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Autorin Ria Moorstein liest zum Welttag des Buches in St. Ingbert

  • Kinderbuchautorin stellte ihren Debütroman in der Stadtbücherei vor
  • Viertklässler der Rischbachschule nahmen an der Lesung teil
  • Aktion war Teil der bundesweiten Initiative zum Welttag des Buches

Im Rahmen des Welttags des Buches hat die Kinderbuchautorin Ria Moorstein in der Stadtbücherei Stadtbücherei St. Ingbert aus ihrem Debütroman „Die Reise zum Ende der Magie“ gelesen. Eingeladen waren Viertklässler der Rischbachschule.

Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit der bundesweiten Aktion zum Welttag des Buches statt, an der sich nach Angaben der Veranstalter rund 3.000 Buchhandlungen beteiligten. Dabei wurden mehr als eine Million Bücher an Kinder verschenkt. Auch die Buchhandlung Friedrich beteiligte sich an der Leseförderaktion und gewann zusätzlich eine kostenlose Autorenlesung.

Die 29-jährige Autorin stammt ursprünglich aus dem Saarland und studierte nach eigenen Angaben Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben von Fantasy-Geschichten. In ihrer Lesung stellte sie den Schülerinnen und Schülern die magische Welt ihres Romans mit Figuren wie dem Hexenhaus Thetis, dem Baumgeist Oria und dem Kater Adonis vor.

Besonderes Interesse zeigten die Kinder laut Veranstaltern an der Entstehungsgeschichte von Büchern und am Arbeitsalltag einer Autorin. Im Anschluss an die Lesung nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um die Verbindung persönlicher Erlebnisse mit literarischen Ideen sowie um den Prozess der Buchproduktion.

Die Veranstalter werteten die Lesung als gelungenen Beitrag zur Leseförderung. Vor allem die lebhafte Beteiligung der Kinder habe gezeigt, wie stark Literaturveranstaltungen das Interesse am Lesen und Schreiben wecken können.

Saarland begrüßt neue Förderung für Elektroautos

  • Bund startet neues Förderportal für Elektrofahrzeuge
  • Förderung gilt teilweise rückwirkend ab Januar 2026
  • Saarland verweist auf soziale Staffelung und Bedeutung für die Automobilbranche

Mit dem Start des neuen Förderportals des Bundes können Privatpersonen ab sofort finanzielle Unterstützung für den Kauf oder das Leasing von Elektrofahrzeugen beantragen. Dazu hat sich auch die saarländische Mobilitätsministerin Petra Berg geäußert.

Die Ministerin erklärte, die neue Förderung solle insbesondere Menschen entlasten, die auf ein Auto angewiesen seien und für die der Umstieg auf ein Elektrofahrzeug bislang häufig zu teuer gewesen sei. Nach Angaben des Saarlandes ist die Förderung sozial gestaffelt und soll vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen unterstützen.

Gefördert werden laut Bund reine Elektrofahrzeuge sowie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit sogenanntem Range-Extender. Die Förderung kann zudem rückwirkend für Fahrzeuge gelten, die seit dem 1. Januar 2026 neu zugelassen wurden.

Nach Ansicht des saarländischen Mobilitätsministeriums setzt das Programm zugleich ein Signal für den Automobilstandort Saarland und die Transformation der Branche hin zu klimafreundlicheren Antrieben. Das Saarland habe sich zuvor auch im Bundesrat für eine soziale Ausgestaltung der Förderung eingesetzt.

Petra Berg betonte, klimaneutrale Mobilität müsse im Alltag bezahlbar sein und dürfe nicht am Einkommen scheitern. Die Förderung sei daher ein wichtiger Baustein für eine sozial verträgliche Verkehrswende.

Weitere Informationen zum Förderprogramm stellt das Bundesumweltministerium bereit.

Hier wird geblitzt: Geschwindigkeitskontrollen in KW 22/2026

Saarbrücken (ots) – In der Zeit von Montag, 25.05.2026, bis Sonntag, 31.05.2026,
werden durch die saarländische Polizei an nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten
Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Montag, 25.05.2026

  – Heusweiler
  – B 406, Sinz
  – BAB 6 zwischen Landesgrenze Frankreich und AK Neunkirchen
  – BAB 623 zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und AD Friedrichsthal

Dienstag, 26.05.2026

  – Lebach
  – L 266 zw Göttelborn und Illingen
  – Losheim, L 158
  – BAB 620 zwischen AD Saarbrücken und AD Saarlouis

Mittwoch, 27.05.2026

  – Homburg
  – Dillingen, Merziger Straße
  – BAB 62 zwischen AD Nonnweiler und Landesgrenze Rheinland – Pfalz

Donnerstag, 28.05.2026

  – Kirkel
  – B 41 zwischen Wolfersweiler und Oberlinxweiler
  – BAB 620 zwischen AD Saarbrücken und AD Saarlouis

Freitag, 29.05.2026

  – Losheim, B 268
  – BAB 8 zwischen AD Saarlouis und AK Neunkirchen
  – BAB 623 zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und AD Friedrichsthal

Samstag, 30.05.2026

  – Luisenthal
  – L 163 Velsen
  – B 51 zwischen Landesgrenze Frankreich und Saarbrücken

Sonntag, 31.05.2026

  – Merzig

Hinweis:

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die
nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen
möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen
entfallen.

Weitere Infos der Polizei im Internet unter: www.polizei.saarland.de

Gesundheitsatlas: Zahl der Herzinfarkte im Saarland deutlich gesunken

  • Herzinfarktfälle im Saarland seit 2017 um 26 Prozent zurückgegangen
  • Gleichzeitig Anstieg bei Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck registriert
  • Männer laut Gesundheitsatlas deutlich häufiger betroffen als Frauen

Im Saarland ist die Zahl der Herzinfarkte in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das geht aus aktuellen Auswertungen des Wissenschaftliches Institut der AOK für den Gesundheitsatlas Deutschland hervor. Demnach sank die Zahl der dokumentierten Herzinfarkte zwischen 2017 und 2024 um rund 26 Prozent.

Nach Angaben des Gesundheitsatlas wurden im Jahr 2024 in den saarländischen Krankenhäusern rund 2.500 Herzinfarktfälle registriert. Dies entspricht einer Rate von 350 Fällen je 100.000 Einwohner ab dem 30. Lebensjahr. Im Jahr 2017 lag die Zahl noch bei rund 3.400 Fällen beziehungsweise 480 Fällen je 100.000 Personen.

Die Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Martina Niemeyer, sprach von einem klar positiven Trend. Als mögliche Ursachen nannte sie unter anderem Veränderungen im Lebensstil, etwa weniger Rauchen, sowie Fortschritte bei der medizinischen Behandlung von Risikofaktoren.

Gleichzeitig weist die Analyse jedoch auf weiterhin hohe beziehungsweise steigende Zahlen bei Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck hin. Beide Erkrankungen gelten als bedeutende Risikofaktoren für koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkte. Laut Gesundheitsatlas haben sich diese Erkrankungen im Vergleich zu 2017 leicht negativ entwickelt.

Die Daten zeigen zudem deutliche Unterschiede zwischen Altersgruppen und Geschlechtern. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit von Herzinfarkten stark an. Männer sind dabei in allen Altersgruppen deutlich häufiger betroffen als Frauen. So lag die Herzinfarkt-Rate bei Männern im Alter zwischen 85 und 89 Jahren bei rund 1.200 Fällen je 100.000 Personen, bei Frauen derselben Altersgruppe dagegen bei etwa 720 Fällen.

Als mögliche Gründe für diese Unterschiede nennt die Analyse neben biologischen und lebensstilbedingten Faktoren auch Unterschiede bei der Wahrnehmung und Diagnose von Symptomen. Herzinfarkte würden bei Frauen demnach teilweise später oder nicht rechtzeitig erkannt.

Der Gesundheitsatlas Deutschland stellt aktuelle Daten zu insgesamt 26 Erkrankungen bis auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte bereit. Grundlage der Berechnungen sind Routinedaten von mehr als 27 Millionen AOK-Versicherten, die auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet werden.

Homburger Stadtrat verabschiedet kommunale Wärmeplanung

  • Stadt gehört zu den ersten Kommunen im Saarland mit beschlossenem Wärmeplan
  • Fernwärme, Geothermie und erneuerbare Energien sollen ausgebaut werden
  • Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045

Der Stadtrat Homburg hat die kommunale Wärmeplanung der Stadt beschlossen und damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung eingeleitet. Nach Angaben der Stadt zählt Homburg damit zu den ersten Kommunen im Saarland, die eine entsprechende Planung verabschiedet haben – und liegt zugleich deutlich vor der gesetzlichen Frist.

Die kommunale Wärmeplanung soll als strategische Grundlage für die schrittweise Umstellung der Wärmeversorgung auf klimaneutrale Lösungen bis zum Jahr 2045 dienen. Derzeit wird ein Großteil der Gebäude in Homburg noch mit fossilen Energieträgern wie Erdgas oder Heizöl beheizt.

Oberbürgermeister Michael Forster sprach von einem wichtigen Signal für die Zukunft der Stadt. Die frühzeitige Verabschiedung zeige, dass Verwaltung, Stadtwerke und Stadtrat gemeinsam entschlossen handelten.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört unter anderem der Ausbau und die Verdichtung des bestehenden Fernwärmenetzes in der Innenstadt. Darüber hinaus sollen neue Wärmenetze in einzelnen Stadtteilen geprüft werden. Vorgesehen sind außerdem Machbarkeitsstudien für mögliche Erweiterungen des Fernwärmenetzes, unter anderem in die Birkensiedlung und in das Versorgungsgebiet „Coeur“.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nutzung erneuerbarer Energien und regionaler Potenziale. Gemeinsam mit den Stadtwerke Zweibrücken soll etwa eine Studie zur Tiefengeothermie durchgeführt werden. Zudem wird untersucht, inwieweit industrielle Abwärme künftig zur Wärmeversorgung genutzt werden kann.

Auch im Bereich Energieeffizienz und Gebäudetechnik sieht die Planung konkrete Maßnahmen vor. Dazu zählen die Dekarbonisierung öffentlicher Gebäude, der Anschluss weiterer Immobilien an das Fernwärmenetz sowie Informationskampagnen zu klimafreundlichen Heizsystemen wie Wärmepumpen.

Erarbeitet wurde die Wärmeplanung von den Stadtwerke Homburg gemeinsam mit dem Fachbüro greenventory. Grundlage waren umfangreiche Bestands- und Potenzialanalysen sowie ein Zielszenario für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung.

Nach Angaben der Stadt sollen Bürgerinnen und Bürger künftig Informationen darüber erhalten können, welche Wärmeversorgungsoptionen in ihren jeweiligen Wohngebieten perspektivisch vorgesehen sind. Die Verwaltung betont dabei insbesondere die Bedeutung von Transparenz und frühzeitiger Information im Zuge der Wärmewende.

CDU St. Wendel verabschiedet Zukunftskonzept bis 2030

  • Delegierte beschließen mehr als 30 Seiten umfassenden Leitantrag
  • Fokus auf Wirtschaft, Wohnen, Innenstadt und Infrastruktur
  • CDU kündigt Bürgerdialoge und Workshops zur weiteren Ausgestaltung an

Die CDU St. Wendel hat auf ihrem Delegiertentag einen umfassenden Leitantrag zur zukünftigen Entwicklung der Kreisstadt beschlossen. Das Papier mit dem Titel „Unsere Heimat. Unsere Zukunft. Unsere Verantwortung.“ formuliert strategische Leitlinien und Zielsetzungen für die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2030.

Im Mittelpunkt des Konzepts stehen nach Angaben des Stadtverbandes unter anderem die Stärkung der lokalen Wirtschaft, die Weiterentwicklung der Innenstadt, Investitionen in Wohnraum sowie Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und öffentliche Sicherheit. Auch die Entwicklung der Stadtteile und die Förderung des Ehrenamts werden ausdrücklich thematisiert.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Alex Zeyer, bezeichnete den Leitantrag als langfristigen politischen Kompass für die Entwicklung St. Wendels. Ziel sei es, die Kreisstadt wirtschaftlich stark, familienfreundlich und zukunftsfähig aufzustellen.

Zu den konkreten Themenfeldern gehören unter anderem neue Wohngebiete, zusätzliche Gewerbeflächen, die Modernisierung der Innenstadt rund um die Bahnhofstraße sowie Investitionen in Schulen, Sportstätten und kommunale Infrastruktur. Darüber hinaus sollen auch Tourismus, Stadtmarketing und eine digitale Verwaltung weiter ausgebaut werden.

Besonders hervor hebt die CDU die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt als Grundlage für zukünftige Investitionen. Nur mit einer stabilen finanziellen Basis könnten langfristig Ausgaben für Bildung, Kultur, Vereine und soziale Infrastruktur gesichert werden, heißt es im Antrag.

Nach Angaben des Stadtverbandes soll das Papier zugleich Ausgangspunkt für einen breiteren gesellschaftlichen Austausch sein. In den kommenden Monaten sind deshalb thematische Veranstaltungen, Workshops und Gesprächsformate geplant, bei denen Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Fachleute ihre Ideen einbringen können.

Die CDU betont zudem, dass neben der Kernstadt ausdrücklich auch alle 16 Stadtteile in die strategischen Überlegungen einbezogen werden sollen. Ziel sei eine ausgewogene Entwicklung der gesamten Kreisstadt mit moderner Infrastruktur und hoher Lebensqualität.

Saarpfalz-Kreis plant inklusiven Fackellauf im Vorfeld der Special Olympics

  • Fackellauftag am 13. Juni mit Stationen in Medelsheim, Homburg und Blickweiler
  • Kooperation mit der LVM Saarland Trofeo und dem Stadtfest der Inklusion
  • Special Olympics Nationale Spiele starten wenige Tage später im Saarland

Im Vorfeld der Special Olympics Nationale Spiele 2026 organisiert der Saarpfalz-Kreis gemeinsam mit der Saarpfalz-Touristik am 13. Juni einen groß angelegten Fackellauftag. Die Veranstaltung soll auf das inklusive Multisportevent aufmerksam machen, das vom 15. bis 20. Juni im Saarland ausgetragen wird und bei dem rund 4.300 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung in 27 Sportarten antreten werden.

Geplant sind drei Stationen in Gersheim-Medelsheim, Homburg und Blieskastel-Blickweiler. Nach Angaben der Veranstalter sollen dabei Inklusion, Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Der Fackellauf wird teilweise in die LVM Saarland Trofeo eingebunden, die vom 11. bis 14. Juni stattfindet und erneut Teil des UCI Junior Nations Cup ist.

In Medelsheim und Blickweiler sollen die Fackelläufe direkt im Rahmen der Radrennen stattfinden. Damit wollen die Organisatoren nach eigenen Angaben auch das Miteinander verschiedener sportlicher Veranstaltungen und Athletengruppen hervorheben.

Eine weitere Station ist beim Stadtfest der Inklusion in Homburg geplant. Dort soll der Fackellauf voraussichtlich gegen 11 Uhr am Historischen Marktplatz starten. Das Stadtfest umfasst unter anderem Informationsstände, Mitmachangebote sowie eine sogenannte Blaulichtmeile. Zudem ist Homburg Gastgeberkommune der Special Olympics und Austragungsort der Judo-Wettbewerbe im Sportzentrum Erbach.

Frank John rief die Bevölkerung dazu auf, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen und die Teilnehmenden entlang der Strecke zu unterstützen. Zahlreiche Vereine, Schulen, Organisationen und Kommunen aus dem Saarpfalz-Kreis hätten ihre Mitwirkung angekündigt.

Der gemeinsame Abschluss des Fackellauftages sowie des Renntages der Saarland Trofeo ist auf dem Dorfplatz in Blickweiler vorgesehen. Dort sollen die Veranstaltungen in einem öffentlichen Rahmen ausklingen.

Marienhaus Klinikum Saarlouis besetzt Pflegedirektion neu

  • Sascha Moullion übernimmt seit dem 15. Mai die Pflegedirektion
  • Wechsel nach fast 15 Jahren am Universitätsklinikum Bonn
  • Klinik kündigt weitere Stärkung der pflegerischen Leitung an

Das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis hat die Position der Pflegedirektion neu besetzt. Seit dem 15. Mai 2026 verantwortet Sascha Moullion die pflegerische Leitung des Krankenhauses.

Moullion wechselt nach Angaben der Klinik vom Universitätsklinikum Bonn nach Saarlouis. Dort war er über einen Zeitraum von nahezu 15 Jahren tätig, zuletzt unter anderem als persönlicher Referent des Vorstandes für Pflege und Patientenservice sowie als Stabsleiter der Pflegedirektion. Nach Angaben des Klinikums war er in Bonn sowohl an strategischen Entwicklungen als auch an organisatorischen Abläufen des Klinikalltags beteiligt.

Der neue Pflegedirektor erklärte, er schätze am Standort Saarlouis insbesondere den familiären Charakter und die Zusammenarbeit innerhalb des Hauses. Ziel sei es, gemeinsam mit den pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Teams die Patientenversorgung weiterzuentwickeln.

Nach Angaben des Klinikums soll Moullion vor allem Impulse für eine moderne und patientenorientierte Pflege sowie für eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit setzen. Verstärkt wird das pflegerische Leitungsteam zudem seit dem 1. April durch Pflegedienstleiter Christian Hübsch.

Mit den personellen Veränderungen wolle das Klinikum die strategische Weiterentwicklung der Pflege stärken und die teamorientierte Patientenversorgung ausbauen. Gleichzeitig kündigte das Haus an, dass die bisherige stellvertretende Pflegedirektorin Ellen Lösch zum 31. Mai in den Ruhestand verabschiedet wird. Lösch hatte die Aufgaben der Pflegedirektion in den vergangenen Monaten kommissarisch übernommen.

„Der Gott des Gemetzels“ feiert Ende Mai Premiere in Saarbrücken

  • Komödie von Yasmina Reza kommt in der Alten Feuerwache auf die Bühne
  • Premiere am 30. Mai unter der Regie von Christoph Mehler
  • Weitere Aufführungen bis Ende Juni geplant

Das Saarländisches Staatstheater bringt Ende Mai die Komödie „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza auf die Bühne der Alten Feuerwache in Saarbrücken. Die Premiere ist für Samstag, den 30. Mai 2026, um 19.30 Uhr angesetzt.

Das Stück zählt zu den bekanntesten Werken der französischen Autorin und wurde auch durch die gleichnamige Verfilmung von Roman Polanski aus dem Jahr 2011 international bekannt. Der Film war unter anderem mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly besetzt.

Im Mittelpunkt der Bühnenfassung stehen zwei Elternpaare, die nach einer Prügelei ihrer Kinder versuchen, den Vorfall sachlich zu klären. Der zunächst kontrollierte Abend entwickelt sich jedoch zunehmend zu einem eskalierenden Konflikt, bei dem persönliche Spannungen und gegenseitige Vorwürfe offen zutage treten.

Inszeniert wird die Produktion von Schauspieldirektor Christoph Mehler. Zur Besetzung gehören Christiane Motter, Fabian Gröver, Verena Bukal und Gregor Trakis. Bühne und Video stammen von Stefano Di Buduo, die Kostüme von Carolin Schogs.

Das Saarländische Staatstheater kündigte die Inszenierung als Mischung aus Humor, emotionaler Zuspitzung und gesellschaftlicher Beobachtung an. Weitere Aufführungen sind im Juni in der Alten Feuerwache geplant.

Karten sind über die Vorverkaufsstellen des Saarländischen Staatstheaters erhältlich.

Verein „Ally hilft“ unterstützt Krebsforschung mit 15.000-Euro-Spende

  • Spendensumme kommt der Krebsforschung am Universitätsklinikum des Saarlandes zugute
  • Großteil der Einnahmen stammt aus einer Benefizveranstaltung im November
  • Weitere Spendenaktionen erhöhten den Betrag auf insgesamt 15.000 Euro

Der gemeinnützige Verein Ally hilft e.V. hat eine Spendensumme von 15.000 Euro an die Krebsforschung des Universitätsklinikum des Saarlandes übergeben. Nach Angaben des Vereins soll das Geld die Forschung und Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten unterstützen.

Den Grundstein für die Spendensumme legte eine Benefizveranstaltung Ende November. Dabei kamen durch ein Unterhaltungsprogramm, den Verkauf von Speisen und Getränken, eine Tombola sowie Einnahmen verschiedener Verkaufsstände zunächst rund 11.700 Euro zusammen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden weitere Spenden gesammelt, unter anderem im Zusammenhang mit dem Weltkrebstag. Dadurch erhöhte sich der Gesamtbetrag schließlich auf 15.000 Euro.

Der Verein erklärte, mit der Spende einen Beitrag zur Unterstützung der Krebsforschung leisten und betroffenen Menschen Hoffnung geben zu wollen. Zugleich dankte „Ally hilft“ allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Sponsoren, Helferinnen und Helfern sowie den Gästen der Veranstaltung, die das Ergebnis ermöglicht hätten.