Dienstag, Mai 6, 2025
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20.000 Euro für lokale Demokratieprojekte in Homburg

Partnerschaft für Demokratie mit vielen Ideen für 2018

Durch die „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg werden im Jahr 2018 lokale Projekte von Vereinen und Einrichtungen mit insgesamt 20.000 Euro unterstützt. Viele Vereine, gemeinnützige Einrichtungen und Träger engagieren sich in Homburg für die Demokratie. Sie schaffen Begegnung und Austausch zwischen Menschen, fördern die Teilhabe und sensibilisieren gegen Vorurteile und Rechtsextremismus.

Durch die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Homburg wird dieses Engagement gezielt unterstützt, gefördert und begleitet. Bereits jetzt werden für das Jahr 2018 für lokale Projekte 20.000 Euro an regionale Träger bewilligt.

Die freie Kunstschule ARTefix wird gemeinsam mit dem Atelier für Mädchen und junge Frauen der AWO über theaterpädagogische Methoden junge Frauen ermutigen und in der Selbstwirksamkeit stärken. Sie setzen sich in den Projekten mit den Frauenrechten auseinander und hinterfragen tradierte Rollenbilder. Mit theaterpädagogischen Mitteln arbeitet auch der Verein Creative Change an der Grundschule Langenäcker. Mit dem Projekt „Jugend kann die Welt bewegen“ werden die Kinder eine Woche lang Themen wie Demokratie und Kinderrechte auf interaktive Weise behandeln.

Der Jugendtreff CheckPoint der AWO in Erbach wird im kommenden Jahr ein Projekt gemeinsam mit der Freiwilligen Ganztagsschule „Neue Sandrennbahn“ durchführen. In Workshops, einem Zeitzeugengespräch und verschiedenen Exkursionen widmen sich Jugendliche der saarländischen Geschichte, dem Nationalsozialismus, dem heutigen Rechtsextremismus sowie der Bedeutung von Frieden und Demokratie.

Die Begegnung und der interreligiöse Dialog bilden die Schwerpunkte zweier Projekte des Vereins Saarkult. Mit dem Projekt „Über den Tellerrand kochen“ wird der Verein an der Robert-Bosch-Schule ein interkulturelles Kochprojekt umsetzen, um Schülerinnen und Schüler in einen Austausch über Herkunft und Kulturen zu führen und Vorurteile und Missverständnisse zu hinterfragen. Zudem plant der Verein ein gemeinsames Fastenbrechen mit Menschen christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens sowie Menschen anderer oder keiner Glaubenszugehörigkeit. Auch dieses Projekt will Grenzen und Vorbehalte überwinden und die Begegnung fördern.

Für das Jahr 2018 werden zudem mehrere Veranstaltungen geplant. Neben Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene findet im zweiten Halbjahr eine Demokratiekonferenz statt. Durch die Demokratiekonferenz können die Menschen in Homburg an der Weiterentwicklung der Partnerschaft teilhaben.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ wurde Anfang 2015 von der Stadtverwaltung Homburg in der Kommune aufgebaut. Federführend ist dabei das Amt für Jugend, Senioren und Soziales der Stadt Homburg. Beratung und Unterstützung erhalten die Akteure vom Adolf-Bender-Zentrum.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Homburg wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Programm „Homburg lebt gesund“ mit vielfältigen Aktionen

Kinofilm im Haus der Begegnung / Vorträge im Rathaus Anfang 2018

 

Mit dem Programm „Homburg lebt gesund“ möchte die Stadt Homburg dazu beitragen, dass sich möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Thema Gesundheit beschäftigen und diesen der Zugang zu Informationen und Präventionsmöglichkeiten erleichtert wird.

Als kleine Bausteine in diesem Projekt gibt es zum Jahresbeginn 2018 zwei unterschiedliche Angebote. So laden das Haus der Begegnung und die AWO Erbach-Reiskirchen am Donnerstag, 4. Januar 2018, um 19 Uhr zur Vorführung des Kinofilms „Stopping – Wege zur Meditation“ ein. In dem Film geht es um den Umgang mit Themen wie Hektik, Stress, Leistungsdruck und permanenten Einsatz.

Der Film beleuchtet einerseits den Umgang mit diesen Themen aus der Sicht von vier Menschen, die für sich eine Veränderung gesucht und gefunden haben. Er begleitet sie zu ihren Kursen, und der Zuschauer erlebt, was Meditieren in der Praxis bedeutet und welche Wirkung sie haben kann. Andererseits wird Meditation aus der Sicht anerkannter Meditationslehrer verschiedener Traditionen dargestellt. Sie erläutern den philosophischen Hintergrund des Meditierens und die unterschiedlichen Varianten von Meditation.

Der Zuschauer bekommt einen Überblick über das Thema Meditation, ihre Formen und Praxis. „Stopping“ ist ein Film, der zur Meditation hinführt und dazu motiviert, es selbst auszuprobieren. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.awo-meditation.de.

Am Donnerstag, 18. Januar 2018, folgt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses ein Vortragsabend mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). An diesem Abend werden Stephanie Linn die Integrationshilfe und Tatiana Russello den Bereich Familien unterstützende Dienste (FuD) näher vorstellen.

Darüber hinaus berichten Nicole Adolph über den Rollenden Mittagstisch und Ulrike Zäh über den Aktivierenden Hausbesuch und die Sparten Seniorengymnastik/-Tanz. Der Eintritt zu diesen Vorträgen ist frei.

 

Generelle Infos zu „Homburg lebt gesund“.

Das landesweite Programm „Das Saarland lebt gesund!“ stellt die Gesundheitsförderung aller Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund. Am 6. Juni 2011 unterzeichneten die ersten neun Kommunen die Kooperationsvereinbarung. Seitdem wächst das Programm stetig weiter. Immer neue Kommunen, Institutionen und Partner kommen dazu. In den einzelnen Kommunen werden Lenkungsgruppen gebildet, die die Arbeit vor Ort koordinieren.

Mit pfiffigen Ideen, Projekten und Informationsveranstaltungen werden Prävention und Gesundheitsförderung so in vielen Lebensbereichen thematisiert. Daran beteiligen sich Schulen und Kindertageseinrichtungen, Vereine und Verbände ebenso wie Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich oder lokale Geschäftsleute.

Die Stadt Homburg ist seit dem 16. Juni 2011 dabei und möchte im Rahmen der Kampagne „Homburg lebt gesund“ erreichen, dass sich immer mehr Menschen dem Thema Gesundheit widmen und ihnen der Zugang zu Informationen und Präventionsmöglichkeiten erleichtert wird. Das gilt auch unter dem Aspekt der Integration neuer Mitbürger und wird mit zahlreichen Sport- und Ernährungsangeboten, Konzepte gegen das Rauchen und Trinken, Vorsorgeuntersuchungen, Informationen zum Thema Gesundheit, Initiativen in Kindergärten, Schulen, Altenheimen und Vereinen sowie weiteren Ideen umgesetzt. In diesem Jahr wurde im Rahmen von „Homburg lebt gesund“ u. a. im März ein gut besuchter Cardio-Day mit vielfältigen Möglichkeiten durchgeführt. Zum umfangreichen Angebot gehörte auch ein Workshop unter dem Titel „Generationen bewegen sich“, die Seniorenfitnesstage, ein Alltagsfitnesstest, der große Aktionstag im September auf dem Christian Weber Platz sowie verschiedene Vorträge im Rathaus.

Insgesamt soll das Gesundheitsangebot mit regelmäßigen Kursen, Einzelevents und gemeinsamen Projekte nicht nur erlebbar gemacht werden, es soll auch so breit gefächert sein, dass für jede und jeden etwas dabei ist.

Erleichtert werden soll die Zugänglichkeit zu den Gesundheitsangeboten auch über einen Veranstaltungskalender, der unter www.homburg.de eingesehen werden kann. An „Homburg lebt gesund“ können sich übrigens alle interessierten Einrichtungen und Vereine, Fitness-Studios, Arztpraxen, Apotheken oder Gesundheitszentren mit ihren individuellen Angeboten beteiligen. Termine können in den Kalender auf der Internetseite von „Homburg lebt gesund“ eingestellt werden.

Dazu kann auf der Seite ein PDF-Formular herunterladen und ausgefüllt werden. Dieses ist dann zu senden an die Koordinatorin des Programms, Annette Bachmann-Vicktor unter: annettebacv@aol.com.

Die Gesamtleitung von das „Das Saarland lebt gesund“ hat übrigens der Verein „Prävention und Gesundheit im Saarland“ (PuGiS) übernommen. PuGiS e. V. ist auch auf Facebook zu finden unter: https://www.facebook.com/PugisSaarland/

Überwiegender Teil der Stadtverwaltung bleibt über Weihnachten und Neujahr geschlossen

Der überwiegende Teil der Saarbrücker Stadtverwaltung bleibt in diesem Jahr von Mittwoch, 27. Dezember, bis einschließlich Freitag, 29. Dezember, geschlossen. Sie öffnet wieder am Dienstag, 2. Januar 2018. Das Bürgeramt Halberg und das Standesamt im Rathaus St. Johann haben zwischen den Tagen Notdienste eingerichtet. Auch das Wahlamt hat für die Teilnahme am G9-Volksbegehren geöffnet.

 

Abweichende Regelungen und Öffnungszeiten gelten für folgende Bereiche:

 

Das Wahlamt der Landeshauptstadt hat zwischen den Feiertagen geöffnet, um Interessierten zu ermöglichen, am G9-Volksbegehren teilzunehmen. Am Mittwoch, 27. Dezember, hat das Wahlamt von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet, am Donnerstag, 28. Dezember, 7.30 Uhr bis 18 Uhr, und am Freitag, 29. Dezember, 7.30 Uhr bis 12 Uhr. Das Büro des Wahlamtes für die Eintragung zum Volksbegehren befindet sich im Bürgeramt City im 2. Obergeschoss.

 

Das Standesamt bietet am Donnerstag, 28. Dezember, von 8.30 Uhr bis 14 Uhr einen Bereitschaftsdienst für die Beurkundung von Sterbefällen an.

 

Das Bürgeramt Halberg ist am Freitag, 29. Dezember, von 8 Uhr bis 12 Uhr für dringende Kfz-Zulassungen sowie für Pass- und Ausweisangelegenheiten geöffnet.

 

Die Stadtbibliothek der Landeshauptstadt bleibt von Samstag, 23. Dezember, bis Dienstag, 26. Dezember, geschlossen. Von Mittwoch, 27. Dezember, bis einschließlich Freitag, 29. Dezember, ist sie von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag, 30. Dezember, ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Ab Dienstag, 2. Januar 2018, ist die Bibliothek wieder regulär geöffnet. (Infos zur Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.saarbruecken.de)

 

Die Saarbrücker Stadtgalerie ist an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester und Neujahr geschlossen. An allen anderen Tagen ist sie regulär geöffnet: dienstags bis freitags jeweils von 12 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 18 Uhr. (Infos zur Stadtgalerie unter: www.stadtgalerie-saarbruecken.de)

 

Der Kinobetrieb im Saarbrücker Filmhaus läuft wie gewohnt, lediglich an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester und Neujahr gibt es kein Programm. Das Büro bleibt hingegen komplett geschlossen. (Infos zum Filmhaus unter: www.filmhaus-saarbruecken.de)

 

Der Saarbrücker Zoo ist täglich regulär von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, lediglich an Heiligabend und Silvester schließt er um 12 Uhr. Kassenschluss ist um 11 Uhr. (Infos zum Saarbrücker Zoo unter: www.zoo.saarbruecken.de)

 

Der Wildpark bleibt geöffnet.

 

Die Friedhöfe der Landeshauptstadt sind von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, für Bestattungen geöffnet.

 

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) gewährleistet die Abfuhr der Rest-, Bioabfall-, Papier- und der Wertstofftonne. Lediglich die Abfuhrtermine verschieben sich durch die Feiertage und werden teilweise vorverlegt. Hierzu informiert die Landeshauptstadt gesondert. Ebenso stehen Mitarbeiter für den Winterdienst zur Verfügung. Die ZKE-Verwaltung bleibt geschlossen.

 

Außerdem gelten für die ZKE-Wertstoffzentren besondere Öffnungszeiten: Die Wertstoffinsel Dudweiler (Schlachthofstraße 48a) und die Grünschnitt-Annahmestelle im Bauhof Brebach (Kurt-Schumacher-Straße am Rathaus) bleiben ab Freitag, 1. Dezember, geschlossen und öffnen wieder am Donnerstag, 1. Februar 2018.

 

Das ZKE-Wertstoffzentrum Am Holzbrunnen 4 in St. Johann bleibt wegen Umbaumaßnahmen von Montag, 25. Dezember, bis Montag, 15. Januar 2018, geschlossen. Das Wertstoffzentrum in der Wiesenstraße 20 in Malstatt ist, abgesehen von den gesetzlichen Feiertagen, regulär geöffnet: montags bis mittwochs von 9 bis 16.45 Uhr, donnerstags bis freitags von 9 bis 17.45 Uhr sowie an Samstagen von 8 bis 13.45 Uhr.

 

Die Kompostierungsanlage in Gersweiler bleibt von Samstag, 23. Dezember, bis Montag, 8. Januar 2018, geschlossen. Alternativ können Bürgerinnen und Bürger ihren Grünschnitt – ausgenommen sind Weihnachtsbäume – zu den oben genannten Zeiten im Wertstoffzentrum Wiesenstraße abgeben.

 

Es werden Bereitschaftsdienste in einzelnen Dienststellen organisiert, zum Beispiel auf den Bauhöfen, um den Winterdienst und die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten. Im Amt für soziale Angelegenheiten werden Bereitschaftsdienste für die Bereiche „Flüchtlinge“, „Gemeinschaftsunterkünfte“ und „ortspolizeiliche Bestattungen“ sichergestellt. Der Bereitschaftsdienst für die ortspolizeilichen Bestattungen ist von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, unter +49 681 905-3287 zu erreichen.

 

Bei der Saarbrücker Feuerwehr bleibt die Verwaltung geschlossen. Gefahrenabwehr und Notfallrettung sind jedoch rund um die Uhr gewährleistet. Anrufe bei der Feuerwehr werden über die Haupteinsatzzentrale unter der Telefonnummer +49 681 3010-0 angenommen. Bei einem Notfall ist die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 jederzeit zu erreichen.

 

Telefonische Erreichbarkeit an regulären Werktagen bleibt gewährleistet: Die Landeshauptstadt ist von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, regulär von 8 bis 18 Uhr unter der einheitlichen Behördennummer 115 zu erreichen.

 

Eine Übersicht zu den Öffnungszeiten gibt es unter www.saarbruecken.de.

 

Auf einen Blick: Abweichende Regelungen und Öffnungszeiten

 

Amt Datum Uhrzeit
Wahlamt (G9-Volksbegehren)
  27. Dezember 7.30 bis 15.30 Uhr
  28. Dezember 7.30 bis 18 Uhr
  29. Dezember 7.30 bis 12 Uhr
Standesamt
  28. Dezember 8.30 bis 14 Uhr
Bürgeramt Halberg
  29. Dezember 8 bis 12 Uhr
Stadtbibliothek
  27. bis 29. Dezember 10 bis 19 Uhr
  30. Dezember 10 bis 14 Uhr
Stadtgalerie
  26. bis 29. Dezember 12 bis 18 Uhr
  30. Dezember 11 bis 18 Uhr
Filmhaus (Filmbetrieb)
  26. bis 30. Dezember wie gewohnt
Zoo
  24. und 31. Dezember 9 bis 12 Uhr
  25. bis 30. Dezember 9 bis 17 Uhr
  1. Januar 2018 9 bis 17 Uhr
Wildpark
  Bleibt geöffnet
Friedhöfe (für Bestattungen)
  27. bis 29. Dezember
ZKE
  Abfuhrtermine verschieben sich siehe www.zke-sb.de
ZKE-Wertstoffinsel Dudweiler
  Geschlossen vom 1. Dezember bis 31. Januar 2018
Grünschnitt-Annahmestelle im Bauhof Brebach
  Geschlossen vom 1. Dezember bis 31. Januar 2018
ZKE-Wertstoffzentrum Am Holzbrunnen
  Geschlossen vom 25. Dezember bis 15. Januar 2018
ZKE-Wertstoffzentrum in der Wiesenstraße 20
  27. Dezember 9 bis 16.45 Uhr
  28. und 29. Dezember 9 bis 17.45 Uhr
  30. Dezember 8 bis 13.45 Uhr
Kompostierungsanlage in Gersweiler
  Geschlossen vom 23. Dezember bis 8. Januar 2018
Ortspolizeiliche Bestattungen (+49 681 905-3287)
  27. Dezember bis 29. Dezember telefonisch erreichbar
Feuerwehr (+49 681 3010-0 und Notrufnummer 112)
  Gefahrenabwehr und Notfallrettung sind rund um die Uhr gewährleistet
  Verwaltung geschlossen
Telefonische Erreichbarkeit (115)
27. Dezember bis 29. Dezember 8 bis 18 Uhr

 

Saarbrücker Zoo bietet weihnachtliche Führung an Heiligabend an

Der Saarbrücker Zoo bietet am Sonntag, 24. Dezember, 10 Uhr, eine weihnachtliche Führung an.

 

Während des zweistündigen Rundgangs erfahren Interessierte von den Zoopädagoginnen eine Menge Spannendes und Interessantes rund um das Reich der Tiere. Die Führung eignet sich für Kinder und Erwachsene. Mit der Aktion möchte sich die Belegschaft des Saarbrücker Zoos kurz vor Jahresende bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihre Treue bedanken.

 

Treffpunkt ist die Zookasse. Besucherinnen und Besucher zahlen den regulären Eintritt.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.zoo.saarbruecken.de.

 

7. Januar – 10 Uhr: Musik-Brunch mit Catgut & Steel im Kunstwerk Saarbrücken

Catgut & Steel – Katzendarm und Stahl – also Nylonsaiten-Gitarre und Stahlsaiten-Gitarre.

Das sind Guido Allgaier und Joe Reitz. Die beiden Musiker stehen,
seit über 30 Jahren, in verschiedensten Formationen, auf der Bühne, (u.a. gehören sie zur Kernbesetzung der erfolgreichen KAMMGARN-Reihe, Nuit de la Chanson.)

Bei einer spontanen Session entschlossen sie sich für das gemeinsame Duo Catgut & Steel. Ihr Konzept: Man nehme Songs aus Rock, Pop, Blues, Jazz und Latin und bearbeite sie für 2 Gitarren. Guido ist für die Melodien und virtuose Soli zuständig, während Joe ein grooviges Fundament liefert, dass es nur so rollt und swingt.

Dazu der traditionelle anspruchsvolle und umfangreiche Sonntagsbrunch.

EINTRITT FREI!

Wir freuen uns auf euch  !!!

Öffnungszeiten Bistro: Küchenzeiten:
Mi – Fr
Di –  Fr
Sa
So
11.00 h
17.00 h
17.00 h
10.00 h
17.00 h
— 14.00 h
— open end
— open end
— 15.00 h
— open end 
     Mi – Fr
Di –  Fr
Sa
So
11.30 h
17.30 h
17.30 h
10.00 h
17.30 h
— 14.00 h
— 22.30 h
— 22.30 h
— 14.30 h
— 22.00 h

Reservierung: 0681 / 938 0 198 oder 0172 / 399 44 53

Alle Gerichte auch zum Mitnehmen!

Überprüfung von Zimtgebäck: Sechs von 46 Proben wegen zu viel Cumarin beanstandet

Der Duft nach Zimt gehört für viele untrennbar zur Weihnachtsbäckerei. Allerdings ist gerade bei Zimtplätzchen Vorsicht geboten. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher das beliebte Gebäck gefahrlos genießen können, waren wieder zur Vorweihnachtszeit die Lebensmittelkontrolleure unterwegs, um die Zimtplätzchen unter die Lupe zu nehmen. Diese werden auf ihren Gehalt an Cumarin untersucht, das in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein kann.
Ergebnis der Kontrollen: 46 Proben wurden insgesamt untersucht. Die Backwaren stammten überwiegend aus handwerklicher Herstellung saarländischer Betriebe. Der Grenzwert von 50 mg/kg war bei 6 Proben Zimtwaffeln überschritten.
Neben den Grenzwertüberschreitungen wurden bei insgesamt 27 Proben Kennzeichnungsmängel festgestellt.

Das beanstandete Gebäck wurde aus dem Verkehr gezogen. Darüber hinaus muss in den Verkaufsräumen der betroffenen Betriebe ein Aushang die Kunden über den zu hohen Cumarin-Gehalt informieren, damit bereits verkaufte Plätzchen möglichst nicht verzehrt werden. Die lebensmittelrechtlichen Verstöße werden durch entsprechende Geldstrafen sanktioniert.

„Die festgestellten Grenzwertüberschreitungen bei Cumarin zeigen uns, dass die Arbeit unserer Lebensmittelkontrolleure nach wie vor unverzichtbar ist. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass von Lebensmitteln keine Gefahr ausgeht“, so Verbraucherschutzminister Reinhold Jost.
Bei den Kontrollen im Vorjahr waren von insgesamt 20 Proben 2 Proben beanstandet worden.

Cumarin kann in höheren Mengen Kopfschmerzen auslösen und sogar die Leber schädigen. Erst bei einer deutlichen Überschreitung des EU-Grenzwertes von 50 mg/kg ist jedoch eine Gesundheitsgefährdung zu befürchten.  Wenn der EU-Grenzwert eingehalten wird, ist bei üblichen täglichen Verzehrsmengen (bis ca. 30 g Zimtsterne und 100 g Lebkuchen) auch bei Kindern keine Gefahr zu befürchten.

Cumarin ist ein natürlich vorkommender Pflanzenstoff, der einen süßlichen, kräuterartig-würzigen Geruch aufweist. Unter anderem ist Cumarin in Waldmeister und in Zimt enthalten. Bei Zimt unterscheidet man zwischen Cassia-Zimt, der einen hohen Cumaringehalt (bis 6000 mg/kg) aufweist und Ceylon-Zimt, der nur geringe Mengen an Cumarin enthält. Da Cassia-Zimt billiger ist, wird meist dieser zur Herstellung von zimthaltigen Backwaren verwendet.
Minister Jost rät den Verbraucherinnen und Verbrauchern, beim Backen Ceylon-Zimt zu verwenden. „Bei Ware, die unter der alleinigen Bezeichnung „Zimt“ angeboten wird, handelt es sich in der Regel um Cassia-Zimt. Dieser sollte nur sparsam verwendet werden.“

650kg Lebensmittel für die Saarbrücker Tafel

Am letzten Sonntag fand in Herrensohr und Jägersfreude die 10.
Adventsammlung zugunsten der Saarbrücker Tafel statt. Neben 880 Konserven und 95 Gläsern wurden 95 Packungen Nudeln, außerdem Kaffee, Reis, Mehl, Sahne und sehr viele Süßigkeiten gespendet.

Uwe Caspari, der Organisator der Aktion, zeigte sich zufrieden: „Die Sammlung war wieder ein voller Erfolg. Von Jahr zu Jahr steigt die Spendenbereitschaft der Menschen und wir haben in diesem Jahr unseren eigenen Rekord wieder einmal gebrochen: 1271 Artikel, 650kg, das kann sich zu unserem Jubiläum absolut sehen lassen.“

Die Sammlung wird in jedem Jahr am dritten Advent durchgeführt, nun bereits seit 10 Jahren in Folge. Die Sammlung wird privat organisiert, die ehrenamtlichen Helfer der Saarbrücker Tafel transportieren die Spenden jeweils am darauf folgenden Montag ab. Der Vorsitzende des Vereins, Uwe Bußmann, betonte seine Begeisterung von der Resonanz der Menschen und der Menge der Spenden.

Doch nicht nur Freude, auch Verärgerung stellt sich von Jahr zu Jahr ein, berichten die Helfer der Sammlung: „Leider kann man in unserer Welt nichts Gutes tun, ohne, dass sich jemand findet, der es ins Schlechte wenden möchte. Wieder einmal wurde uns berichtet, dass am Morgen vor der Sammlung bereits Diebe unterwegs waren und einen Teil der Spenden für sich eingestrichen haben. Eine ältere Dame in Herrensohr hat uns unter Tränen erzählt, wie sie für über 30 Euro Konserven extra für uns beschafft hat. Eine Stunde vor unserer Ankunft haben Fremde die Kiste bereits gestohlen. Es ist eine Schande.“

Dennoch lassen sich die Beteiligten der Sammlung davon nicht entmutigen: „Natürlich macht es uns wütend und wir überlegen, wie wir dem in Zukunft begegnen. Doch deswegen die Segel zu streichen kommt auf keinen Fall in Frage. Auch 2018 werden wir am 3. Advent wieder loslegen.“

Wer sich genauer über die Adventsammlung in Herrensohr und Jägersfreude informieren möchte, kann das jederzeit unter
https://www.Adventsammlung.de tun.

Nach Einbruchsdiebstahl in Real-Markt in Bexbach – Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken/Bexbach. Am vergangenen Samstag (16.12.2017) brach ein bislang unbekannter Mann gegen 20:00 Uhr in das Hauptbüro des Real-Marktes in Bexbach, Poststraße 1 ein. Dabei erbeutet er einen fünfstelligen Bargeldbetrag.
Der Unbekannte drang über ein Fenster in den Büroraum ein, als zwei Angestellte gerade dabei waren, die Tageseinnahmen in den dort befindlichen Tresor zu schließen. Die beiden Angestellten flüchteten daraufhin zum Kassenbereich des Marktes und lösten Einbruchalarm aus. In dieser Zeit entwendete der Täter aus dem offenen Tresor einen Teil der Einnahmen und flüchte anschließend über den Einstiegsweg in unbekannte Richtung.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 185 cm groß
  • schlanke Figur
  • trug eine dunkle Jacke, dunkle Hose, dunkle Schuhe und Handschuhe
  • trug eine Mütze und Gesichtsmaskierung

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die am Samstag (16.12.2017) in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr verdächtige Wahrnehmung im Umkreis des Real-Marktes Bexbach gemacht haben. Diese werden gebeten, sich telefonisch mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0681 / 962-2133 in Verbindung zu setzen.

Den Bahndamm wie ein Huhn gerupft

In jüngster Zeit wurden am Bahndamm entlang der Schlachthofstraße zahlreiche Bäume gefällt, die offensichtlich nicht mehr standfest waren. Diese Bäume hatten den meter-hohen Erdwall wie eine Grünanlage geschmückt. Nach dem Kahlschlag hat diese Böschung, die bisher durchaus zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen hatte, ihre Bedeutung als innerstädtische Grünanlage völlig verloren. Ein älterer St. Ingberter hat den kahlgefegten Bahndamm mit der Bemerkung: „Der Hang sieht jetzt aus wie ein gerupftes Huhn“ sehr anschaulich kommentiert.

An den unschönen Anblick dieses kahlen Erdwalles werden sich die St. Ingberter dann aber wohl gewöhnen müssen, denn eine erneute Begrünung wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen – falls die Bahn AG eine solche Aufforstung überhaupt vorsieht und damit dem Bahndamm wieder den Charme einer Grünanlage zurückgibt.

Abgesehen von seiner optischen Bedeutung spielt dieser Bahndamm auch in der Geschichte der Stadt St. Ingbert eine wichtige Rolle. Er wurde ab 1865 mit dem Erdreich aufgeschüttet, das beim Bau des Eisenbahntunnels zwischen Hassel und St. Ingbert abgegraben werden musste. Da es zu der damaligen Zeit weder Baumaschinen noch Lastwagen gab, mussten die Erdmassen mit Schaufeln und Fuhrwerken bewegt werden. Nach der Aufschüttung dieses Bahndamms konnte die St. Ingberter Grube und das Eisenwerk an das Bahnnetz angeschlossen werden, was für beide Unternehmen ein erheblicher wirtschaftlicher Vorteil war.

Durch den hohen Erdwall wurde der südliche Stadtteil und das dazugehörige Eisenwerk vom Stadtzentrum getrennt, was dann in der Saarbrücker Straße im Bereich der „Alten Schmelz“ zu einer Art Ghettobildung führte, zumal der Viadukt der die Kaiserstraße mit der Saarbrücker Straße verbannt, sehr schmal war. Erst als dieses Nadelöhr in der Nacht vom 19. auf den 20. März 1944 von deutschen Soldaten gesprengt wurde, um die amerikanischen Truppen am weiteren Vormarsch zu hindern, konnte dieses Schlupfloch nach dem Krieg durch einen Neubau erweitert werden.

Weihnachtszirkus in Saarbrücken: PETA kritisiert Stadtrat für Genehmigung von Wildtierdressuren

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Traurige Weihnachten für Tiere: Ab dem 22.12.2017 öffnet der „Saarbrücker Weihnachtscircus“ seine Pforten. PETA übt scharfe Kritik an der tierschutzwidrigen Veranstaltung, bei der exotische Wildtiere wie Löwen zu unnatürlichen Kunststücken gezwungen werden. Anfang des Jahres sah es noch danach aus, dass Saarbrücken dem Beispiel von mittlerweile knapp 90 deutschen Städten folgt und künftig keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren vermietet. Im Juni allerdings wurde der Beschluss aufgrund formaler Fehler durch die Kommunalaufsicht gekippt. Die Tierrechtsorganisation appelliert daher an den Stadtrat, in einem neuen Anlauf ein rechtssicheres Verbot auf den Weg zu bringen. 

 

„Für die Tiere im Zirkus ist Weihnachten kein Fest – sie zahlen einen hohen Preis für das kurze, zweifelhafte Vergnügen der Zirkusbesucher“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. „Auch Saarbrücken sollte der Tierquälerei endlich einen Riegel vorschieben.“ 

 

Immer mehr Städte setzen ein Zeichen für den Tierschutz. So haben unter anderem Köln, Erfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Erlangen ein kommunales Wildtierverbot beschlossen. In mehr als 20 europäischen Ländern, beispielsweise Belgien, Österreich und den Niederlanden, sind bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten. Allein 2017 haben Italien, Irland, Rumänien, Estland und Lettland neue Gesetze zum Verbot von Wildtieren im Zirkus erlassen.  

 

Der Saarbrücker Stadtrat hatte bereits im Februar 2017 einen Beschluss durchgesetzt, der Zirkusse mit Wildtieren von Flächen der Stadt verbannen sollte. Die Kommunalaufsicht kippte diesen schließlich im Juni 2017, mit der Begründung, dass dem Antrag Fehler unterliegen. Somit wurde das Verbot wieder aufgehoben [1].  

 
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof betonte 2016 ausdrücklich die Entscheidungsfreiheit der Städte bei der Gestaltung ihrer Veranstaltungskonzepte [2]. Damit wurde ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichts München über die Zulässigkeit eines kommunalen Wildtierverbots für Zirkusbetriebe in der Stadt Erding rechtskräftig [3].  

 

Bezüglich exotischer Wildtierarten sprechen sich auch die Bundestierärztekammersowie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für ein Verbot aus. Einer repräsentativen forsa-Umfragezufolge vertreten 82 Prozent der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können. Auch der Bundesrat forderte 2016 erneut ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und begründete in seinem Entschließungsantragdetailliert, warum sie in Zirkussen erheblichem Leid ausgesetzt sind – unabhängig vom jeweiligen Betrieb. Vor diesem Hintergrund kritisiert PETA insbesondere die CDU/CSU-Fraktion, die als einzige Partei im Bundestag ihre Zustimmung zu einem Wildtierverbot verweigert.  

 
Die Tierrechtsorganisation fordert ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus. Die Haltung und Zurschaustellung sind für sie alle untrennbar mit Leid verbunden. Zudem sind die meisten exotischen Tierarten nicht an kalte Temperaturen angepasst und im Zirkus in der Regel nur unzureichend davor geschützt. Die ständigen Transporte, die viel zu kleinen Gehege und eine Dressur, die gerade bei Wildtieren von Gewalt und Zwang geprägt ist, führen zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und oftmals zu einem frühen Tod.  

 

[1] Saarländischer Rundfunk (2017): Doch kein Wildtierverbot in Saarbrücken. Online abrufbar unter:http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/wildtierverbot_saarbruecken_wird_aufgehoben100.html.(15.12.2017). 

[2] Kveton, P. (2016): Zirkus zieht Klage zurück. Kommunen dürfen weiter Verbote für Wildtiere erlassen. In: Bayerischer Rundfunk. 
[3] VG München, Az. M7K 13.2449. 

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