Besonderen Grund zum Jubeln hatte am Nachmittag Karlsbergligist SpVgg Quierschied. Sie bejubelten in der Schlussphase der Partie gegen den TuS Herrensohr einen 2:1 Heimsieg. Dabei nahmen 200 Zuschauer Platz auf dem Sportplatz und schauten sich dieses Derby am Quierschieder Franzenhaus an. Endlich glückte der „Wambe“ mal wieder ein Dreier und man konnte sich für einen starken Kampf belohnen. Ein erster Durchgang blieb dabei noch torlos, denn beide Mannschaften konnten keinen Torabschluss zum Führungstreffer ausnutzen, sodass beide Mannschaften erstmal ohne Tore in die Halbzeitpause gingen.
Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer dann ein Hin und Her, bei dem beide Mannschaften zahlreiche Torchancen zu präsentieren hatten. So war Quierschieds Schlussmann Benedikt Schmitt nach 56 Minuten geschlagen. TuS-Akteur Roman Hanschitz markierte vor 200 Zuschauern den Führungstreffer der Eichmann-Elf. Zur Freude der Hausherren wurde die Schlussphase der Partie dann nochmal hitziger. Herrensohr ließ nach, Quierschied drehte auf und belohnte sich dafür. Mexhid Kadrija, der in den letzten Wochen im Aufwind wirkt, schoss nach 74 Minuten aus dem Gestochere heraus den 1:1 Ausgleichstreffer. Schiedsrichter Martin Grill sollte jedoch noch nicht den letzten Treffer notiert haben, denn die „Wambe“ bejubelte sogar noch den 2:1 Treffer. Spielmacher Sascha Schaum markierte in der 83.Minute den 2:1 Führungstreffer und brachte seine Quierschieder Fans und Vereinsakteure nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Man konnte den Hausherren förmlich die Freude anmerken und den Frust der letzten Wochen konnte man damit ablegen.
Am Ende siegte die SpVgg Quierschied in einem sehr spannenden Derby aus der Karlsberg Liga Saar mit 2:1 über den TuS Herrensohr.
Die drei saarländischen Regionalligisten gehen sich im Sparkassenpokal Saar auch im Achtelfinale noch aus dem Weg. Das ergab die Auslosung am Sonntag im Clubheim der SpVgg Quierschied nach dem Spiel der Karlsberg-Liga Saarland gegen TuS Herrensohr.
Die Glücksfee Svenja aus Sulzbach zog diese acht Begegnungen:
• SpVgg Quierschied – FC Homburg
• SV Losheim – TuS Herrensohr
• Borussia Neunkirchen – FV Diefflen
• TuS Steinbach – 1. FC Saarbrücken
• FSV Jägersburg – SV Elversberg
• VfL Primstal – SV Bübingen
• Türkischer SC Neunkirchen – SF Köllerbach
• SC Friedrichsthal – FV Eppelborn
Nach dem Rahmenterminkalender werden die Spiele im Achtelfinale am Mittwoch, 9. November 2016, 19.00 Uhr ausgetragen. Die nächste Runde – das Viertelfinale findet dann erst im nächsten Jahr, am 22. März statt.
Erste Reaktionen aus Steinbach liegen auch schon vor: Markus Scherer schrieb auf Steinbachs Facebookseite: „Da war doch mal was: Pokalviertelfinale TuS Steinbach – 1. FC Saarbrücken 1996 oder 1997 mit einem knappen 1:0 für Saarbrücken! Bis zur 81. Min hielten wir ein 0:0, ehe der eine Minute zuvor eingewechselte Jürgen Luginger den Siegtreffer erzielte!! Wir hatten sie fast am Boden…Macht ihr es besser Jungs“
Anfang der Woche war der Cheftrainer des 1. FC Saarbrücken noch glücklich gewesen: Endlich mal 20 Mann auf dem Platz! Er nutzte die Gelegenheit, um Spielformen zu üben. Doch Ende der Woche stellt sich die Situation schon wieder ganz anders dar: Nachdem Dennis Wegner erneut mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel ausfällt, traf es Johannes Roßfeld, Sebastian Brenner und Marvin Studtrucker. Da auch Markus Mendler noch nicht wieder völlig erholt ist, stellt sich jetzt die Frage, wie Lottner am Montag abend die Flügel besetzen wird. Auskunft darüber gab auf der Pressekonferenz am Sonntag morgen selbstverständlich nicht. Dennoch könnte eine Option sein, dass Marco Meyerhöfer die linke Abwehrseite übernimmt und Mario Müller auf die offensive Position rückt.
Gegen den Tabellenletzten aus Kaiserslautern erwartet Lottner selbstverständlich einen Sieg, zumal nicht zu erwarten ist, dass die U23 mit Profis aus dem Zweitligateam verstärkt wird, denn dieses spielt zur selben Zeit zuhause gegen den VFL Bochum und hat selbst massive Personalprobleme.
Das Spiel beginnt am Montag abend um 19.00 Uhr im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen.
Nach dem völlig verpennten Saisonstart sind die Homburger allmählich wieder in eine Tabellenregion vorgerückt, in der sie sich auch schon vor der Saison selbst gesehen haben. Am Freitag abend erfuhr der FC Astoria Walldorf die neu gefundene Stärke der Saarpfälzer, die durch den Treffer von Timo Cecen als Sieger nach Hause fuhren. In der Tabelle belegen die Grün-Weißen nun Platz sieben und sie schielen schon auf das Derby gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Samstag zuhause im Waldstadion. Ein Sieg gegen der Erzrivalen würde sie sehr nah an die Spitzengruppe bringen.
Foto: Steven Mohr, Fußball-News Saarland
Der Tabellenführer aus Elversberg hat sich ganz offensichtlich nach einer Minikrise wieder gefangen. Sie besiegten die „Schlappefligger“ aus der Südwestpfalz dürch einen Treffer von Sven Sellentin in der 30. Spielminute.
Der 1. FC Saarbrücken kann erst am Montag abend ins Geschehen eingreifen – und ist gegen die Zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern erst einmal unter Druck. Denn nicht nur Elversberg, sondern auch Waldhof und Hoffenheim haben ihre Samstagsspiele gewonnen. Die Aufgabe sollte jedoch lösbar sein, denn die Reserve der Lautrer agiert gegenwärtig ebenso erfolgreich wie deren Profis – und belegt somit den letzten Tabellenplatz. Grund für die Verlegung des Spiels ist übrigens die Regelung, dass der 1. FC Saarbrücken immer zeitgleich mit der ersten Mannschaft gegen die U23 der Pfälzer antreten muss. Das hält die roten Ultras aus dem Saarland raus. Die Kulisse im Gästeblock ist also voraussehbar.
Wie Rund um den FCS meldet, hat sich Dennis Wegner im Training erneut eine Verletzung zugezogen. Es soll sich dabei um einen Muskelfaserriss handeln. Das wäre tragisch, denn der Stürmer des 1. FC Saarbrücken hatte am vergangenen Mittwoch seinen ersten Pflichtspieleinsatz nach 15-monatiger Verletzungspause gefeiert.
Zeitgleich mit dem geplanten Windpark Wenzelstein im Staatsforst der Gemarkung Wadern wird das Thema „Windräder im Wald“ im ganzen Saarland diskutiert.
Simulation der Änderung des Landschaftsbildes Wadern Lockweiler durch den Windpark Wenzelstein Foto Rainer Kuhn
Nachdem vor allem die Grünen im Landtag einen Antrag der Linken auf Bauverbot von Windkraftanlagen im Wald abgeschmettert haben, ist das politische Navigationssystem der Bürger in Unordnung geraten. Welche Partei steht für welches Thema? Grün war doch die Partei für den nachhaltigen Schutz unserer Umwelt! Scheinbar steckt die Partei in einem Dilemma:
Öko-Strom von Windkraftanlagen oder Wald mit Tierwelt?
Ökonomischer Unsinn
Zurzeit sind im Saarland 128 Windkraftanlagen in Betrieb. Diese verfügen über eine Gesamtleistung von 272,67 MW. Damit sind die verfügbaren Flächen fast aufgebraucht. Weiter geht es nur noch im Wald.
Das Ziel der Landesregierung bis 2020, 20% der Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Wenn dieses Ziel mit Windkraftanlagen erreicht werden soll, dann muss massiv in die Waldbestände eingegriffen werden.
Zum Vergleich: Die installierte Gesamtleistung alles saarländischen Windkraftanlagen beträgt 272,67 MW. Allein der mit Steinkohle betriebene Kraftwerksblock in Bexbach besitzt eine Leistung von 750 MW, die 24 Stunden und 365 Tage im Jahr abrufbar sind. Unsere 128 Windkraftanlagen dagegen liefern nur Strom, wenn der Wind weht und sind mit maximal 150 MW in dieser Vergleichsrechnung anzusetzen.
Unsere 128 Windkraftanlagen, die wir schon in unsere saarländische Landschaft eingebaut haben, stellen nur ein Fünftel eines einzigen Kraftwerkblockes mit 750 MW dar.
Die Gesamtleistung aller konventionellen, thermischen Kraftwerke Im Saarland beträgt 2500 MW (ausnahmslos Steinkohlekraftwerke).
Das Ziel der Landesregierung ist, davon 20%, also 500 MW, durch regenerative Energie zu ersetzen. Dies bedeutet, wir müssten die Anzahl der Windräder verdoppeln oder bei schlechterem Wirkungsgrad gar verdreifachen. Da reden wir über zusätzliche 120 bis 200 Windräder bis 2020, da die anderen erneuerbaren Energiearten kaum noch wachsen und ins Gewicht fallen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass wir auch bei Einsatz der Windkraftanlagen, die konventionellen Kraftwerke nicht einfach abreißen können. Diese müssen immer im stand by Modus bereit gehalten werden, um das Stromnetz in Zeiten der Windflaute zu versorgen und einen black out zu vermeiden. (Doppelte Kosten)
Fazit: Das Energiepolitische Ziel der Regierung bis 2020, 20% der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen zu speisen, ist einfach illusorisch. Ein militantes Festhalten an diesem Ziel verärgert die Bürger, die, jetzt schon sauer gefahren, über Ihre Stromrechnung die Zeche der Energiewende bezahlen müssen. Und das gilt auch für die Haushalte, die sich in sozial schwierigen Verhältnissen befinden.
Außerdem besteht der begründete Verdacht, dass jede neue Installation eines Windrades zur Erhöhung unserer Stromrechnung (EEG-Umlagen und Netzgebühren) führt.
Besser wir stoppen diesen wirtschaftlichen Unsinn im Moment und investieren das Geld in die Entwicklung von Energiespeicher, leichtere leistungsfähigere Generatoren für bestehende Windkraftanlagen und vor allen Dingen in die Kernfusion. Erst wenn die Kernfusion kraftwerkstauglich beherrschbar wird, können wir die konventionellen Kraftwerke abschalten. (Wenn wir, und das aus gutem Grund, auf die gefährliche Atomkraft verzichten.)
Der Wald ist Ruhezone für die Bürger
Foto Rainer Kuhn
Wollen wir diesen Wald kahlschlagen damit Platz für Windkraftanlagen entsteht?
Gerade der Wald hat einen großen Anteil an der Entcarbonisierung unserer Atmosphäre und bindet Kohlendioxid, das als Ursache für die Erderwärmung ausgemacht wurde.
Im Umkehrschluss bedeutet dies aber doch: Weniger Wald, mehr Kohlendioxid in der Luft, in der Folge höhere Temperaturen, dadurch mehr Turbolenzen und Wind. (Und so schließt sich der Kreis wieder): Mehr Wind, dadurch mehr ÖKO-Strom, 20% Ziel rückt näher- also Waldsterben fördert die Energiewende. Vieles deutet daraufhin, dass die Mehrheit, die im saarländischen Landtag gegen den Antrag für ein Verbot des Aufstellens von Windkraftanlagen im Wald gestimmt hat, dieser grotesken Logik gefolgt ist.
Der Wald ist Lebensraum und Rückzugszone für Wildtiere
Daher sind solche Bilder nur schwer zu verkraften:
Foto: Deutsche Wildtier Stiftung
Das Foto ist aus der Dokumentation “Windenergie im Lebensraum Wald“ der Deutschen Wildtier Stiftung entnommen.
Das gilt ebenfalls für das Bild des Roten Milans auf der Titelseite, der wie dieser Weißstorch von einem Windrad getötet wurde.
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG)§44.Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten Es ist verboten:
wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,
wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert,
Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,
wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, sie oder ihre Standorte zu beschädigen oder zu zerstören.
Im Bereich des geplanten Windparks Wenzelstein im saarländischen Hochwald gibt es mehrere Wildtierarten die durch die Installation der mächtigen, 230 m hohen Windkraftanlagen gefährdet werden.(Darüber hinaus liegt der Bereich mitten in einer Jahrhunderte alten Vogelzuglinie. Regelmäßig kann man in Lockweiler während der Vogelzugzeit dieses grandiose Schauspiel betrachten und dem Schrei der Kraniche und Wildgänse lauschen.)
Neben der Gabelweihe, den Fledermäusen, Insekten und Reptilien, dürfen wir hier die Haselmaus exemplarisch herausgreifen, auch weil diese kaum über eine Lobby in den Verbänden verfügt und oft unerwähnt bleibt.
Foto Deutsche Wildtier Stiftung
Dieses wunderschöne, putzige Tierchen kommt schon mal zu Besuch, wenn man spät abends ruhig auf dem Hochsitz die Natur beobachtet und fotografiert. Haselmäuse reagieren sehr sensibel auf jegliche Veränderung ihres Lebensraumes. Da sie sich nur im Gehölz über dem Boden bewegen, den Boden meiden, bilden Einschnitte in den Bewuchs zur Herstellung von Zufahrten und Windkraftbetriebsflächen eine unüberwindbare Barriere für diese kleinen Wildtiere. Eine Aufrechterhaltung der Population von Haselmäusen wird durch diese Reduzierung und Fragmentierung des Lebensraumes erheblich gefährdet. Daneben werden Ihre kugelförmigen Nester durch den Einsatz der Maschinen zur Rodung und Freistellung der Flächen zerstört.
Nicht viel besser geht es der Namenskollegin der Haselmaus, dem Haselhuhn. Noch vor 25 Jahren war hier das Vorkommen dieses in unserem Hochwald sehr seltenen Raufußhuhnes im Gehöferschaftswald nachgewiesen.
Und eine Frage in diesem Zusammenhang: Was ist schließlich aus den vielen Ansiedlungsversuchen des Uhu im Saarland geworden? Opfer von Windkraftanlagen oder von Hochspannungsleitungen?
Photo Rainer Kuhn
Es gibt gute Gründe, die für den Einsatz von Windkraftanlagen sprechen. Sie werden ständig weiter entwickelt und dies mit messbarem Erfolg. Daher muss man ihnen wirtschaftspolitisch eine Zukunft ermöglichen. aber
!Nur nicht im Wald!
Der muss Ruhe- und Erholungszone für die Bürger und geschützter Lebensraum für unsere Wildtiere bleiben.
Nach dem Derby-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken und der Rückeroberung der Tabellenspitze ist die SV Elversberg am 16. Spieltag in der Regionalliga Südwest wieder auswärts gefordert: Am morgigen Samstag, 22. Oktober, gastiert die Mannschaft von SVE-Cheftrainer Michael Wiesinger um 14.00 Uhr beim FK Pirmasens im Sportpark Husterhöhe.
„Für uns war das Derby gegen Saarbrücken ein sehr wichtiges Spiel, aber wir müssen es auch richtig einordnen. Morgen sind wir gegen einen Gegner gefordert, der gegen uns nichts zu verlieren hat. Es wird ein Kampfspiel werden, und wir dürfen, was unsere Einstellung und den Einsatz angeht, die Messlatte auf keinen Fall runterschrauben“, warnt Trainer Wiesinger vor dem Auswärtsspiel gegen den Tabellen-16.: „Pirmasens hat eine Mannschaft, die auf den passenden Umschaltmoment und offensive Standardsituationen lauert. Da müssen wir morgen hellwach sein.“ SVE-Stürmer Julius Perstaller ergänzt: „Uns erwartet morgen wieder ein ganz anderes Spiel gegen einen defensiv ausgerichteten Gegner. Wir müssen unbedingt eine gute Durchschlagskraft an den Tag legen und unsere Torchancen nutzen, um dort zu gewinnen.“
Personell hat sich die Lage bei der SV Elversberg etwas zugespitzt: Neben den Langzeitverletzten Kevin Maek (Sehnenverletzung) und Steffen Bohl (Schambeinentzündung) muss die SVE auch weiterhin auf Markus Obernosterer (Muskelfaserriss) verzichten. Außerdem steht hinter einem Einsatz von Innenverteidiger Leandro Grech und Stürmer Edmond Kapllani noch ein Fragezeichen. Während Grech nach dem Spiel gegen den FCS unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste, hat Kapllani seit Mittwoch krankheitsbedingt gefehlt. Bei beiden entscheidet sich ein möglicher Einsatz erst heute nach dem Abschlusstraining.
Eine gute Frage, die in unseren Breitengraden sicherlich jeder versteht. Versetzen Sie sich aber mal in die Lage einer promovierten Pharmazeutin mit einem Doktortitel in Phytochemie und Pharmakognosie aus Berlin, die gerade ihre Apotheke in Sulzbach eröffnet hat und diese Laute aus dem Mund eines vielleicht achtjährigen „Steppkes“ hört. „Ich habe mich erst einmal gefragt,
warum ich mich so lange habe ausbilden lassen, um dann von der Frage eines kleinen Kindes überfordert zu werden.“ lächelt Dr. Susann Blatt. Seither weiß sie auf jeden Fall, was „e Gutzje“ ist.
Am 4. Oktober 2001 begann die Erfolgsstory mit der Eröffnung der Apotheke am jetzigen Standort. Es hatte sich gerade so ergeben, dass das Schreibwarengeschäft, welches zuvor in den Räumlichkeiten beherbergt war, geschlossen wurde, genauso wie eine Apotheke im Ort. Zudem gab es das Zuraten ihres Schwiegervaters, der ein bekannter Kinderarzt war und im selben Gebäude seine Praxis hatte. Zuvor hatte sie schon in einigen anderen Apotheken ausgeholfen und im Jahr 2000 noch ihre Zusatzausbildung zur Heilpraktikerin absolviert.
Ihr Angebot wurde sofort gut angenommen, doch schon gleich gab es eine riesige Herausforderung: Die Währungsunion. Aus D-Mark wurde Euro und in beiden Währungen konnte bezahlt werden. Das Kassensystem war heillos überfordert, nicht aber Frau Dr. Blatt. Sie behalf sich mit Listen und Rechner und bekam die Umstellung schließlich in den Griff.
2004 und 2005 erweiterte Dr. Susann Blatt ihre Kenntnisse durch eine weitere Ausbildung in Sachen ätherische Öle, was sie als Aromaexpertin bzw. -therapeutin qualifizierte. Aus diesem Tätigkeitsbereich entstanden auch bei den Kunden sehr beliebte Produkte gegen Halsschmerzen oder Erkältung, die in Sulzbach selbst hergestellt werden. Im selben Jahr folgte die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008. 2006 kam eine weitere Qualifikation zum Venenfachcenter hinzu.
Seit 2010 bereichert die Homöopathie das vielfältige Angebot der Salzbrunnen-Apotheke. Ziel dieser Heilmethode ist, durch die Verabreichung kleinster Mengen an Wirkstoffen, den Mineralhaushalt des Körpers zu stabilisieren und damit Krankheiten vorzubeugen bzw. zu therapieren. Die sogenannten Schüßler-Salze werden von der Salzbrunnen-Apotheke gefertigt und finden in vielen Bereichen Anwendung.
Auf ein völlig anderes Feld wagte sich Dr. Susann Blatt 2012 mit dem „Salzbrünnli“, dem Taler, den es für Einkäufe in der Salzbrunnen-Apotheke gibt und mit dem man in 17 weiteren Geschäften in Sulzbach bezahlen kann. Der Grundgedanke bei der Einführung dieses Sulzbacher Zahlungsmittels war, die Kaufkraft im Ort zu halten. Darüber hinaus können „Salzbrünnli“ in ein Sparschwein geworfen werden, das im Herbst in der Apotheke aufgestellt wird. Diese Spende wird von Dr. Susann Blatt kurz vor Weihnachten unter dem Motto „Kinder in Sulzbach freuen sich“ an eine karitative Organisation übergeben. Bisher profitierten davon der katholische und der evangelische Kindergarten, sowie im vergangenen Jahr die „kleinen Tiger“.
Vom 4. bis zum 15. Oktober wird der runde Geburtstag der Salzbrunnen-Apotheke mit Sonderangeboten gefeiert. Eine Gelegenheit also, den Kunden „Dankeschön“ zu sagen, die Dr. Susann Blatt gerne nutzen möchte. Das gilt in selber Weise für die Partner des „Salzbrünnli“-Talers und natürlich ihrem Team. „Wir haben ein sehr gemischtes Team, das sich hervorragend ergänzt.“ sagt Dr. Blatt stolz.
15 Jahre Salzbrunnen Apotheke, über 25 Jahre Saarland. Die Berlinerin aus dem Stadtteil Tempelhof ist schon lange im Saarland „angekommen“, wohin sie 1990 der Liebe wegen hingezogen ist und sich nun auch völlig heimisch fühlt. „Ich mag einfach diese saarländisch-französische Art, die Lockerheit, die Menschlichkeit und Lebensfreude.“ sagt sie und bekennt: „Ich kann den Druck nie so ganz rauslassen.“ Kein Problem! Um das zu lernen hat sie noch viel Zeit. „Wenigstens weitere 15 Jahre.“ lächelt sie.
Salzbrunnenapotheke, Sulzbachtalstr. 60 – 66280 Sulzbach – Telefon 06897 503456
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