beachtung im Gesetz findet auch die Barrierefreiheit in essenziellen Bereichen wie dem öffentlichen Verkehr und Gesundheitsdiensten. Kleinunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter 2 Millionen Euro sind von einigen Anforderungen ausgenommen, es sei denn, sie vertreiben spezifisch im Gesetz genannte Produkte.

Obwohl das BFSG für eine große Gruppe an Menschen bedeutende Vorteile bietet, bringt es auch Herausforderungen mit sich. Technische und finanzielle Hürden, besonders für kleinere Unternehmen, können erheblich sein. Die Anpassung an die WCAG 2.2 erfordert spezialisierte Kenntnisse und kann kostspielig sein. Zudem kann es Schwierigkeiten bei der korrekten Umsetzung der Richtlinien geben, die eine sorgfältige Planung und möglicherweise iterative Anpassungen erfordern.

Unternehmen im Saarland, die Unterstützung bei der Umsetzung dieser neuen Anforderungen benötigen, können auf eine Reihe von Ressourcen zurückgreifen. Ein erster guter Anlaufpunkt sind die Leitlinien für die Anwendung des BFSG der Bundesfachstelle Barrierefreiheit. Beratungsstellen wie etwa von der IHK Saarland bieten Hilfe bei technischen Anpassungen und der strategischen Planung. Auch spezialisierte Agenturen für Webseitenerstellung, die sich mit den technischen Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit auskennen, können wertvolle Dienste leisten.

Es ist wichtig, dass Unternehmer sich rechtzeitig über die spezifischen Anforderungen und Fristen informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um sicherzustellen, dass ihre Webseiten und Dienstleistungen zum Stichtag den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Bereits im Vorfeld der Gesetzesänderung haben Experten und Betroffenenverbände immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, das Internet für alle Menschen zugänglich zu machen. Trotz dieser klaren Signale sind viele Unternehmenswebseiten im Saarland noch immer nicht barrierefrei gestaltet, was nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch den digitalen Fortschritt der Region hemmt.

Während die Einhaltung des BFSG für einige Unternehmen zunächst eine Herausforderung darstellen mag, bietet sie auch erhebliche Chancen. Durch die Verbesserung der Barrierefreiheit ihrer Online-Angebote können Unternehmen neue Kundengruppen erschließen und ihre Marktreichweite erweitern. Immerhin leben rund 12 % der Menschen in Deutschland mit einer Form von Behinderung (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und können so durch eine barrierefrei gestaltete Webseite abgeholt werden.

Abschließend kann festgehalten werden, dass die Einhaltung des BFSG nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung darstellt, sondern auch eine ethische Verantwortung und eine wirtschaftliche Chance für Unternehmen im Saarland und darüber hinaus bietet. Durch proaktive Anpassungen und die Einbeziehung aller Nutzer in ihre digitalen Strategien können Unternehmen nicht nur regulatorischen Anforderungen gerecht werden, sondern auch ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken. In einer Zeit, in der die Digitalisierung unaufhaltsam voranschreitet, wird der barrierefreie Zugang zu Online-Inhalten zunehmend zu einem Indikator für gesellschaftliche Inklusion und unternehmerischen Erfolg.

Sperrung der Großblittersdorfer Straße: FDP schlagt Maßnahmen gegen Verkehrsstau vor

Die mehrmonatige Sperrung der Großblittersdorfer Straße in Saarbrücken aufgrund eines Erdrutsches hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Güdingen. Die FDP im Stadtrat fordert dringende Maßnahmen, um den täglichen Stau zu reduzieren und die Lebensqualität der Anwohner sowie der Mitarbeiter der umliegenden Kliniken und Firmen zu verbessern.

Kurzfristige Lösungen zur Verkehrsentlastung

Dr. Helmut Isringhaus, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat, stellt mehrere Vorschläge vor:

  1. Abschaltung der Ampelanlage an der Einmündung vom Sonnenberg auf die Großblittersdorfer Straße:Durch die aktuelle Sperrung gibt es keinen Pendlerverkehr auf der Großblittersdorfer Straße. Eine Abschaltung der Ampelanlage würde die Fließgeschwindigkeit des Verkehrs verbessern.
  2. Deutliches Hinweisschild am Kreisel der Großblittersdorfer Straße: Ein großes Schild soll die fehlende Durchfahrtsmöglichkeit deutlich machen, um unnötige Verkehrsbelastungen zu vermeiden. Anwohner und Notdienste sollten weiterhin ungehindert Zugang haben.
  3. Manuelle Verkehrsregelung an der Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße zur B51 während der Stoßzeiten: Der Einsatz eines Polizeibeamten zur Verkehrsregelung kann den Verkehrsfluss verbessern und das illegale Linksabbiegen verhindern.
  4. Temporäre Sperrung der Bundesstraße von Großblittersdorf aus: Dies könnte den Verkehr auf deutscher Seite entlasten.
  5. Ausbau des grenzüberschreitenden ÖPNVs: Die aktuelle Situation zeigt, dass der grenzüberschreitende öffentliche Nahverkehr verbessert werden muss. Gespräche mit der Saarbahn sollen geführt werden, um das Angebot zu optimieren und den Straßenverkehr zu entlasten.
  6. Einrichtung einer Einbahnstraße oder einer einspurigen Ampelregelung: Die Nutzung der Straße in Richtung St. Arnual könnte einspurig ermöglicht werden, wenn die Straßenseite durch L-Steine gesichert wird.
  7. Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer: Langfristig sollte die Sicherheit der Fußwege entlang der Felsen durch den Einsatz von L-Steinen verbessert werden.

Forderung nach sofortiger Umsetzung

Die FDP fordert die sofortige Umsetzung dieser Maßnahmen, um die Verkehrssituation in Güdingen zu entspannen und die Belastungen für die Bürger zu minimieren. Der Fraktionsvorsitzende betont, dass durch gezielte Maßnahmen nicht nur der Verkehr flüssiger, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner und Pendler deutlich verbessert werden kann. Die vorgeschlagenen Lösungen sollen kurzfristig umgesetzt werden, um schnellstmöglich Wirkung zu zeigen.

Sulzbacher Unternehmerteam beim Saarbrücker Firmenlauf

Am 13. Juni fand der Saarbrücker Firmenlauf durch die Innenstadt statt, bei dem zahlreiche Firmen und Einzelgruppen teilnahmen. Die Veranstalter freuten sich über eine Rekordteilnahme an Teams. Unter den Teilnehmern war auch eine kleine, aber engagierte Gruppe aus Sulzbach vertreten.

Die Sulzbacher Unternehmer, bestehend aus Medine Akan (Vorsitzende, ABC), Björn Wacket (Vize, Autohaus Birkelbach), Stefan Kuhn (Sportartikel Kuhn) und Sony Murioglu (Relax), stellten sich der 5,6 Kilometer langen Strecke entlang der Saar. Trotz ihrer geringen Teilnehmerzahl konnten sie mit eigens angefertigten Laufshirts und guten Zeiten aufwarten.

Der Spaß an der Teilnahme stand für das Sulzbacher Team im Vordergrund. Mit ihrem Einsatz wollen sie ein Zeichen setzen und planen bereits, beim nächsten Firmenlauf 2025 mit einer größeren Mannschaft anzutreten. Die Anmeldung für das kommende Jahr ist bereits erfolgt, und das Team hofft, mehr Unternehmer aus Sulzbach zur Teilnahme motivieren zu können.

Die Veranstaltung bot eine ideale Gelegenheit, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und zugleich sportlichen Ehrgeiz zu zeigen. Die positiven Ergebnisse und die Freude am Lauf werden sicher dazu beitragen, dass die Sulzbacher Unternehmer im nächsten Jahr mit noch mehr Elan an den Start gehen.

Resozialisierung Jugendlicher: Justizministerin Berg unterstützt „Tat & Rat“ der Diakonie Saar mit 63.000 Euro

Am 16. Juni 2024 übergab Justizministerin Petra Berg einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 63.000 Euro an die Einrichtung „Tat & Rat“ der Diakonie Saar in Neunkirchen. Diese Einrichtung bietet straffälligen Jugendlichen eine Alternative zum Jugendarrest, indem sie durch soziales Training, Beratung und pädagogische Unterstützung dabei hilft, ihre Probleme zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Förderung der Resozialisierung Jugendlicher

„Tat & Rat“ richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, die durch kriminelles Verhalten auffällig geworden sind. Die Einrichtung setzt auf eine ganzheitliche Betreuung, die Einzelbetreuung, Arbeitskurse und zertifizierte Anti-Aggressivitäts-Trainings (AAT) umfasst. Im Zentrum stehen Arbeitskurse, die bis zu 60 Stunden dauern und Bereiche wie Erlebnispädagogik, Medienpädagogik, Sport und handwerklich-kreatives Arbeiten abdecken. Kooperative Einrichtungen bieten zusätzlich berufliche Orientierung und Drogenberatung an.

Langfristige Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention

Die sogenannten Sanktionsalternativen dauern zwischen sechs Monaten und einem Jahr und werden in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe im Strafverfahren, den Jugendämtern und anderen Beratungsstellen umgesetzt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den jungen Menschen neue Handlungsalternativen und Perspektiven aufzuzeigen, indem sie Vertrauen aufbauen und praktische Lösungen für Alltagsprobleme entwickeln. Diakonie-Geschäftsführerin Anne Fennel betont die Bedeutung dieser Maßnahmen für die wirksame Kriminalitätsprävention.

Positive Ergebnisse und kontinuierliche Unterstützung

Im Jahr 2023 nahmen 156 Jugendliche an „Tat & Rat“ teil. Seit der Gründung der Einrichtung im Jahr 1986 wurden rund 2700 junge Menschen betreut. Jährlich sind es etwa 140 bis 160 Teilnehmende, von denen gut 80 Prozent männlich sind. Im aktuellen Jahr wurden bereits 110 Jugendliche aufgenommen.

Ein wesentlicher Beitrag zur Intensivierung der Zusammenarbeit aller fachlich beteiligten Akteure ist die Einrichtung eines „Hauses des Jugendrechts“ in den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel. Diese Häuser bieten regelmäßige Sitzungen und Fallbesprechungen, in denen sich die Jugendhilfe im Strafverfahren, Jugendrichter und das Jugendsachgebiet der Polizei mit den Projektmitarbeitenden austauschen.

Finanzierung und Ausblick

Das Projekt wird durch Zuschüsse des saarländischen Justizministeriums, der Landkreise Neunkirchen und St. Wendel, der Stadt Neunkirchen, der Evangelischen Kirche sowie über Bußgelder und Spenden finanziert. Justizministerin Berg betont die wichtige Arbeit von „Tat & Rat“ und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit, um Jugendlichen eine zweite Chance zu bieten und sie auf den richtigen Weg zurückzuführen.

Straßenbauarbeiten in Altenkessel und Burbach: Vollsperrungen ab 18. Juni

Ab Dienstag, dem 18. Juni, führt die Landeshauptstadt Saarbrücken Straßenbauarbeiten in der Provinzialstraße in Altenkessel sowie in der Laufertstraße in Burbach durch. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Instandhaltungsprogramms zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur.

Arbeiten in der Provinzialstraße

In der Provinzialstraße, genauer in der Sackgasse zwischen den Hausnummern 22 und 24, werden Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Diese Maßnahmen sollen bis Mittwoch, dem 19. Juni, abgeschlossen sein und kosten rund 10.000 Euro.

Arbeiten in der Laufertstraße

Parallel dazu wird die Laufertstraße in Burbach auf ihrer gesamten Länge inklusive des Einmündungsbereichs zur Weisdorffstraße instandgesetzt. Hierbei wird die alte Deckschicht abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt. Die Arbeiten sollen bis Donnerstag, dem 20. Juni, abgeschlossen sein und kosten rund 22.000 Euro.

Verkehrseinschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen

Während der Bauarbeiten werden die betroffenen Straßenabschnitte vollgesperrt. Fahrzeughalter müssen ihre Autos außerhalb der Baustellenbereiche parken. Fußgänger können die Gehwege weiterhin nutzen, und für Rettungs- sowie Feuerwehrfahrzeuge bleibt die Durchfahrt jederzeit gewährleistet.

Wetterabhängigkeit

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass sich die Arbeiten witterungsbedingt verzögern können. In solchen Fällen wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.

Die Bauarbeiten sind Teil eines kontinuierlichen Bestrebens der Stadtverwaltung, die Straßeninfrastruktur zu verbessern und sicherer zu gestalten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen und die Verkehrssicherheit in den betroffenen Gebieten zu gewährleisten.

Für weitere Informationen und aktuelle Updates können sich Bürgerinnen und Bürger an die zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Saarbrücken wenden oder die offiziellen Mitteilungen auf der städtischen Website einsehen.

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